Zu Weihnachten häufen sich die Anfragen nach “Geschenkideen für meinen Freund”. Letzte Chance zum Bestellen bis Weihnachten! Hier ein paar Tipps und Ideen, die kreativer sind als Akkus und ND Filter.

Fotografieren lernen aus Fachbüchern

Neben meinem Portraits mit Blitz Buch und dem Landschaftsfotografie-Buch kann ich vor allem die Serie von Scott Kelby empfehlen. Kleine, nützliche Rezepte. Mir haben sie vor ein paar Jahren sehr viel geholfen und auch im Freundeskreis haben alle Hobby-Fotografen mindestens eins seiner Bücher im Regal stehen. Oder ganz was anderes, aber für uns Fotografen wichtig, sobald wir eine eigene Webseite habe, Flyer drucken oder Kalender: Uns mit Schriftarten beschäftigen. Ich bin kein Grafiker, will ich auch nicht sein, aber wenn mir ein Grafiker erzählt, dass Arial was für Amateure sei, dann möchte ich zumindest grundlegend verstehen, warum. Das Buch Just my Type ist kurzweilig und lehrreich zugleich. Ich jedenfalls kann nie wieder das easyJet Logo sehen, ohne an das Buch zu denken.

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Rogue FlashBender und Gels

Die FlashBender von Rogue verwende ich sehr häufig. Wenn ich auf Konferenzen oder Hochzeiten mit einem Aufsteckblitz arbeite, dann ist immer auch ein FlashBender dabei. Er verhindert, dass direktes Blitzlicht auf mein Model fällt – oder hilft mir das Licht zu lenken, je nach dem, in welche Form ich ihn drücke. Ein nützliches, kleines Tool fürs Leben.

Für Geizhälse: Man kann auch ein zusammengerolltes Mauspad und ein Haargummi nehmen – sieht dann aber aus wie ein Geizhals 🙂

In die gleiche Richtung gehen die Farbgels. Auch die habe ich von Rogue und missbrauche sie seit ein paar Jahren. Nicht kaputt zu kriegen. Es gibt sie auch in günstiger von Drittherstellern, da kann ich aber nichts zur Qualität sagen. Mit Farbgels kann man die Farbe von Blitzlichtern verändern, um sie mit vorhandenem Licht zu kombinieren (Neon Röhren, Kerzenlicht, etc.). Ausserdem kann man damit coole Effekte erzeugen. Bei dem Schwimmer z.B. ist der Hintergrund gelb angeblitzt – passend zur Badekappe.

Schwimmer im Fotostudio in Bern im Neopren-Anzug

Schwimmer im Fotostudio in Bern im Neopren-Anzug

 

Das wichtigste Zubehör für Landschaftsfotografen: Wärme

Als Landschaftsfotograf macht man vor allem: Rumstehen und frieren. Entsprechend ist eine gute Thermoskanne Pflicht. Ich nutze das Original von Thermos in der 1L Version. Etwas teurer als Billigvarianten, aber dafür sehr robust und hält Tee im Rucksack 24 Stunden warm. Natürlich habe ich eine in Blau (und in Schwarz, und in Silber).

Auch einen Handwärmer für Kohlestäbchen habe ich noch aus meiner Bundeswehrzeit und lege ihn gerne bei den Füssen in den Schlafsack oder einfach in die Hosentasche. Es gibt Varianten mit Feuerzeugbenzin, die sind schicker und werden wärmer, sind aber umständlicher zu bedienen, insbesondere im leicht brennbaren Zelt. Als ich noch geraucht habe (shame on me) hatte ich ein Zippo Feuerzeug und so einen Handwärmer.

Wandern im Elbsandsteingebirge und an der Bastei

Wandern im Elbsandsteingebirge und an der Bastei

 

L-Förmige Kamera Schnellwechselplatte

Wer viel auf einem Stativ arbeitet wird von einer Schnellwechselplatte in L-Form profitieren. Damit kann man leicht von Horizontal in Vertikal wechseln – ausserdem sieht die Kamera damit einfach cooler aus! Nicht, dass das wichtig wäre, aber als Mann, also, ähm, was soll ich sagen? Ich liebe coole Werkzeuge! Und gerade die Sony Kameras sind so rund und formlos, wer findet denn das schön? Mit dem L-Griff wird die A6300 gleich ein wenig männlicher. Ich nutze die von MENGS für meine A6000, A6300 und A7II. Ausserdem habe ich noch eine mit allgemeiner Passform. Dann komme ich evtl. nicht an die Seitlichen Öffnungen der Kamera ran, aber so kann ich das Teil an der Canon 6D und Nikon D750 und Panasonic G70 und Canon 80D nutzen, statt mir für jede ein eigenes zu kaufen.

Sony A6300 auf Stativ mit Schnellwechselplatte bei Sonnenaufgang

Sony A6300 auf Stativ mit Schnellwechselplatte bei Sonnenaufgang

Summer is coming: Sonnenblende

Egal ob im Schnee oder auf der grünen Wiese: Sobald die Sonne scheint ist die Bewertung von Bildern on Location schwierig. Eine Sonnenblende kann da helfen. Nichts, dass ich mit auf Wanderung nehme, aber wenn ich ein Outdoor Shooting habe, dann nehme ich immer meinen Laptop und häufig eine Sonnenblende mit. Neben dem Sonnenschutz wirkt er auch einem Farbstich vor. Wenn man, wie hier im Foto zu sehen, auf einer grünen Wiese unter grünen Bäumen sitzt, dann wird eine korrekte Farbbewertung auf dem Monitor kaum möglich sein.

Wieder etwas, dass man sich billiger selbst basteln kann für den Balkon, aber bei Kundenaufträgen kann ich damit eher punkten, als mit einem IKEA Karton. Ich habe für mein 15er MacBook einen Sonnenschutz von PChOOD.

Sonnenschutz Macbook

Sonnenschutz Macbook

 

Erinnerungen fürs Leben

Ein wesentlicher Unterschied in meiner Arbeitsweise gegenüber früher ist, dass ich (wieder) Notizbücher verwende. Benutze ich im Büro täglich, aber halt nur so für die Todos, Passwörter und Skizzen aus Besprechungen. Eins pro Projekt, mehrere pro Jahr. In der Fotografie habe ich diesen Frühling damit angefangen, mir regelmässig Skizzen und Notizen vor und nach einem Shooting zu machen, ein Foto-Tagebuch. Seit kurzem führe ich auch ein richtiges Tagebuch, in dem ich am Morgen und Abend die Highlights und Lektionen des Tages eintrage. Dabei verwende ich einen ArtPen Füller von Rotring (auch ein schönes Geschenk!) und die günstigen Notizbücher von Idena.

 

Fotografieren Lüneburger Heide

Fotografieren Lüneburger Heide