Die richtige Kamerahaltung kann zu deutlich schärferen Fotos führen. Feines Zittern beim Auslösen kann zu leicht verwackelten Fotos führen – was dann wie unscharf aussieht.

Eine Kamera richtig halten

Gebe ich einem Nicht-Fotografen meine Spiegelreflex in die Hand, dann ist er häufig überfordert – weil das Display kein Bild anzeigt. Wir sind es heute vom Smartphone so gewohnt, dass wir ein Live-Bild sehen und mit einfacher Touch-Bedienung arbeiten können, dass wir das auch von einer Kamera erwarten. Entsprechend halten wie eine System- oder Kompaktkamera auch wie ein Smartphone: Falsch. Je weiter die Kamera vom Körper entfernt ist, desto wackliger ist sie. Unscharfe Fotos können die Folge sein. Die Kamera sollte möglichst ruhig gehalten werden. Je länger Deine verwendete Brennweite (mehr Zoom), desto stärker wirkt sich ein Wackeln und Zittern auf das Bild aus. Entsprechend wichtiger ist die korrekte Haltung. 

Fun-Selfies im Fotostudio in Bern

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Die Kamera mit drei Punkten stützen

Die Kamera sollte immer mit zwei Händen gehalten werden. Die Rechte gehört an den Griff, die Linke unter das Objektiv oder das Gehäuse. Die Arme dabei eng am Körper halten, so dass dieser die Arme stützt.

Als dritter Punkt wirkt die Stirn. Wenn Du durch den Sucher schaust, dann stützt Du die Kamera mit Deinem Kopf und hast ein Verwackeln so weit reduziert, wie möglich. Aus diesem Grund bin ich auch kein Freund von Touch-Screens. Lediglich meine Nase führt hier (ungewollte) Aktionen auf dem Display aus.

Sony A6300 bei Fotograf in Bern

Sony A6300 bei Fotograf in Bern geh

Im Zweifel immer richtig: Ein Stativ

Wer das maximale an Schärfe aus seinen Fotos herausholen möchte, der arbeitet auf einem Stativ. Dabei darauf achten, dass der Auslösevorgang keine Erschütterungen hervorruft, also z.B. einen Fernauslöser verwenden und bei einer DSLR die Spiegelvorauslösung aktivieren.

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4 Tipps für schärfere Fotos durch die Haltung der Kamera