Statt einem materiellem oder digitalem Geschenk gibt es heute einen kleinen Tipp, der meinen Alltag massiv bereichert hat. Mit nur 5 Minuten am Tag kann ich meine Tage mehr geniessen, lerne mehr und erreiche mehr. Ich hoffe, dass der Tipp Dir genauso viel Freude bereitet wie mir.

Wer mein Landschaftsfotografie-Buch gelesen hat, weiss, dass ich meine grösseren Shootings mit einem Notizbuch plane. Diesen Foto-Tagebuch-Tipp habe ich auch hier im Blog schon gegeben. Seit ein paar Tagen führe ich zusätzlich am Morgen und Abend Tagebuch. Kurz besinnen, was besonders schön war, was ich gelernt habe und was ich mir vornehme. Den Tipp habe ich aus dem Buch Tools of Titans von Tim Ferriss (Affiliate Link). Ich nutze seit vielen Jahren die günstigen Notizbücher von Idena (Affiliate Link).

Ihr merkt es, bei mir ist der Dezember der Monat der Reflektion und Planung. 5 Dinge über das Fotografieren, die ich 2016 gelernt habe und Ziele erreichen sind nur zwei von vielen Artikel rund um dieses Thema. Mit einigen Adventskalender-Beiträgen versuche ich Dich ebenfalls dazu zu bringen, z.B. mit der Frage nach Deinem Zielfoto für 2017 oder danach, was Du 2017 lernen möchtest.

 

Das Tagebuch am Morgen und Abend

Der entscheidende Punkt für mich war, dass er ein Gerüst vorschlägt. Das wird man sicherlich individuell anpassen, aber es ist ein guter Startpunkt. Hier sind die Punkte, die ich aktuell verwende. Es sind Kleinigkeiten. Und das ist der wichtigste Punkt:

Man lernt (wieder) sich über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen

Das zurückblättern im Tagebuch macht Spass und hilft mir zusätzlich, in einer positiveren Grundstimmung zu sein. Deswegen ist es so wichtig, die Punkte positiv zu formulieren. Nie vergessen

Es gibt keine Fehler – nur Lektionen.

Tagebuch am Morgen

  • Ich bin dankbar für
  • Was würde heute einen fantastischen Tag machen?
  • Meine Top 3 Dinge, die ich heute machen möchte
  • Ich freue mich darauf heute

Hier ein konkretes Beispiel:

Ich bin dankbar dafür, dass ich gut geschlafen habe. Ohne Wecker aufgewacht.

Heute wird ein super Tag, weil ich am Morgen zum Pumpen gehen kann. 34kg Kurzhantelbankdrücken, juchhee! Mittags sollte es Sonne geben und ich kann eine Stunde an die Aare gehen, keine Winterdepression für mich 🙂

Top 3: Hausputz, Wocheneinkauf, die ersten 10 Portraits von heute Nachmittag bereits am Abend ausliefern.

Ich freue mich auf das Shooting in der Fachhochschule. Dritte Jahr und immer sehr streng, aber auch sehr gut. Werde viel lachen, scherzen und viel Freude bereiten!

Es gibt keine Fehler, nur Lektionen

Es gibt keine Fehler, nur Lektionen

Tagebuch am Abend

Am Abend, als Ritual vor dem ins Bett gehen, noch mal kurz zurückblicken. Sorgen und Todos aufschreiben und damit aus dem Kopf bekommen. Freuden noch mal erleben. Lektionen noch mal in die Erinnerung rufen.

  • 3 fantastische Dinge die mir heute passiert sind
  • Wie/was hätte ich heute besser machen können?
  • Was mache ich als Fotograf morgen besser als heute?

Der letzte Punkt ist natürlich etwas, bei dem ich nicht jeden Tag etwas schreiben kann. Aber es bringt mich dazu, ständig drüber nachzudenken. Es verhindert Stillstand, weil ich dadurch passiv hinterfrage, was ich mache. Konkret habe ich gestern deswegen meinen kleinen Standard-Reflektor für Portraits ausgetauscht gegen einen grösseren 60 x 90 cm Reflektor (Affiliate Link). Nur eine Kleinigkeit, die eine Kleinigkeit bringt, wenn meine Gäste ein dunkles Oberteil anhaben. Aber genau diese Kleinigkeiten machen den Unterschied zwischen gut und sehr gut.

Hier ein konkretes Beispiel:

Heute war ein super Tag. Steve war da und wir haben an Details gearbeitet. Mal wieder grundlegend alles hinterfragt. Verschiedene Blitze und Lichtformer durchgespielt und über Details diskutiert. Das hat Spass gemacht und viel gebracht für beide. Wäre vor drei Jahren nicht gegangen. Ich habe Freunde und Netzwerk in Bern, bin nicht mehr allein!

MTB auf den Gurten und das Video für Thomas gedreht war fun! Hat gut getan, mal wieder im Sattel zu sitzen – dafür friere ich doch gerne! Danach in die Sauna und ne Stunde runterfahren. Live ist good for me!

Besser machen: Mhm, war ein guter Tag. Punkt.

Fotografisch gelernt: Ohne den Steve Termin wäre ich mit der 120x80cm Box in die Fachhochschule gegangen. Statt dessen schleppe ich wieder die beiden 60er. Eigentlich alt, aber frisch untermauert.

 

Portrait Fotograf in Bern

Portrait Fotograf in Bern