Fujifilm X-E3 Testbericht – Review Deutsch

Testbericht Fujifilm X-E3 Review Deutsch

Mit der Geburt unserer Tochter hat sich unser Leben gründlich geändert – auch meine private Fotografie. Zur Zeit steht die Familie im Vordergrund. Wir machen täglich gemeinsam einen langen Spaziergang mit Ronja im Tragetuch oder Kinderwagen und ich habe immer eine Kamera griffbereit. “Geniesst die Zeit. Sie wachsen so schnell!”, so haben mir geschätzt hundert Leute geschrieben und ich nehme den Rat ernst. Warum die Fujifilm X-E3 ständig dabei und meine aktuelle Hassliebe ist, erkläre ich in diesem Beitrag.

Fujifilm X-E3 Kamera Test
Tierfotografie mit dem Fujifilm 90mm Objektiv

Hauptfunktionen der Kamera

Eine Fujifilm-Kamera kauft man sich, weil man den Look mag. Der Kamera und der Fotos. Mag ich beides sehr und nutze seit mehreren Jahren die X100S, dann X100T. Auch die X-T1 oder X-E2 hatte ich schon. Eine Hassliebe, die sich auch in diesem Testbericht wiederfinden wird. Die X-E3 ist … man weiss es nicht genau. Einerseits ist es die Nachfolgerin der X-E2, aber die Bedienung ist gründlich verändert und die Kamera ist deutlich kleiner. Bluetooth ist die große Neuerung und in vielen Testberichten munkelt man, dass Fuji wohl Einsteiger mit der Kamera locken möchte. Dabei haben sie aber leider vergessen, eine bedienbare Mobile App zu entwickeln. Es gibt auch einen “Notfall-Modus” mit Vollautomatik (ohne RAW).

Für Einsteiger ist das X-System meiner Meinung nach jedoch wenig empfehlenswert. Für Könner und Genießer hingegen sehr.

Die Fujifilm iPhone App ist nicht empfehlenswert

Die Fujis sind die einzigen Kameras, mit denen ich immer JPG+RAW fotografiere – und dann meistens das JPG verwende. Es macht einfach Spass, mit den Profilen zu spielen und sich diese anzupassen. Chroma ist mein Favorit, aber bitte mit extra Kontrast! Andere schwören auf die diversen Schwarzweiss-Profile. Natürlich kann man den Fujifilm-Look auch aus RAW-Dateien anderer Hersteller herauskitzeln, aber der Reiz ist halt, das fertige JPG zu produzieren. Zumindest für mich. Deswegen locken mich die Fujifilm-Kameras immer wieder an. Und wegen der Bedienung (dazu gleich mehr).

Fujifilm Kamera Zubehör

Fujifilm Zubehör

Die Fujifilm X-E3 Kamera wird erst mit Zubehör richtig schön und nützlich.  Der kleine Metallgriff ist für mich zwingend, wenn ich etwas grösseres als das 35mm Objektiv verwende. Der winzige Body ist sonst kaum zu halten. Auch zusätzliche Akkus braucht man dringend. Der rote Knopf ist optional, wertet die Optik meiner Meinung nach aber sehr auf. Den habe ich auch auf der Fujifilm X100T.

Es gibt eine kleine Neopren-Tasche, die wie angegossen passt (mit dem 35mm Objektiv). Mit Gegenlichtblende und dem Zusatzgriff geht sie gerade noch zu. Platzsparender kann man die Kamera nicht verpacken. Evtl. eine Version grösser nehmen, je nach geplanten Objektiven. Die Cosyspeed Camslinger Taschen sind eine gute Wahl. Ich benutze sie z. B., wenn ich mit dem Kinderwagen unterwegs bin.

Als Handschlaufe verwende ich aktuell ein sehr günstiges (und wahrscheinlich nicht sehr haltbares) Band. Besser ist z. B. die Handschlaufe von Joby (kann nur mit den klappernden Dreiecken angebracht werden, welche die meisten Kameras haben und die ich als erstes abnehme). Schick und günstig ist alternativ der Retro-Style Kameragurt von Tarion.

Extra für die kleine Kamera habe ich mir einen neuen Fotorucksack gekauft. Ideal für den Spaziergang mit Kinderwagen: Jacke, Wasserflasche, Spucktuch und Kamera passen bequem rein und er sieht nicht nach Kamerarucksack aus. Als Hüfttasche empfehle ich natürlich die Cosyspeed Taschen. Je nach Objektiven wählt man eine kleine oder grosse Tasche (Disclaimer, die Camslinger habe ich umsonst bekommen).

Godox bietet inzwischen die Blitze auch für Fujifilm an. Das geniale an dem System ist, dass man nur den passenden Auslöser braucht. Den Blitz habe ich für meine Sony gekauft und dann Auslöser für alle Systeme.

Wem die Knöpfe zu klein und fummelig sind, kann sie mit Sugru vergrössern (und farbig gestalten). Inzwischen weit verbreitet (wäre mir als Kamerahersteller ja peinlich, aber die Japaner haben halt kleine Finger). Die Kamera steht auf dem Rollei Lion Rock Stativ (Testbericht kommt in ein paar Wochen).

Die Links sind Affiliate-Links: Ich bekomme eine kleine Provision, für Dich wird das Produkt aber nicht teurer.

Sugru für bessere Bedienbarkeit
Iso Rauschen

ISO-Rauschen

Das Foto zeigt den Zuschnitt von zwei Fotos, JPG direkt aus der Kamera (Chroma Profil). Die Fotos gibt es in gross auf Flickr. Es gibt sehr viele Testberichte zum Fuji-Sensor, hier bekommt man gute Leistung, darf aber nicht vergessen, dass Fujifilm 800 bei anderen Kameras 1600 entspricht (die Bilder sind meist “zu dunkel”) und damit verglichen werden müsste. Das haben andere ausführlich gemacht und ich spare mir das hier.

In der Praxis arbeite ich bis ISO 3200 ohne grosse Bauchschmerzen zu haben. Robin habe ich bei ISO 640 fotografiert und sehe kein Rauschen, wenn ich nicht auf 100% zoome.

Fujifilm X-E3 bei ISO 640
Autofokus Sigma 30mm Objektiv

Bedienung und Haptik

Auch bei der X-E3 hat Fujifilm es geschafft, eine sehr attraktive Kamera zu bauen – wenn man sich die Produktfotos anschaut. In der Hand hingegen merkt man den hohen Plastik-Anteil. Die Kamera ist einfach zu leicht, um wirklich wertig zu wirken. Die X100T z. B. ist deutlich grösser und schwerer – und fühlt sich viel besser an.

Die Bedienung der Fujifilm-Kameras muss man mögen. Einerseits sind sie retro und zwingen einen langsamer zu arbeiten (was gut ist), aber an dem winzigen Body der X-E3 ist es eigentlich nur fummelig zu nennen. Immer wieder passiert es mir, dass ich Einstellungen unbemerkt verstelle. Das kann die Blende sein (abhängig vom Objektiv), der ISO-Button unter dem rechten Zeigefinger, etc. Was zuhause im Wohnzimmer oder auf dem gemütlichen Spaziergang Spass macht, ist eine Qual, wenn man spontan arbeiten möchte. Jedenfalls wenn man solche Wurstfinger hat, wie ich.

Die Touch-Funktionalität ist OKisch. Nicht vergleichbar z. B. mit Panasonic, aber brauchbar. Für mich ist das Problem: Mein rechtes Auge ist das schwache, also fotografiere ich mit dem linken. Diese Art Kamera ist aber für das rechte Auge gedacht (dann kann man mit dem linken noch sehen) und daher stört mich der Touchscreen mehr, als das er nutzt und ich habe ihn deaktiviert. Wenn das komisch klingt, dann hast Du noch nie mit einer Rangefinder-Kamera gearbeitet. Einfach mal ausprobieren, das kann ein Augenöffner sein. Im wahrsten Sinne.

Gewicht inkl. Batterie 337g
Max. Verschlusszeit 1 / 32000 (Elektronischer Verschluss)
Bilder / Sekunde 8 fps
Video-Auflösung 3840 x 2160 @ 30p / 100 Mbps, MOV, H.264, Linear PCM

1920 x 1080 @ 60p / 36 Mbps, MOV, H.264, Linear PCM

Wesentlicher Kaufgrund für die X-E3 statt der X-T20 war für mich der (winzige) Joystick. In der Tat ist es damit sehr einfach möglich, den Fokuspunkt zu verschieben. Jetzt im Frühling, wo man die Handschuhe nicht mehr braucht. Mit Handschuhen ist die Kamera praktisch nicht bedienbar. Da Fujifilm Kameras insbesondere bei Nikon-Usern beliebt zu sein scheint: Hier muss man leider starke Abstriche machen, das würde ich vor dem Kauf sehr gründlich prüfen.

Wie üblich bei Fuji: Viele Funktionen lassen sich über das Q-Menü schnell einstellen. Nach einer Weile hat man sich auch daran gewöhnt, dass man für Plus nach links und für Minus nach rechts drehen muss.

Eine Besonderheit von Fujifilm-Kameras ist, dass man vom mechanischen auf den elektronischen Verschluss wechseln kann. Damit sind Verschlusszeiten von 1/32.000 möglich, so dass man eigentlich immer offenblendig arbeiten kann. Das kann neue Probleme bringen, ist aber eine Option, die ich viel nutze.

Die Augenmuschel ist sehr klein und schützt nicht vor Sonneneinstrahlung. Draussen halte ich meist die linke Hand als Sonnenschutz an die Kamera, das stört deutlich. Auch haben Sucher und Bildschirm andere Farben und beide nur eine geringe Auflösung. Wer gewöhnt ist, mit modernen Kameras zu arbeiten wird sich hier zurückgewöhnen müssen. Inzwischen fotografiere ich kaum noch durch den Sucher, zu irritierend ist es, zwei “verschiedene” Fotos zu haben, so stark ist der Farbunterschied.

Fazit Bedienung: Unbedingt vor dem Kauf ausprobieren. Für mich Hassliebe. Es macht Spass – daheim am Schreibtisch. Unterwegs ist es überwiegend frustrierend.

Die X-E3 ist deutlich kleiner als die Sony A6300
Die perfekte Urlaubskamera

Video – Filmen mit Fujifilm

Für die Video-Qualität mache ich ein YouTube-Video, aber klar ist, dass die X-E3 nur sehr bedingt für Video geeignet ist: Kein Bildstabilisator, sehr kurze Akkulaufzeit, kein normaler Mikrofoneingang, kein Kopfhörerausgang, kein Log. Dafür immerhin die Möglichkeit mit den Fujifilm-Profilen zu filmen, was die neuen Kameras künftig sehr interessant für Filmer machen könnte.

Autofokus

Der Autofokus der Fujifilm X-E3 ist abhängig von der Grösse des Fokusfelds. Je kleiner, desto schwächer. Richtig gut ist er nie. Auch nicht bei Tageslicht und Männern mittleren Alters als Motiv. Je nach Objektiv ist er unterschiedlich stark und bei wenig Licht wird es zum Geduldsspiel. Es gibt einen High Performance Modus und die Option Pre-Autofocus, was aber beides nicht vergleichbar ist mit dem Niveau vergleichbar teurer Kameras von anderen Herstellern. Getestet habe ich das (angeblich langsame) 35mm 1.4 und das (angeblich schnelle) 90mm 2.0. Wer es gewohnt ist, mit einer Canon 80D und 70-200er  zu arbeiten, wird hier definitiv enttäuscht.

Nachbars Gänse waren eine Herausforderung für den Autofokus (90mm, Chroma Profil).

Classic Chrome Fujifilm X-E3 Kamera

Profile und Bildqualität Fujifilm X-E3

Der Sensor der X-E3 wird in allen aktuellen “teuren” Fujis verbaut und gilt als sehr gut. Auf Flickr gibt es eine Reihe Fotos in hoher Auflösung zum Anschauen. In der Praxis sehe ich keinen Mehrwert gegenüber Kameras in der 1000 EUR Preisklasse von Sony oder Nikon. Die Mittelklasse ist durchgängig sehr gut geworden.

Interessant sind aber die Profile. Sie erlauben es, den gewünschten Look bereits in der Kamera zu erstellen. Inkl. umfangreichen Tuning-Massnahmen und der Möglichkeit, aus RAW-Dateien JPGs zu erzeugen. Das muss man wahrscheinlich ausprobiert haben, um den Fun-Faktor zu verstehen. Suchtfaktor und der Hauptgrund, warum ich immer wieder bei einer Fujifilm Kamera lande. Ich fotografiere in JPG + RAW, meist mit dem Chroma-Profil und verstärktem Kontrast. Die beiden Fotos von mir mit Kinderwagen sind mit dem Chroma und Acros Profil versehen.

Acros Profil Fujifilm X-E3 Kamera

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Familien-Kamera von Fujifilm

Zusammenfassung

Mit der Fujifilm X-E3 erhält man eine Kamera, die mit dem 35mm 1.4 Objektiv (Testbericht)  in die Jackentasche passt und die Bildqualität einer X-Pro 2 bietet. Wenn man akzeptiert, dass die Bedienung etwas für ruhige Momente und kleine Finger ist, dann wird man mit dem Winzling viel Spass haben. Persönlich nutze ich die Kamera gerne mit dem 90mm F2.0 Objektiv. Das passt in eine Cosyspeed Outdoor Tasche und kann damit auf jeden Spaziergang mitkommen. Perfekt für unsere kleine Familie.

Fujifilm hat es geschafft, sich einen Ruf aufzubauen im Sinne von “die hören auf Fotografen” und “die Kameras sind zwar teuer, aber auch sehr durchdacht”. Leider hat niemand daran gedacht, einen Akku zu bauen, der nur in eine Richtung passt (Canon und Nikon), immer wieder fummle ich den falsch rum in die Kameras. Auch eine SD-Karte, die man herausnehmen kann, ohne sich einen Fingernagel abzubrechen wäre anwenderfreundlich. Wegen dem dazu gekauften Griff muss ich immerhin nicht die Stativplatte abschrauben für den täglichen Akkuwechsel.

Ich lande immer wieder bei Fuji-Kameras, weil sie mich dazu bringen, anders zu fotografieren. Ich suche Kontrast, ich fotografiere mehr Schatten, als Licht und habe viel Spass daran, zu versuchen schon in der Kamera den richtigen Look hinzubekommen. Die Bildqualität ist sehr hoch. Dafür akzeptiere ich die Schwächen in der Bedienung.

Mann bei der Arbeit fotografieren
April 20th, 2018|Kategorien: Fotoausrüstung, Testbericht|Tags: , , |

23 Comments

  1. Matthias 6. Juni 2018 um 22:49 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan,

    ich habe ebenfalls die x-E3 und bin in Kombi mit dem 23f2, 35f1,4 und 50f2 bestens zufrieden.

    Ich habe eben auch dein Video zur E3 gesehen und habe vll einen Tipp für dich bzgl. des Suchers. Seit April gibt es eine „externe“ Augenmuschel von der Firma Tekiac extra für die E3. Sie wird wie eine daumenauflage im blitzschuh befestigt und legt sich links über den Sucher. Laut Fuji x Forum sitzt sie perfekt und schaut auch gut aus. 34€.
    Vll ist das was.

    VG und danke für deine Beiträge/ Videos 😉

  2. Thomas 26. Mai 2018 um 10:35 Uhr - Antworten

    Aber bei der GH5 hab ich ja den kleineren Sensor. Zwar mit weniger Auflösung (von daher geh ich davon aus, dass die einzelnen Punkte auf dem Sensor den gleichen „Platz“ haben, wie die Punkte der Fujis (deren Sensor ja eine etwas höhere Auflösung hat) Hat der APS-C Sensor der Fujis eigentlich sonst einen Vorteil gegenüber den MFTs von Panasonic? Ich meine eher im sichtbaren Bereich. Kann man als bisheriger APS-C Nutzer bedenkenlos auf eine MFT Kamera „downgraden“ z.B. GH5?

    • Stephan Wiesner 26. Mai 2018 um 12:57 Uhr - Antworten

      Zum Fotografieren hat APS-C für mich viel mehr Nutzen, dabei nicht den Bildzuschnitt vergessen. Beim Filmen ist das anders, da hat MFT weit mehr als 4K Auflösung und daher spielt der Sensor meist eine untergeordnete Rolle.

    • Especially 12. Juni 2018 um 14:33 Uhr - Antworten

      Ja, wie Stephan schon geschrieben hat und zusätzlich ist der Sensor der Fujifilm Kameras im Aufbau, Anordnung der Pixels für die einzelnen Farben anders wie bei Sony, Canon, Nikon, MFT….. und ich für mich bin der Meinung diese Eigenart ist von Vorteil in der Qualität, der Farben in den Bildern. Doch diese Eigenheit hat auch Nachteile in der Geschwindigkeit beim Import der Bilder bei der Bildbearbeitung, genaueres dazu, einfach Google befragen, da gibts fachliches diesbezüglich bis ins Detail. 😉
      Zur Info, ich fotografiere mit Sony Alpha 6000, Nikon D800, D750 und eben mit Fujifilm X-T2 und da mit zahlreichen Objektiven und ich für mich habe festgestellt die Objektive von Fuji sind in Preis / Leistung und in der Schärfe über alles erhaben. Also alles in allem finde ich für APS-C gibt es keine Konkurrenz, denn Sony Alpha ist tolle Kamera, prima für manuellen Fokus mit Fremdobjektiven wie Nikon, Sony Objektive, da passt es in Preis- / Leistung absolut nicht und alleine die Geschenke durch neue Firmware von Fujifilm ist auch über alles erhaben. Wer sich ernsthaft damit beschäftigt, strandet da wo ich mich befinde und meine Meinung ist absolut freie Meinung.

      Bei dieser ersten Gelegenheit und erstem Beitrag hier im Blog von Stephan…..Hallo Stephan, VIELEN DANK FÜR DEINE VIDEOS, DEINE ARBEIT!

  3. Matthias 14. Mai 2018 um 20:34 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan, ich nutze seit ca. einem halben Jahr die X-E3 und stimme dir zu, dass sie manchmal etwas fummelig ist. Daher denke ich über eine Ergänzung durch einen Handgriff nach. Ist denn der MEIKE Griff von der Haptik her vergleichbar mit dem gummierten Griff der X-E3, oder geht es da doch eher Richtung Plastik-Feeling (= härter und rutschiger)?

    • Stephan Wiesner 14. Mai 2018 um 21:01 Uhr - Antworten

      Ich kenne den Original Griff nicht. Mir gefällt der MEIKE

      • Matthias 14. Mai 2018 um 22:09 Uhr - Antworten

        Ich meinte eigentlich den “Griff” der X-E3 selbst.

  4. Martin 8. Mai 2018 um 21:17 Uhr - Antworten

    Hi Stephan,
    ich verfolge deine Seite schon ziemlich lange und bin überrascht, dass du wieder bei dem “Nischenprodukt” Fujifilm gelandet bist;-). In deinem Bericht zur X-E3 hat sich übrigens ein Bild mit der Sony A6300 eingeschlichen, oder hat das Katzenfoto mit dem Sigma 30mm F1.4 einen Grund? Mich würde interessieren, wie der Autotfokus der X-E3 im Vergleich zur A6300 ist. Gibt es außer den JEPGs, der Auswahl bei den Objektiven und der Bedienung noch andere Vorteile der X-E3 gegenüber der A6300? Die Aussage zu den beiden Displays in dem Artikel, dass man sich von modernen Kameras zurückgewöhnen muss verstehe ich auch nicht so ganz. Meinst du mit modernen Kameras die Sony A7RIII und die Nikon D750, weil A6300 und 80d haben da nicht wirklich mehr Auflösung.

    • Stephan Wiesner 9. Mai 2018 um 8:07 Uhr - Antworten

      Sony A6300 und 80D sind für mich nicht mehr wirklich “neue” Kameras.

  5. Jürgen Hofmann 7. Mai 2018 um 9:33 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan, ich habe kürzlich eine XT-2 beim Fachhändler günstig und kaum gebraucht second-hand spontan gekauft und seither ist sie eine ständige Begleiterin im Alltag mit dem 35/1.4 drauf.
    Meine Frage an Dich: da ich ebenso wie Du mit dieser Kamera RAW und Jepg auf zwei Karten parallel aufnehme, würde mich interessieren, ob Du außer der Kontrastanhebung bei dem von Dir genutzten Chroma-Preset noch an anderer Stelle die Standard-Einstellungen verändert hast (Schärfen, Rauschreduktion usw), oder ob Du sonst alles auf “Default” lässt.

  6. kirstenparry 23. April 2018 um 11:58 Uhr - Antworten

    Hallo Manfred, gute Frage. Ich habe es tatsächlich nur an der M10 getestet. Ich bin ja meist eher so der Liebhaber von Fujinon Glas an meinen Fujis. Tatsächlich würde ich jetzt aber vermuten das es in den Ecken smeart? Ich kann das im Moment leider nicht testen, da es auf dem Weg zu Elmar ist. Er will es an der Sony unter die Lupe nehmen. Ich bitte ihn das dann mal auch an einer seiner X-en zu adaptieren. custom essay writing

  7. Dietmar Kuhn 21. April 2018 um 11:50 Uhr - Antworten

    Hallo Stefan.
    Danke für den Beitrag. Den Anfängern oder denen, die nur eine einzige Kamera haben wollen, würde ich dann doch die X-T20 empfehlen – allein wegen des Klappdisplays. Meine Empfehlung für Leute, die mal Fuji ausprobieren möchten, ist mal auf dem Gebrauchtmarkt nach einer X-T1 oder einer X-T10 zu schauen.

    Besonders die X-T1 ist nur 70g schwerer als die X-E3, hat aber einen tollen Sucher und Wetterschutz und man kommt evt. auch ohne Zusatzgriff aus (der wiegt ja auch). Der 16 Megapixel Sensor ist auch immer noch toll und die Soft/Firmwareupdates machen viele Dinge besser, die in den alten Testberichten bemängelt wurden.

    Ich selbst habe eine X-T2 und wollte eine Zweitkamera dazu. Ich habe dann statt der X-T20 eine gebrauchte X-T1 gekauft, die ein XF-23mm 2.0 Objektiv dabei hatte.
    Die X-T2 hat natürlich mehr Ausschnittpotential, etwas weniger Hi-Isorauschen und etwas mehr Dynamik.
    Grüsse
    Dietmar

    • Stephan Wiesner 21. April 2018 um 13:50 Uhr - Antworten

      🙂 Wenn das Klappdisplay ein wesentlicher Kaufgrund ist, dann würde ich Nikon oder Canon empfehlen, die haben schliesslich mehr Klappumfang 🙂

  8. Thomas Andris 20. April 2018 um 22:02 Uhr - Antworten

    Informativ! Danke dafür! Gruß Thomas

  9. Luise 20. April 2018 um 21:05 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan, ich überlege auch seit einer Weile mir eine Fuji (xe3) zu kaufen. Einfach weil ich mal Lust habe auf was neues. Aktuell habe ich die a6000. Und Fotografiere viel Landschaft damit. Was denkst du, ist die Fuji auch gut (oder sogar besser) für Landschaften geeignet? Das 12mm samyang gibt es ja zb auch für Fuji 😉 mich interessiert bei der Fuji auch das 23mm f2 objektiv. Da gibt es ja bei Sony leider nix entsprechendes 🙁 Hach, ich weiß auch nicht. Eine neue Kamera muss ja auch sinnvoll sein…Vielleicht hast du ja Lust mir mal deine subjektive Meinung zu sagen, also ob Du die Sony a6000 gegen die Fuji tauschen würdest 😉 Viele liebe Grüße!

    • Luise 20. April 2018 um 21:08 Uhr - Antworten

      Ps: Und danke für den Testbericht 🙂

    • Stephan Wiesner 21. April 2018 um 2:55 Uhr - Antworten

      Hallo Luise, das sind äpfel und birnen. Beides lecker. Die A6000 ist halt deutlich günstiger und in manchen Dingen besser, in anderen schlechter.

  10. Bjoern 20. April 2018 um 20:33 Uhr - Antworten

    Danke für den Bericht! Habe mir genau aus dem Grund Filmsimulationen (jpg = fertiges Foto) und immer dabei Kamera die XT-20 gekauft. Der Joystick war mir egal, aber ich mochte die Form mit dem mittigen Sucher lieber. Technisch scheinen sie sich ja nicht groß zu unterscheiden.

    Wie erhöhst du denn den Kontrast? Lichter und Schatten aufhellen bzw. Abdunkeln?

  11. Manuel Kiese 20. April 2018 um 16:00 Uhr - Antworten

    Ich hab nie den Sinne der E-Reihe oder auch der Pro-Reihe begriffen. Habe zuhause die XT1 und die XT20. Nikon und Canon wurden bei mir komplett abgeschafft. Ich finde bei Fuji alles was ich brauche. Und die Bedienung, wenn sie in der Gewohnheit verpflanzt wird, ist für mich persönlich besser als Canon und Nikon. Immerhin lassen sich Fujis komplett programmieren. Bei der Xt1 nervt ab und zu das Iso-rad. Selbst um Sony mache ich mittlerweile einen großen Bogen. Preis Leistung bleibt bei Fuji einfach ganz oben

  12. Marcel 20. April 2018 um 12:58 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan,

    Schöner Testbericht,
    leider kommt die Beschreibung des Spaß (Freude), der Nutzung und der Ergebnisse etwas zu wenig zur Geltung.
    Ist allerdings sicher auch sehr schwer zu beschreiben,
    welche Freude z.B. die Wertigkeit der kleinen Objektive, welche sie schon rein haptisch vermitteln, ausmacht.

    Würde eine X-h1 nicht alle deine Probleme / Kompromisse (auch ,und vor allem mit, anderen Kameras) lösen?
    Keine 36, 42 oder 46 Megapixel ausgenommen.

    • Stephan Wiesner 20. April 2018 um 13:13 Uhr - Antworten

      Hallo Marcel, die X-H1 liefert die gleiche Bildqualität für den doppelten Preis und eine halbherzige Video-Implementierung. Da habe ich wenig Interesse dran. Sollte die mal deutlich im Preis sinken, dann ist sie interessanter. Allein der Punkt, dass viele kleine Videodateien erzeugt werden, statt einer grossen, ist für mich K.O. Kriterium, weil es mir die Nacharbeit deutlich aufwändiger macht.
      Wie im Testbericht aufgeführt: Die Bildqualität in der Jackentasche war mir wichtig. Ich habe ja bereits Kameras die grösser (und besser) sind.

      • Thomas 25. Mai 2018 um 23:23 Uhr - Antworten

        Hm, die X-H1 hat doch einen Bildstabilisator, größeren Sucher, besseren Autofocus, Zusatzdisplay, robustes wertiges Gehäuse (das was du ja bei der X E3 vermisst) ein Schulterdisplay und was bitte ist denn an deren Videofunktionen halbherzig? Rechtfertigt das nicht einen höheren Preis? Was würdest du denn in der Preisklasse empfehlen (überlege nämlich gerade eine Anschaffung, und lande eigentlich bei meinen Überlegungen schlussendlich immer bei der H1?

        • Stephan Wiesner 26. Mai 2018 um 7:09 Uhr - Antworten

          Für den Preis der X-H1 würde ich immer die GH5 als Videokamera vorziehen. Kopfhörerausgang, 50P und diverse Einstellungsmöglichkeiten. Halbherzig sind die Laufzeit der Videos, der Akku, die Kopfhörer. Mal kurz was Filmen geht sicherlich sehr gut. Und die Fotos sehen identisch aus zur X-E3.

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