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Fotospots in den Alpen – Das Magazin ist fertig

“Hoi Mel, anbei findest Du Deinen Artikel, wenn kein Einwand von Dir kommt, geht der so in den Druck :-)” Solche Mails habe ich heute verschickt. Wir sind in der letzten Runde vom Lektorat. Blogografie hat es einmal gelesen.

“Liebe Susanne, ich habe 312 Anmerkungen im PDF gemacht, aber alles nur Kleinigkeiten. Viel Spass beim Einarbeiten!

Er wird es heute noch ein letztes Mal lesen. Den verschiedenen Autoren habe ich noch mal einen Screenshot geschickt für die letzte Kontrolle und dann sind wir tatsächlich fertig. “Done Done”, wie wir Informatiker sagen. Das Papier wird am 08.06 in die Druckerei geliefert und der eigentliche Druck ist für den 13.06 eingeplant. Wir wissen, dass wir gut da stehen, wenn die letzten Anmerkungen in der folgenden Art sind. Und die ewige Frage: Deutsche Rechtschreibung oder Schweizer. Ein Scharfes S gibt es in der Schweiz z.B. nicht. Details eben.

Cool! Passt soweit, nur unter Anreise steht hinter Parkplatz noch das (P) in Klammern. Das war nur als Legende für die Karte gedacht, wird also an der Stelle nicht mehr gebraucht.

 

 

Fertig sein heisst 20% der Arbeit gemacht zu haben

Von der Entstehung des GO! Magazins und über unsere Organisation als Team haben ich ja schon geschrieben. Intern sind wir seit jetzt fast drei Wochen “praktisch fertig” und verbringen noch immer die Abende damit, “die letzten Kleinigkeiten” zu erledigen.

Das Paretoprinzip, benannt nach Vilfredo Pareto (1848–1923), auch Pareto-Effekt, 80-zu-20-Regel, besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit. (https://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip)

Wie so oft im Leben gilt das auch hier: Das Grobe ist schnell gemacht, man rast durch das Projekt und hat das Gefühl, weit vor der Zeit fertig zu werden – und dann kommen die Details. Und die Probleme.

Das Matterhorn fotografieren

Das Matterhorn fotografieren

 

 

Die Karten waren die grösste Nuss

Völlig unerwartet hatten wir mit den Karten die grössten Probleme. Zwar ist Thomas von Blogografie ein Geo-Informatiker, aber ich habe die letzten Wochen sehr oft gelesen, dass ein Geo-Informatiker kein Kartograf ist. Probleme gab es sowohl technischer Natur, wie auch vom Design. Auf Google Maps kann man sich selbst Karten erstellen und diese teilen. Das ist eine super Funktion, die wir für das Magazin nutzen wollten. Das klappt auch bestens – aber nicht auf Mobile. Bzw. es klappt schon, aber dann nur ohne Zoom. Sprich: Man soll auf einer Karte alle Fotospots anschauen können, aber von einem Artikel direkt auf einen Spot reingezoomed werden. Klingt einfach, hat uns aber Tage gekostet und klappt jetzt… auf den meisten Geräten.

Schwieriger war aber die Frage: WAS können wir überhaupt anzeigen? Was macht Sinn auf einem kleinen Ausschnitt? Was kann man noch erkennen? Mal braucht man nur eine Position am See, mal mehrere Punkte die km voneinander entfernt sein können. Und Susanne von www.fachwerkdesign.de hat natürlich darauf bestanden, dass Farben und Schriften und Icons einheitlich sind. Details eben.

Gelöst haben wir es jetzt so: Es gibt eine Übersichtskarte mit allen Fotospots. An jedem Spot ist dann eine kleine Karte, die eine grobe Orientierung erlaubt (aha, das ist östlich von Salzburg). Ausserdem gibt es besagte Google-Karte, so dass jeder sich selbst seine Fotoreise bequem zusammenstellen kann. Und als Bonus bekommen die Käufer noch eine Datei für den Import nach Google-Earth für die 3D-Ansicht. Besser kann man glaube ich nicht vorbereitet sein, oder?

Das Matterhorn fotografieren

Das Matterhorn fotografieren – Planung mit Google Earth

 

Nächste Schritte

Geplant war der Verkauf bis 31.05. Da die geplante Auflage ja nach drei Tagen schon ausverkauft war und wir aufgestockt haben, kommt das Papier erst am 08.06. Parallel dazu habe ich ein Konto in DE aufgemacht und sobald ich alle Unterlagen dafür habe, werde ich den Vorverkauf auch per normaler Überweisung ermöglichen und ein paar Tage verlängern. Aktuell sind noch knapp 400 Magazine möglich, es sollte also für alle reichen.

Gedruckt wird am 13.06 in München

dann geht das zu einer Versand-Firma, wo die Magazine in einen hoffentlich richtig beschrifteten Umschlag gesteckt werden und an die Post übergeben werden. Das genaue Lieferdatum kann ich daher leider noch nicht bekannt geben. Ich werde mich aber diesbezüglich melden, wenn ich mehr weiss.

Das GO! Magazin kannst Du hier im Online Shop erwerben.

 

 

Mai 30th, 2017|Kategorien: Fotografieren Lernen|

10 Kommentare

  1. Tobias meyer 21. November 2017 um 21:29 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan, ich habe Interesse an dem Heft, habe es aber nicht im Store gefunden, hast Du einen tip für mich wo ich das Heft finden könnte?

    • Stephan Wiesner 22. November 2017 um 5:03 Uhr - Antworten

      Gibt es am Wochenende wieder hier im Shop

      • Manu 30. November 2017 um 20:39 Uhr - Antworten

        Habe ich es jetzt etwa schon wieder verpasst?

  2. Manu 20. Juni 2017 um 6:47 Uhr - Antworten

    Das Heft kann man jetzt nicht mehr bestellen, oder?

    • Stephan Wiesner 20. Juni 2017 um 7:29 Uhr - Antworten

      Nein, ausverkauft.

  3. Thomas 7. Juni 2017 um 8:44 Uhr - Antworten

    Hallihallo Stephan, ich hadere aktuell ein wenig mit dem Kauf. Warum? Ich weiß nicht ob ich die Zielgruppe bin – also was Wander-Ausrüstung und Fitness angeht.

    Auf deinen Fotos von Ausflügen sieht man dich meist mit 1a-Equipment, Zelt, und viel Ausdauer. Teilweise mit Steigeisen, manchmal mit einem Rucksack in dem Nahrung für zwei Wochen versteckt sein könnte. Und das nicht selten an Plätzen, wo man denkt “Ist der da mit dem Heli hingekommen?” 🙂 Ich bin jetzt kein Bewegungslegastheniker, auch gerne in de Eifel mal 3-4 Stunden unterwegs, aber befürchte fast “Die Touren sind mir vielleicht zu hart!”

    Wie lange (Zeit und km) sind die Touren? Und haben das auch schon Bürohengste mit Druchschnittsausdauer geschafft?

    • Olaf 14. Oktober 2017 um 8:17 Uhr - Antworten

      Hi Thomas, der Gedsnke ging mir auch so durch den Kopf als ich das gelesen habe. Ich finde das Wort Alltagstsugluchkeir passt ganz gut dazu. Auf der anderen Seite entstehen imposante Landschaftsfotos sicher erst durch solche Mühen.😁

  4. Ben 30. Mai 2017 um 15:57 Uhr - Antworten

    Moin Stephan,
    das klingt nach einer runden Sache!
    Ich freue mich auf das Ergebnis, nach all Eurer Arbeit.
    Für Dich Perfektionisten, ein tolles Projekt.

    Vom Hobby zum Beruf und Erfolg mit immer neuen Ideen auf hohem Niveau.
    Du kannst Stolz auf Dich sein und das was Du bereits alles erreicht hast.

    Chapeau!

    Ben

  5. Stephan Otto 30. Mai 2017 um 14:11 Uhr - Antworten

    Was hättest Du vor drei Jahren gesagt, wenn Dir jemand solche Weissagungen über Deine Zukunft präsentiert hätte?
    Klasse Entwicklung und vollsten Respekt vor Deiner Arbeit/Hobby/Passion…

    • Stephan Wiesner 30. Mai 2017 um 14:16 Uhr - Antworten

      🙂 Ich hatte einen Dreijahresplan, aber über meine Ziele von damals bin ich längst hinaus, das ist so ja 🙂

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