Die beste Brennweite für Portraits – Ausprobiert!

Mit der Brennweite kann man die abgebildete Kopfform verändern. Ein Headshot bei 50 mm sieht schmaler aus, als bei 400 mm. Hat man diesen Zusammenhang verstanden, dann kann man Portraits erstellen, die der Person "mehr schmeicheln". Wir haben es ausprobiert und zeigen hier die Unterschiede. Der wichtigste Tipp wäre aber natürlich: Ausprobieren! (#trittVorsSchienbein). Die hier gezeigten Fotos sind mit der Canon 6D aufgenommen und unbearbeitet (Vignette in Lightroom gesetzt). Disclaimer: Das Tamron 100-400mm ist ein Prototyp und noch nicht das Serienmodell. Es ist ein Leihgerät von Tamron Deutschland.     Das beste Objektiv für Portraits: Ein Tele Pauschal kann man sagen: Je mehr Zoom, desto flacher wirkt der Kopf - und damit breiter. Fällt der Unterschied bei 85 mm vs. 135 mm noch nicht so auf, so wird es deutlicher bei 400 mm. Portraits bei 85mm und 135mm     Portrait mit dem Tele-Objektiv   Portraits mit Weitwinkel-Objektiv machen das Gesicht dünn Der Vergleich [...]

Portrait-Workshops in Deutschland

"Klaus, wir sind am arbeiten!" Immer wieder müssen wir uns daran erinnern, dass wir nicht auf Klassenfahrt sind, sondern am Arbeiten. Auf unserer Portrait-Workshop-Tournee im Oktober 2017 sind wir von Bad Reichenhall über München, Nürnberg, Halle und Hannover nach Berlin gefahren. Dabei haben wir in einem alten Sägewerk fotografiert, im Fotostudio, im Autohaus, in einem ehemaligen Kino, Outdoor und in Luxus-Hotelzimmern. So vielseitig wie die Locations waren daher auch die Tage. Unsere Workshop-Teilnehmer konnten sich aussuchen, welche Art Fotografie sie am meisten interessiert. Dass Schöne Frauen und Autos ziehen ist dabei natürlich nicht verwunderlich und so war das Audi-Zentrum in München bereits am ersten Tag ausgebucht. Anny im Audi in München (Klaus Reinders)   Was möchtest Du heute lernen? Die Vorstellungsrunde am Beginn der Workshops geht immer mit der Frage danach los, was der Teilnehmer mitnehmen möchte. Klaus und ich haben ein grobes Programm für die einzelnen Tage vorgesehen, immer angepasst an die Location. Da ist aber viel [...]

Kreativ ist, wer über den Tellerrand schaut

Ich fotografiere Landschaft und Portraits und habe eine gewisse Art Fotografie entwickelt, die man durchaus auch wieder erkennt (siehe z.B. mein Instagram Profil). Die Gefahr ist dabei, in einen Trott zu fallen. Immer das gleiche Lichtsetup, Objektiv und Nachbearbeitung. Konsistenz ist gut - vor allem, wenn man dafür bezahlt wird. Aber es ist schwierig dabei besser zu werden. Eine einfache Methode, um auf neue Ideen zu kommen, ist es, mal ganz etwas anderes zu machen. Schwarzweiss Portrait an Workshop in Hamburg (Sony A7II, Sigma 85mm bei F1.7) Am Workshop in Hamburg im Februar 2017 z.B. habe ich mit Klaus Reinders zusammengearbeitet. Wir gehen sehr unterschiedlich vor und ich lasse mich gerne von ihm inspirieren. Das geht so weit, dass ich mich schon mal frage „wie würde Klaus fotografieren?“ Kreativ wird man, wenn man über den Tellerrand schaut Knüppelhartes Licht Ich nehme immer möglichst grosse Lichter. Weiches, schmeichelndes Licht. Sanfte Schattenübergänge. Meine Models dürfen auch bei Schwarzweiss-Fotos in blauer Jeans kommen [...]

Februar 14th, 2017|Kategorien: Fotografieren Lernen, Portrait|Tags: |

Sensual Nudes von Andreas Jorns – Buch Review

Andreas Jorns ist einer der wenigen Deutschen Fotografen, denen ich auf Instagram folge. Und der einzige Akt-Fotograf, dem ich folge. Mit dem Buch Sensual Nudes hat er (endlich) ein Buch herausgebracht, in dem er zeigt, wie er fotografiert. Ob mir das Buch gefallen hat und vor allem, was man draus lernen kann liest Du in diesem Review. Weitere Buchempfehlungen für Fotografen findest Du hier im Blog.   Sensual Nudes ist ein Lehrbuch und kein Bildband Stolze 326 Seiten hat das Hardcover Buch Sensual Nudes von Andreas Jorns (alle Links Affiliate Links). Anders als seine Bildbände ist es ein Lehrbuch mit Angabe der EXIF-Daten zu den Fotos, Hinweisen zur Nachbearbeitung in Lightroom und vor allem: 50 Fotos mit der Geschichte dahinter. Ähnlich wie bei meinem Landschaftsfotografie Buch (nur ohne Eis und Schnee). Und das ist das wirkliche Highlight für mich als Fotograf. Die Fotos von Andreas sind immer sehr schlicht und einfach gehalten. Meist mit einem Fensterlicht als einziger Lichtquelle. Dennoch schafft er [...]