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Fotografie: Meine Lieblings-Objektive für Portraits und Landschaftsfotografie

Als Fotograf bin ich spezialisiert auf Portraits von Sportlern und Landschaftsfotografie. Hochzeiten, Mitarbeiterfotos und Eventfotografie bringen mir Geld ein. Mit welchen Objektiven ich arbeite, erkläre ich in diesem Artikel. Hinweis: Als Berufs-Youtubler habe ich mehrere Kameras. Die hier vorgestellten Objektive gibt es analog auch für andere Hersteller. An dieser Stelle möchte ich explizit noch mal betonen: Das Objektiv ist wichtiger als die Kamera. Ob das 24mm Sigma nun an der Canon 6D oder der Sony A7 ist spielt (fast) keine Rolle.

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Ultraweitwinkel Objektiv: 12mm Samyang f2.0

Das Samyang 12mm ergibt 18mm auf Vollformat gerechnet. Es ist leicht, klein, lichtstark, scharf und häufig monatelang am Stück auf meiner Sony A6000 bzw. neu A6300. Eigentlich habe ich die A6300 nur, wegen dem Objektiv. Und das Objektiv nur, weil es klein und billig ist. Es gibt natürlich viele „bessere“ Objektive, aber ich kenne keins mit diesem Preis-/Leistungsverhältnis. Das Samyang gibt es für diverse Anschlüsse. Es ist ein APS-C Objektiv.

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24mm Sigma Art für Event-Fotografie und interessante Portraits

Das 24mm Sigma Art nehme ich nicht für Landschaftsfotografie (zu schwer und zu wenig flexibel), sondern für Messen – und ab und zu für sehr spezielle Portraits. Bei der Eventfotografie habe ich häufig sehr wenig Licht und bin froh, dass ich viel Tiefenschärfe auch bei offener Blende habe. Ideal für die „ich muss zeigen, dass der Saal voll war“ Fotos. Das Sigma Objektiv habe ich für Canon und verwende es an Canon und A7.

Sigma Art 24mm - Sony A7II an der Fantasy Basel Messe 2016

Sigma Art 24mm – Sony A7II an der Fantasy Basel Messe 2016

 

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Portraits mit einem speziellen Look. Direkt in die Sonne fotografieren? Kein Problem für das 24mm Sigma Art Objektiv.

 

Portraits: Canon 85mm L II USM und 135mm Objektive

Wenig überraschend gehören das 85mm F1.2 L-Objektiv von Canon und das 135mm F2.0 zu meinen absoluten Lieblingen. Outdoor Portraits? Es braucht einen guten Grund, warum ich nicht eins der beiden dabei habe. Unglaubliches Bokeh und mit keinem anderen Objektiv kann ich so gut freistellen. Hier gilt für einmal: Bildlooks kann man kaufen. Auch bei Hochzeiten habe ich eins der beiden dabei. Dazu dann das 24-105 L von Canon oder eine Weitwinkel-Festbrennweite, z.B. die Nikon D750 mit dem 35mm Sigma Art F1.4.

Frau mit Geige in der Altstadt von Bern

Frau mit Geige in der Altstadt von Bern

 

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Outdoor Portrait im Blumenfeld in Bern

 

 

 

 

Mitarbeiterportraits: 100mm Macro 2.8 L IS USM

Makro Objektive sind häufig auch sehr gut für Portraits geeignet. Sie sind extrem scharf und haben meist ein tolles Bokeh. Zwar habe ich bei Bewerbungsfotos bzw. Mitarbeiterfotos in Bern keinen Hintergrund, für den ich ein Bokeh bräuchte. Aber als Fotograf in Bern muss ich manchmal auch konsistente Fotos liefern an verschiedenen Terminen. Ein Zoom-Objektiv fällt damit weg. Das 100mm Makro von Canon erlaubt mir auch in Innenhöfen, Sitzungszimmern oder Küchen Portraits zu schiessen. Ein einzelner Aufsteckblitz reicht meist, um einen (kleinen) weissen Hintergrund zu erzeugen. Meine erste Wahl ist daher das 100er Makro.

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Mitarbeiterfotos beim Fotograf in Bern

 

Sportfotografie mit dem Canon 70-200mm F2.8 IS USM II

Für Sportfotografie setze ich gerne meine Nikon D750 ein. Dafür habe ich das 70-200 F4. Wenn mir das Gewicht aber egal ist, dann nehme ich das grosse 2.8er Objektiv. Auch für Portraits setze ich es gerne ein, im Fotostudio in Bern genauso wie draussen. Rasanter Autofokus, der immer zuverlässig ist und auf 200mm F2.8 kann ich sehr schön frei stellen. Tolles Bokeh. Eigentlich ist das Canon 70-200 F2.8 (bzw. die Nikon Version) ein Muss für jeden Fotografen. Wenn nur Preis und Gewicht nicht wären…

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Sportfotograf: MTB Fotografie im Wallis, Schweiz

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Allround Zoom-Objektiv: Canon 24-105 L

Im Zweifel ist das 24-105L von Canon immer die richtige Wahl. In den meisten meiner Urlaube der letzten Jahre war es dabei, auf unzähligen Bergtouren und wenn es gerade drauf ist, verwende ich es auch in meinem Fotostudio in Bern. Es ist scharf, hat ein gutes Bokeh, ist extrem flexibel.

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Triathlon: Sportfotografie in Bern, Schweiz

 

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6 Comments

  1. Ralf 18. März 2017 at 11:55 - Reply

    Hallo Stephan ich muss leider auch nochmal in die Obektivkerbe hacken,

    ich liebe es sehr Motive freizustellen und somit den Blick des Betrachters zu lenken.
    An meiner Nikon in ABS-C Format ist das mit dem 50mm 1,4D auch sehr gut möglich
    Aber der Bildausschnitt ist durch den Cropfakter schon sehr eingeschränkt und lässt
    Kaum noch Raum für eine Bildaussage im Hintergrund.
    Es ist dann eben nicht „Frau im Park“ sondern NUR „Frau im Grünen“ naja du weißt was ich meine.
    Ich hatte auch schon das 35mm 1,8 aber dann ist das Bokeh so gering und das Hauptmotiv muss
    sehr weit vorn sitzen um überhaupt noch freizustellen.
    Gibt es den keine Weitwinkelobjektive die auf sowas getrimmt sind?
    Letztendlich bringt mir das immer den meisten Spaß mit Freistellung kreativ zu arbeiten.
    Deshalb wäre es auch sehr interessant mit welchen „jackentaschenkameras“(SonyA6000,FujiX100)
    man schön Freistellen kann.
    Denn was du schon oft angesprochen hast, die große Kamera bleibt allzu oft im Rucksack,
    gerade wenn man mit den Kindern unterwegs ist und immer eine Hand frei haben muss.

    Ich hoffe du kannst mir da weiter helfen, vielen Dank auch für deine Videos Ralf

  2. Marc 26. Juli 2016 at 14:07 - Reply

    Hallo Stephan,
    danke das Du mich in Bezug auf die Alpha 6300 kräftig angefixt hast! Ich weiß, die Teleauswahl bei Sony ist eher bescheiden, aber hast Du eine grobe Empfehlung, was als Reise-Tele einigermaßen brauchbar (und bezahlbar) wäre? Gibt es ggf. Work-Arounds von anderen Objektivherstellern wie Sigma?
    Viele Grüße,
    Marc

    • Stephan Wiesner 26. Juli 2016 at 17:56 - Reply

      Nein, ich habe keine Sony-Tele-Empfehlung, sorry.

  3. Toni 30. Juni 2016 at 13:53 - Reply

    Ein wirklich toller Artikel in dem du beschreibst welche Objektive für welchen Einsatzbereich sinn machen und wieso sie dir gefallen.
    Eine Frage, die mir hier bei offen blieb ist wieso du das 100mm Macro für Mitarbeiterportraits bspw. einem 85mm oder 135mm vorziehst. Bei einem 85mm sollte man ja noch flexibler vom Platz in Büro- oder anderen Räumen sein und ein gutes Bokeh sollte es auch haben. Das Macro sollte es hier ja lediglich erlauben näher an das Motiv zu kommen und mehr schärfe zu erhalten, oder sehe ich das falsch?
    Würde mich über deine Meinung freuen!

    • Stephan Wiesner 30. Juni 2016 at 14:06 - Reply

      Hallo Toni,
      Bokeh spielt keine Rolle bei weissem Hintergrund. Das 100er ist schärfer und gefällt mir perfekt vom Zoom-Faktor, bzw. dessen Wirkung auf Gesichter. Ausserdem ist es viel günstiger als mein 85er (ich lasse schon mal Dinge fallen). Das 135er ist für drinnen zu viel Tele, da habe ich selten genug Platz.

      • Toni 30. Juni 2016 at 21:19 - Reply

        Super, das hilft mir auf jeden Fall weiter, danke dir Stefan!

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