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Kameras 2018 – meine Prognosen

Für Fotografen und Kamera-Junkies war 2017 ein spannendes Jahr, in dem viele interessante Modell herausgekommen sind. Was ich in 2018 erwarte und welche Kameras ich mir wünsche erzähle ich in diesem (nur halb ernst gemeinten) Blogbeitrag.

Zürich bei Nacht mit Vollmond

Vollmond in Zürich (Sony A6000)

Sony, Nikon, Canon – Welche Neuerungen kommen 2018?

In 2017 wurde die Vollformat-Serie auf ein sehr hohes Niveau gehoben. Besitzer einer Sony A9 oder Nikon D850 (Testbericht) dürfen sich über einen aussergewöhnlich guten Autofokus, einen hohen Dynamikumfang und gutes Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten freuen. Filmen in 4K ist längst Standard, nur die Preise sind noch auf einem Niveau, dass für den Massenmarkt zu hoch ist. Und im Massenmarkt liegen Marktanteile und Margen, insbesondere über Zubehör. Der Marketingleiter von Sony wird sich doch die Finger danach lecken, dass wir uns neue Akkus kaufen, die sie in den neueren Kameras verbauen. Ich habe zwei alte Sonys und wahrscheinlich inzwischen ein Dutzend Akkus. In allen Rucksäcken liegt einer für den Fall, dass ich vergesse einen zweiten einzupacken, wenn ich auf Tour gehe.

Entsprechend erwarte ich, dass sowohl eine A7 III, als auch die Nikon D750 II heraus kommen (wie auch immer sie dann genau heissen mögen). Es werden leicht abgespeckte Versionen der diesjährigen Kameras sein.

Nikon D850 im Test

Nikon D850 im Test

Die Nikon D750 (Testbericht) habe ich seit September 2014 und sie ist weiterhin meine Brot und Butter Kamera für Landschaftsfotografie. Von der Nachfolgerin wünsche ich mir ein Touch Display, die beleuchteten Tasten der D850 und, öhm, mehr Pixel? mehr Autofokuspunkte? besseres ISO-Rauschverhalten? Wird sie alles haben, aber das ist mir keine 2500 EUR wert. Kaufen werde ich sie dennoch, aber nur weil die alte abgeschrieben ist und ich über die Firma ja nur grob den halben Preis zahle. Eigentlich ist die D750 bereits so gut, dass ich nur sehr selten an ihre Grenzen stosse und dann kann ich das mit anderen Mitteln als mit Hardware lösen. Ah, und sie wird 4K haben, mit dem miesen Autofokus, der sie für den Einsatz als VLog-Kamera ungeeignet macht. Um Landschaftsvideos zu machen, aber ein Feature auf das ich mich freue.

Das Fazit in meinem Testbericht zur Nikon D7500 war ja schon sehr positiv. Im APS-C Sektor erwarte ich da keine Steigerung in 2018.

Die Sony A6000 ist fast wasserfest

Die Sony A6000 ist fast wasserfest

Die Sony A7 II nutze ich viel für “Mensch bei der Arbeit” Fotos bei Tageslicht. Ihr Autofokus ist nie zeitgemäss gewesen, selbst die A6000 war spürbar besser. Die A7 III wird hier einen Sprung machen. Es werden die grösseren Akkus der neueren Kameras zum Einsatz kommen, das neue Menü und hoffentlich Touchscreen. Wahrscheinlich wieder ein 24 MP Chip, der endlich auch in 4K filmen kann. Mikrofon-Eingang, aber kein Kopfhörer-Ausgang. Leider wohl weiter kein schwenkbares Display, so dass sie als VLog-Kamera wenig geeignet ist. Ich wünsche mir schwergängigere Knöpfe und einen grösseren Body, bin aber skeptisch, ob ich das bekomme. Für 2500 EUR wird man sich sehr fragen müssen, ob man nicht zur A6500 greift, die im nächsten Jahr deutlich im Preis fallen wird.

Falls es schon wieder eine neue Sony A6600 geben wird, dann wird sie mit Panasonic gleich ziehen und Slow Motion in 4K anbieten und weiter kein Klappdisplay haben. Also das Niveau moderner Smartphones beim Filmen erreichen? Mhm, lass mich kurz überlegen was Sony noch drauf legen könnte: Mehr Pixel auf dem APS-C Chip? Wofür? ISO-Rauschen? Ein lichtstarkes Objektiv ist günstiger und bringt mehr Nutzen.

Sie werden sagen, dass die Kamera weniger rauscht, da ist Sony ja gut drin. Im Sagen meine ich. Wenn ich durch meine alten A6000 Fotos von 2014 oder 2015 blättere, dann ist Rauschen da schon nur bei einer Handvoll Fotos relevant. Dafür 2000 EUR ausgeben? Schwer zu argumentieren. Sony hat hier einfach das Problem der Zielgruppe. Nicht umsonst ist die A6000 weiterhin am Markt. Und weiter ein Verkaufsschlager. Die Forschungskosten sind längst reingeholt und die Marge wird für Sony sehr hoch sein. Der Markt aber auch irgendwann gesättigt.

Ich glaube daher, dass die A6300 und A6500 deutlich im Preis sinken und die Produktion der A6000 eingestellt wird.

Die kaufkräftigen Kunden sollen sicher ins Vollformat gelockt werden. Da locken die teuren Objektive, die man sich dann neu kaufen muss. Sigma ist zum Glück zur Stelle, um Sony in die Suppe zu spucken, davon profitieren wir Freunde richtig scharfer Objektive. Ich bleibe bis auf weiteres bei meiner A6300 (Testbericht).

Meine Nummer 1 Kaufempfehlung ist und bleibt aber die Sony RX100 M3 (Tutorials zur RX100 auf YouTube). Als Zweitkamera, als Kamera für Eltern die “bessere Fotos als mit dem Handy” machen wollen und als Jackentaschenkamera für Urlaub, Trekking und den Ausgang.

 

Canon 6D in 2014

Sportfotografie mit der Canon 6D (2014)

Und Canon? Auf eine Canon 6D III werden wir ja wieder vier Jahre warten müssen. Laut Canon ist 4K uninteressant, Qualität bei HD Filmen auch (die MII komprimiert Videos schlechter als die alte 6D) und Dynamikumfang wird überbewertet. Da können sie jetzt schwer eine 100D herausbringen, die…, ah, Moment, die 100D gab es schon. Die Nummern gehen also langsam auch aus. Ganz ehrlich? Canon hat den besten Video-Autofokus den ich kenne, sie haben die (argumentierbar) besten Objektive und die (argumentierbar) schönste Farbwiedergabe.

Meine Traumkamera ist eine Canon 6D MIII als spiegellose Kamera mit 4K.

Nur wird es die nicht geben. Evtl. aber eine M5 Nachfolgerin mit 5 Achsen Stabilisator und evtl. dann doch 4K und vielleicht sogar einem Display, das nicht nach unten klappt, wo es im Weg ist? Damit könnte Canon die VLog-Szene aufmischen. Es gibt aktuell keine gute VLog Kamera auf dem Markt, die in 4K filmen kann. Dabei sind wir die YouTubler doch die idealen Influencer! Weiss Canon das? Natürlich. Aber anders als Sony sind sie scheinbar so festgefahren in ihrer Firmenpolitik, dass ich den Glauben an sie verloren habe. Meine alte 6D ist weiterhin meine Kamera für Auftragsarbeiten. Nur mache ich die in 2018 nicht mehr und daher würde ich anfangen meine Canon Objektive zu verkaufen, wenn sie mir jetzt kaputt gehen sollte.

 

Die Sony RX100 M3 im Urlaub

Die Sony RX100 M3 im Urlaub

 

Video in 2018

Video ist die Zukunft. Bei Fotoapparaten wird nicht mehr viel an Qualität (und Gewinnmarge) zu machen sein. Bei Video ist noch Luft. Panasonic hat zwei Kameras mit Video-Schwerpunkt herausgebracht. Eine GH5 ist aktuell teurer als eine Sony A7II. Die Sony RX100 M5 ist für viele zu teuer, aber wäre die perfekte VLog-Kamera, wenn sie einen Mikrofon-Eingang hätte. Sucher raus, Mikro rein, ist mein Wunsch. Da Sony jedes Jahr eine RX100 herauszubringen scheint, darf man hoffen, dass da etwas kommt.

Kamerahersteller werden versuchen mit mehr Pixeln zu locken.

Slow Motion in 4K wird das neue Feature sein, schliesslich können neue Smartphones das bereits. Und dann werden die Hersteller versuchen, was sie immer versuchen: Mit mehr Pixeln zu locken. 8K Kameras gibt es schon, nur sind sie noch sehr teuer. Das wird in 2018 noch nicht viel anders sein, aber in ein paar Jahren können wir uns das perfekte Foto von unserem Model aus einem Video aussuchen. RAW und mit 24 MP. Damit verliert Fotografieren aber an Spass. Entsprechend gewinnt Video immer mehr an Bedeutung, auch weil es einfacher und günstiger wird. Und es immer mehr sehr gute Anleitungen dafür gibt (nicht nur bei mir).

 

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Fuji X100T in Irland

Fuji X100T in Irland

 

Fuji, Olympus und Co?

Es fällt mir schwer, zu verstehen, warum eine MFT Kamera teurer (und grösser) als eine Sony A7II oder A6500 sein kann. Von daher verstehe ich auch weiter nicht, warum sie sich am Markt halten können. Tun sie offensichtlich, also machen sie etwas richtig, dass weniger mit Technik zu tun hat: Sie sehen sehr gut aus und wecken in uns die Leidenschaft nach Retro-Style. Ob das anhält und was da an Neuerungen möglich ist, kann ich nicht beurteilen, ich fotografiere nicht mit MFT und verfolge die Details nicht. Nenn mich Macho, aber ich mag grosse Chips.

Die steigende Beliebtheit von Fuji hingegen verstehe ich. Wunderschöne Kameras im Retro-Style, die ich immer wieder gerne in die Hand nehme. Mit der konsequenten Strategie auf hochwertige Objektive zu setzen holen sie die gewichtsbewussten Käufer mit entsprechendem Geldbeutel ab. Wenn mich heute ein befreundeter Familienvater nach einer Kamera für die Fotografie von seinem Kind fragt, dann ist eine Fuji XT-20 mit einer Festbrennweite definitiv auf der Shortlist.

 

Und Du?

Was sind Deine Erwartungen an 2018? Lass doch einen Kommentar mit Deinen Wünschen an die Kamerahersteller hier 🙂

 

 

 

Dezember 27th, 2017|Kategorien: Fotoausrüstung|Tags: , |

46 Comments

  1. Miklas Spohr 30. März 2018 um 16:38 Uhr - Antworten

    Hallo Stefan,
    Ich besitze eine Canon 5d mk3 und als Backup ne 7d Mk1. Das ist beim Sport oder im Urlaub ne große Kamera. Nun suche ich eine Alternative zu der 7d, das Ziel: kleiner, Bildqualität auf DSlr-Niveau und so, dass der Kunde nicht denkt, der Fotograf hat noch seine Knipse dabei…… ich dache an die Fuji oMD oder die neue Canon g1x, aber zumindest die Canon bietet unverschämt wenigfür viel Geld. Hast Du Erfahrungen oder nen Tipp?
    Viele Grüße Miklas

  2. qfactory 11. Februar 2018 um 13:50 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan

    tja, wieviel Pixel braucht der Mensch (24, 36, 42 oder gar 50MP)? Ich glaube man muss aufpassen, sich nicht in die Materialschlacht der Hersteller reinziehen zu lassen, da die Qualität unterdessen bei allen Herstellern so dermassen gross ist, dass man wirklich keinen Unterschied auf dem Bild mehr sieht, ob es z.B. mit 24 oder 36MP, Nikon, Canon, Sony, etc. aufgenommen worden ist (nur noch bei extremen Vergrösserungen). Ich bin aktuell mit der Nikon D800 unterwegs (Kamera und Objektive sind alle Occasion gekauft worden) und bin sehr zufrieden mit der Qualität des Bildmaterials. Mein Sohn hat die Sony A7 (24MP, auch Occasion) und man sieht absolut keinen Unterschied zwischen meinen und den Bildern von meinem Sohn (A2-Ausdrucke). Ich habe mir überlegt die Nikon D850 zuzulegen, aber naja der Preis (aber geil ist sie, ohne wenn und aber). Aber dann habe ich mir die Frage gestellt, brauche ich persönlich überhaupt 45MP? Definitiv Nein, kommt dazu, dass mein MacBook Pro von 2012 wahrscheinlich extrem überfordert wäre mit den produzierten Dateigrössen dieser Kamera :(. Ich werde mir wahrscheinlich Ende 2018 die Nikon D810 Occasion zulegen, da Sie Vorteile bei der Landschaftsfotografie in der Live View-Einstellung aufweist (kein Helligkeitsabfall mehr bei kleinen Blenden, das nervt bei der D800), der 2. Vorteil ist der weggelassene Tiefpassfilter. Von Sony würde ich mir für meinen Sohn wünschen, dass sie endlich mit Ihren zu hohen Preisen runterkommen, Sorry ist einfach übertrieben, was die für Ihr Material verlangen, da kann man sich ja fast die Fuji GFX 50s (Mittelformat) zulegen (jedenfalls bei den Objektiven).

    LG,
    Alex

  3. Norbert Frantzen 5. Februar 2018 um 17:14 Uhr - Antworten

    Ich würde mir eine Kamera wünschen die gleichzeitig Auf Film und Digital fotografiert,da ich es immer noch liebe Dias zu machen.Es sind halt Fotos zum anfassen.Finde immer noch das ein Dia In der Projektion besser wirkt als ein Digitales mit Beamer.

  4. tobiashansen97 31. Januar 2018 um 21:54 Uhr - Antworten

    Nun haben wir schon 2018.
    Ende 2017 ging ich in den Fotoladen meines Vertrauens und wollte für meine Pentax K50 ein Tamron 70-200 f2.8 haben (ja ich weiss das ist bereits “alt”), da außer dem Pentaxmodell für 2000€ nichts anderes zu haben ist. Der Verküfer schaute mich an und sagte mir das der Pentaxsupport an Gläsern gegen 0 geht und ich auf das System, in Zukunft, nicht bauen könne. Das war erst mal ein Schlag ins Gesicht, denn ich mochte meine Pentax wirklich gerne, da sie auch meine erste SLR war.
    Auf meine Frage auf was ich denn in Zukunft setzen könnte, empfahl er mir Systemkameras. Konkret die Panasonic G81 und die Fuji X-T20. Frustriert und geknickt fuhr ich erstmal nach Hause und überlegte was ich denn nun machen solle. Es dauerte zwei Tage und ich stand mit gepackter Pentax Ausrüstung wieder beim Händler. Die K50, das 16-50 f2.8, ein 35mm f2.4 und die Kitlinse brachten magere 320€ und ich verließ den Laden letztendlich mit der Fuji X-T20.

    Nun kann 2018 starten. Die Qualität, die ich bisher herausgeholt habe, ist ein Quantensprung zur Pentax. Dieses Jahr steht noch das 12mm Samyang (welch ein Wunder für Landschaften 😀 ) auf dem Einkaufszettel. Ich bin gespannt was mir das Fotojahr 2018 so alles bringt.

    Was ich an Kameras und Innovationen erwarte ist relativ dünn. Wie schon oft angesporchen, stauben Canon und Nikon ein, Sony läst seine Kunden nach dem Kauf hängen.
    Einzig Video kann sich noch entwickeln, da Fotografie auf einem mehr als ausreichendem Niveau ist und vielleicht in 2-3 Jahren neue Sprünge macht. Was dieses Jahr kommen wird sind, denke und hoffe ich, neue Linse für alle Systemkameras, da diese immer häufiger verkauft werden und SLRs in Funktion und Qualität meist überbieten.

    Ich bin gespannt wie es wirklich kommt und wünsche allen ein Gutes und Erfolgreiches Jahr 2018.

    LG Tobias

  5. Florian Graf 16. Januar 2018 um 12:47 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan,

    was ist deine persönliche Meinung zur Kamera von Sony der RX10 IV.
    Rein von den technischen Daten erfüllt diese Kamera relativ viele Wünsche (24 – 600 mm, 1 Zoll Sensor, 4K usw.).
    Aber ich würde gerne wissen wie du zu solch einer Kamera stehst als langjähriger Fotograf?

    Vielen Dank im Voraus!

    Grüße aus Pforzheim

    Florian

    • Stephan Wiesner 16. Januar 2018 um 12:52 Uhr - Antworten

      Ich kann mit der Idee wenig anfangen und hab sie mir nicht im Details angeschaut. Die RX100 hat ein lichtstärkeres Objektiv bei gleicher Sensorgrösse und passt in die (grosse) Hosentasche. 600 mm Zoom klingt gut, aber was macht man damit, zumal an dem kleinen Chip?

      • Florian Graf 16. Januar 2018 um 13:26 Uhr - Antworten

        Danke für die Antwort. Jetzt habe ich dazu zumindest mal eine Meinung von einem erfahrenen Fotografen und nicht nur Amazon Rezensionen.
        Für jemanden der kein Geld mit Fotos verdienen möchte und trotzdem ein wenig Qualität erwartet ich denke der sollte damit gut bedient sein, zumal negative Punkte wie Staub auf dem Sensor oder Objektivwechsel wegfallen.

        • Stephan Wiesner 16. Januar 2018 um 13:35 Uhr - Antworten

          Natürlich. sicher eine coole Kamera, wenn man mehr Zoom haben will und nicht häufig bei wenig Licht unterwegs ist.

  6. Werina 13. Januar 2018 um 8:11 Uhr - Antworten

    Danke für diese tollen Bilder und Eindrücke. Doch mir blutet das Fotografenherz wenn Kameras auf deren Wasserfestigkeit untersucht werden.

  7. Robby 11. Januar 2018 um 18:09 Uhr - Antworten

    Hi Stephan,
    Deine Entscheidung für die Sony a7RIII finde ich sehr konsequent, insbesondere weil Sony das Vollformat System mit Objektiven stark supported.
    Umso erstaunlicher ist, dass Sony jetzt zu Jahresbeginn mit dem ultraleichten APS-C SEL 18-135mm durchstartet!
    Offensichtlich ist Sony lernfähig und engagiert sich nun wieder bei den APS-C Objektiven. Meine Einschätzung ist, in 2018 liefert Sony noch weitere APS-C Objektive und eine neue Kamera ab.

    Gruß,
    Robby

    • Stephan Wiesner 12. Januar 2018 um 7:10 Uhr - Antworten

      🙂 Nein, das ist nicht konsequent und nur bedingt schlau, aber, eben, es mangelt an sinnvollen Alternativen.

      • roseblood11 25. Mai 2018 um 22:08 Uhr - Antworten

        Richtig. Wenn das 4/16-70 optisch besser wäre, dazu eine kürzere Nahgrenze hätte und wenn der Preis realistischer wäre, dann hätte ich eine A6500. Ich hoffe ja, dass wenigstens Sigma das 17-70 renoviert und eine Version mit E-Mount macht.

  8. Daniel 10. Januar 2018 um 19:58 Uhr - Antworten

    Hi Stephan,

    als Wiedereinsteiger mit Ambitionen stehe ich gerade vor der Qual der Wahl. Was das Gehäuse betrifft, ist meine Wahl auf die D750 gefallen und du bist schuld! 😉 Ich finde sowohl deinen Blog als auch deine yt Videos grandios. Endlich mal keine Review-Schnepfe sondern jemand, der weiß wovon er da redet und bei dem selbst längere Videos kurzweilig statt anstrengend sind! So lerne ich gerne etwas dazu. Also unbedingt weitermachen! Ich hab noch viel zu lernen. 😀

    Schöne Grüße aus dem Harz
    Daniel

  9. Maximilian 5. Januar 2018 um 9:45 Uhr - Antworten

    Ich hoffe vorallem das aus der Sigma Art reihe mehr APSC Objektive kommen.
    Und Nikon sollte eine weitwinklige Festbrennweite herrausbringen.

    LG
    Maximilian

    • Stephan Wiesner 5. Januar 2018 um 17:41 Uhr - Antworten

      Das 20mm 1.8 von Nikon ist exzellent.

  10. Oliver Fink 3. Januar 2018 um 11:44 Uhr - Antworten

    Freue mich, dass Samyang jetzt anfängt, AF-Objektive für den FE-Mount von Sony rauszubringen. Die bekommen alle gute Kritiken und werden den Druck auf Sony erhöhen, bei den Objektivpreisen ein wenig Realismus einkehren zu lassen. Bei APS-C bin ich mit dem 12mm von Samyang (ohne AF) ausgesprochen zufrieden.

    Für mich selbst schwanke ich noch zwischen der Sony A7R III oder der (hoffentlich kommenden) A7 III im nächsten Jahr. Außerdem hoffe ich tatsächlich auf ein Update der a6500 mit dem entsprechenden Preisverfall. Dann wird meine a6000 durch eine a6500 ersetzt.

    War bisher immer ein Canon-Fan, fotografiere mit Systemkameras (Focus Peeking, Zebra) aber als Brillenträger inzwischen deutlich lieber. Werde also meine EOS 1200D künftig wohl immer weniger verwenden. Die wird durch eine Sony FE-Kamera ersetzt – anstelle der 5D, die ich ursprünglich im Sinn hatte. Für Spiegelreflex wird der Markt augenscheinlich immer schwieriger.

  11. Georg 31. Dezember 2017 um 4:30 Uhr - Antworten

    Servus, also ich bin gespannt ob Sony vielleicht mal ein neues 16-70 mit lichtstärke 2.8 rausbringt oder einen Nachfolger vom 18-105 in schärfer beide und lichtstärker beide apsc, aber bei den Preisen wird es wahrscheinlich wie immer zu überteuert sein. Aber Stephan ich finde es cool, dass du konsequent alles aus der A6300 rausholst, trotz der bekannten Schwächen die einem auf den Keks gehen. Denn das was Sony abgezogen hat war einfach s……, ich finde eigentlich sollte es die 6300 garnicht geben sondern direkt die 6500 zum günstigeren Preis wie es wahrscheinlich 2018 sein wird.

    • Dirk 20. Januar 2018 um 3:05 Uhr - Antworten

      In einigen Tagen wird es das Sony SEL-18135 F3.5-5.6 für ca. 650 Euro zu kaufen geben. Auf Tests kann man gespannt sein.

  12. Tom 29. Dezember 2017 um 19:33 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan!
    Warum so negativ gegenüber MFT? Magst Du die GH5 nicht mehr 😉
    Und 4K-Video ist dank Panasonic sehr wohl auch für den kleinen Geldbeutel bezahlbar. Ich sage nur GX80 🙂

    Wünsche Dir und Deinen Liebsten einen guten Rutsch und ein gesundes 2018!

    Tom

    • Stephan Wiesner 31. Dezember 2017 um 8:27 Uhr - Antworten

      Ich bin nicht negativ gegen MFT. Ich fotografiere aber auch nicht 4×5. Die G70 bzw. GH5 bleiben Arbeitstiere für mich im Videobereich, das reicht der Chip aus.

  13. Matthias 29. Dezember 2017 um 9:32 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan,
    Danke für die Zusammenfassung deiner Gedanken. Mir fehlt bei den Sony 6XXX eindeutig ein eingebautes GPS.

  14. Sebastian 29. Dezember 2017 um 1:14 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan,

    ich würde mir für 2018 wünschen, dass du doch mal mft ernsthafter betrachten würdest…😉
    Ich bin auch von Nikon umgestiegen weil ich mir eben was kleineres leichteres gewünscht habe.
    Sony ist und war mir persönlich einfach zu unsympathisch, keine Ahnung wo die Abneigung herkommt, ich mag die halt einfach nicht.

    Ich bin dann über die Olympus OMD 10 zu mft gekommen und habe mir später auch noch die EM1 und ein paar Gläser gekauft. Ich bin auch super zufrieden damit, wie anscheinend auch viele andere Leser deines Blogs 😀, und finde es nur etwas schade, dass man nicht mehr von Profis wie dir dazu lesen oder auf YouTube sehen kann.

    MfG
    Sebastian

    • Stephan Wiesner 29. Dezember 2017 um 4:15 Uhr - Antworten

      Ich arbeite doch fast täglich mit MFT und weiss das die leisten.

      • Hans-Peter Schwarz 29. Dezember 2017 um 10:36 Uhr - Antworten

        Ich glaube MFT polarisiert so sehr wie wenig andere Themen.
        Ich akzeptiere auch, wenn Profis die Meinung vertreten, dass man das letzte Quentchen an Qualität in der Fotografie mit MFT nicht herausholen kann, das dürfte Vollformat sein.
        Die Frage ist immer, reicht mir persönlich die Qualität und überwiegen die Vorteile gegenüber den Nachteilen entsprechend meinen Anforderungen.
        Ich wäre auch nicht bereit für die Spitzenkameras auch im MFT das geforderte Geld, d.h. Knapp 2000 Euro auszugeben.
        Für mich ist Fotografie ein Hobby mit Schwerpunkt Reisefotografie und hier kann ich meine Befürfnisse für 2000 Euro in MFT gut befriedigen. Wenn Profis, die damit ihren Unterhalt verdienen in fünf-stellige Beträge investieren ist das OK, ein Hobby wäre mir dies nicht wert.
        Ich hoffe darauf, dass Panasonic bald ein Reisezoom im Bereich 12-100 analog dem Olympus f4 bringt, da Panasonic wesentlich breiteres Angebot an Kameras unter 1000 Euro hat.
        Mit freundlichen Grüßen
        Hans-Peter

  15. Pauli Ursula 28. Dezember 2017 um 10:48 Uhr - Antworten

    Hallo zusammen.
    Schöne Gedankengänge Stephan, die mich seit Wochen auch begleiten. Speziell zu Canon und ihre Inovationen in Sachen : zeitgemässe Objektive für zeitgemässe Kametas, bezw.Kameras mit 65 und mehr Sensoren .

    Ersetzte meine ( wirklich alte ) CA 500 D im Frühjahr durch eine 7D mkii.(Video interessierte mich, daher Wahl und die Tatsache, dass ich bereits CA vertraut bin.

    Logisch, da ich ja auch schon 2-3 Objektive hatte.
    Kaufte 3 Festbrennweiten dazu, mit guter Lichtstärke. ( f1.4/ f1.8/ f2.8)
    2 Zooms.(70-200mmL)
    Eines von Sigma 17-70mm.
    Und da fängt mein ” Leiden ” an. Es bringt die Schärfe nicht.

    Und bei CANON findet man nichts Passendes im Ultraweitwinkel- Bereich für eine APS- C Kamera.Weder in der entsprechenden Lichtstärke noch in tiefen Brennweiten.
    Bei 14mm f 2.8 (VF ok) hörts dann schon auf.
    Trotzdem verkaufen sie fleissig ASPs mit hochauflösenden Sensoren…aber die entsprechenden Objektive nicht.

    Canon ist stehen geblieben.
    Denn was soll ich mit einer Lichtstärke von 4 oder noch weniger, wenn die Sensoren inkl Kreuzsensoren 100% nur f2.8 wahrnehmen können?
    Bei f4 fallen sie weg, bei f5.6 ist nur noch der Mittelteil 100% aufnahmefähig. Usw.

    Mein Entscheidung zum Neujahr:

    Ich verkaufe alles von Canon…
    wegen fehlenden, modernen, ädaquaten Objektiven.
    Aber auch sonst…die Firma bringt nichts Neues zustande. Entweder fehlt der schwenkbare Display oder 4K oder oder….
    Das nenne ich : Kunden veräppeln.

    Ich wechsle…zu Olympus, Fuji…
    Mal sehen.
    Aber Canon ist für mich Geschichte. Noch vor 2018.
    Guten Rutsch…
    U.

  16. Armin Schwegler 28. Dezember 2017 um 0:14 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan,

    was die Nikon und Canon Einschätzung angeht denke ich liegst du ganz gut, hier sehe ich nicht die Innovationen. Werden sich eher darauf beschränken Einzelne Punkte ihrer Profi Modelle auch den Consumer Produkten zukommen zu lassen. Warte schon seit Jahren auf eine Spiegellose Nikon im Vollformat, wobei meine Hoffnung da nahezu Tod ist. Sony wird mehr Pixel, schnellerer Autofokus, längere Akkulaufzeit für alle, usw nach der Devise: größer schneller besser, weitermachen und uns mit neuen Modellen beglücken. Eventuell auch wieder in Kurzer Folge wie A6300 und A6500.
    MFT sei es Panasonic oder Olympus machen Interessante Kameras die sicherlich für einige Anwendungen auch Vor und Nachteile haben wie jedes Stück Technik. Was sie auf alle Fälle können ist Klein, leicht, meist Wetterfest, Stabilisierter Sensor oder Objektiv bzw auch beides zusammen, gute Video Fähigkeiten. Das System hat meiner Meinung nach Potenzial gerade im Consumer Bereich. So verschwindet die Kamera mal eben in der Handtasche mit Zubehör oder je nach Linse auch in der Jackentasche und ist bei allem dabei was die Familie, der Freundeskreis usw. so macht.
    Was Fuji angeht bin ich wie bei Nikon etwas befangen da ich sie auch nutze. Und die Fuji da gerade besonders gerne, die Bedienung und Haptik ist für mich Perfekt. Im Gegensatz zu Nikon scheint Fuji noch auf seine Kunden ein Stück weit zu hören und versorgt sie, wie zuletzt mit kostenlosen Firmware Updates, die teils den Funktionsumfang deutlich verbessern. Siehe für die X Pro 2 wo mit dem Update 4k Video Einzug gehalten hat. Manch einer der Großen hätte da lieber mal schnell ein neues Modell herausgebracht.
    Bei Fuji denke ich wird der Touchscreen in nächster Zeit in die X Pro Serie Einzug halten und auch ein Stabilisierter Sensor wird in einer der Nächsten Kameras kommen ev in einer X pro 3 oder X T H1. Hoffe bei Fuji, dass sie auch weiterhin neue Features die auf Software basieren per Update auch älteren Modellen zukommen lassen.

  17. Günter Oberjatzas 27. Dezember 2017 um 23:56 Uhr - Antworten

    Hallo Stefan Wiesner,

    sehr schön geschrieben und die feine Note an Kritik der minimalfortschrittlichen Industrie amüsiert. Als Amateur mit Schwächen in der fotografischen Umsetzung träume ich von keiner technischen Lösung. Mit der EOS 760D, 50mm, 10-18mm und 18-200mm Objektiven fühle ich mich bestens gerüstet, um technisch den Amateuranforderungen der nächsten Jahre gerecht zu werden. Erforderliche Impulse erhoffe ich mir von der Reflexion publizierender Profis, die mich anregen, herausfordern und fördern. Danke dafür und alles Gute für das Jahr 2018.

    Günter Oberjatzas

  18. Heinz 27. Dezember 2017 um 23:47 Uhr - Antworten

    Hallo , ich würde mir ein Software apdate für meine Sony a 7 ll wünschen,
    um wenn möglich den Autofokus bei wenig Licht zu verbessern. Kommt da noch was????

  19. Andreas 27. Dezember 2017 um 23:34 Uhr - Antworten

    Vermute mal dass Canon auch 2018 nicht die Kamera rausbringt die mich bei der Marke hält, obwohl ich eine 5DII, 100D und viel Glas habe. Werde doch über die Sony A6000 jetzt den Einstieg bei Sony machen.

    Ansonsten bin ich als Zweitsystem 2017 zu Panasonic gewechselt und bin sehr gespannt ob es für die GX80 einen Nachfolger gibt.
    Vielleicht gibt es ja 1-2 interessante MFT objektive noch.

  20. Ralf Fischer 27. Dezember 2017 um 23:27 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan,

    ich habe mir Anfang 2017 die Sony A 77Mark 2 geholt. Jetzt werden einige wohl sagen … wat für eine alte Schleuder … Klar, es ist ein älters Modell , aber da ich nun noch Objektive von der Sony A 58 hatte und mit dem System sehr zufrieden war… warum nicht . Es ist der Sensor der A6000 Serie verbaut und mit seinen 79 AF Punkten bin ich super zufrieden. Egal bei Sportaufnahmen (Beach Volleyballtunier ) oder bei der Landschaft- und Tierfotografie. Was brauche ich mehr, als Hobbyfotograf. Die Bedienung ist super , Sie liegt für mich ideal in der Hand (brauche etwas grosses 🙂 und SIe ist zuverlässig und robust. Das konnte ich dieses Jahr am Starnberger See und in der sächsischen Schweiz sehr gut testen . Was hoffe ich mir für 2018 , das Sigma und/oder Tamron nicht den Sony A Mount vergisst. Mir fehlt noch ein Zoom Objektiv welches die Brennweite 300+ abdeckt. Daher habe ich dein Test des Tamron 100-400 genau betrachtet , nun hoffe ich es kommt für mein Anschluß.

    Ich wünschen Allen einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und Stephan mach weiter so 🙂

    • Marcel 17. Februar 2018 um 21:58 Uhr - Antworten

      Die A 77 II ist bestens geeignet für den Hobbybereich und der Dynamikumfang ist TOP. Ich habe die A 77 II mit einer A 6000 abgerundet und so vermisse ich nicht viel. Ich verfolge aber gerne den nächsten Hype in 2018.

  21. Lutz Bommersbach 27. Dezember 2017 um 22:36 Uhr - Antworten

    Hallo,
    Was nicht schlecht wäre das Sony endlich mal bessere Apps entwickelt, speziell was Fokus-Stacking angeht. Panasonic und Olympus machen es vor. Und was der Kauf und das ganze Prozedre die App auf die Kamera zu bekommen, also ich habe es versucht aber nicht geschafft. Da will man kaufen aber es funktioniert nicht, absolut schwache Kür. Und in Sachen 4k besteht wohl auch Nachholebedarf. Es gab schon lange keine Firmwareupdates mehr. Was Objektive anbetrifft, wäre schon schön mehr Konkurenz zu den Sony/Zeiss Objektiven zu haben. Da liebe ich mir mein Uralt Tessar. Die Qualität ist gut und wenn man die Preise zu den manuelle Zeiss Objektiven sehe …….. Der Autofokus der A7II, hmm na ja, ich denke auch geradezu flink ist der nicht. Aber grottenlangsam ist der aber auch nicht. Das ist jetzt Ansichtssache, aber ich bin eigendlich soweit zufrieden damit.
    Was die Nikon D850 angeht, ausprobiert hätte ich die auch gern. Aber der Preis.

  22. Andrea Helmholz 27. Dezember 2017 um 21:25 Uhr - Antworten

    Als eingefleischter Sony User würde ich mich über Softwareupdates auch für etwas ältere Kamermodelle wie die A6000 oder A99 Mark I freuen. Der Support bei Sony ist einfach furchtbar. Preissenkung bei A6500 wäre auch super und bezahlbare Objektive für emount.

  23. Pr-Photo 27. Dezember 2017 um 21:05 Uhr - Antworten

    Super beitrag Stefan. Ich hoffe im jahr 2018 auf eine Spiegellose Vollformat Kamera von Nikon, wenn nicht werde ich mich ende nächsten Jahres für die sony A7riii evtl. A7iii entscheiden. Mein Nikonequipment wird dann verkauft.

  24. Patrice Diserens 27. Dezember 2017 um 20:44 Uhr - Antworten

    ich wünsche mir dass es eine Nikon oder und Canon mit hybridsucher gibt. ich habe mich etwas in den Sucher der Xpro2 verliebt stell dir vor du hättest winen vollwertigen Optischen Pentaprismasucher und könntest mit einem Knopft auf einen elektronischen Sucher umschalten oder zumindest digitale einblendungen wienim optischen Sucher der xpro2. Wenn dann noch ein schlauer Seonsor dahinter wäre mit einem Zentralverschluss würde ich alles geld der Wellt dafür geben.

  25. Tom Pohorski 27. Dezember 2017 um 20:21 Uhr - Antworten

    Mein größter Wunsch an Sony: Bitte wieder APS-C-Objektive herausbringen. Ich weiß, bei Vollformat kann man mehr verdienen (habe in wenigen Tagen selbst eine), aber die meisten kaufen sich eine günstigere APS-C-Kamera. Die A6000 behalte ich ja weiterhin.
    Tamron: Bitte Objektive für E-Mount herausbringen 🙂
    Wunsch an Adobe: Bitte Lightroom Classic CC genauso schnell machen wie das neue Lightroom CC, dessen Oberfläche ziemlich gewöhnungsbedürftig ist.

  26. Richard 27. Dezember 2017 um 20:20 Uhr - Antworten

    Ich habe keine Wünsche was den Kameramarkt angeht. Ich vermisse auch nichts an meinen beiden Kameras. Ab einer gewissen Preisklasse sehe ich alle irgendwo gleich als “gleich” an und unterscheiden sich für mich lediglich in der Bedienbarkeit. Da gibt es ja Gott sei Dank für jeden Geschmack etwas am Markt und wir Verbraucher haben die Qual der Wahl. Wie man aber im Jahr 2018 als Hersteller Kameras auf den Markt bringen kann ohne Touchscreen (den man bei Bedarf deaktivieren kann) und ohne schwenkbares Display kann ich nicht nachvollziehen. Ich würde mir wünschen das alle Hersteller in Sachen Support und Kundenzufriedenheit zulegen würden, aus meiner Sicht hat da jeder Hersteller Nachholbedarf.

  27. D. Thienelt 27. Dezember 2017 um 20:15 Uhr - Antworten

    Ich wünsche mir eine Canon-APSC (vielleicht 7d mark iii) mit der man auch mal mehr als iso 1600 ohne Kompromisse benutzen kann. Ich bin Hobby-Fussballfotograf. Bin also eingeschränkt was Verschlusszeit und Blende (gewisse Tiefenschärfe sollte im Zweikampf schon da sein) betrifft. Will aber auch natürlich den Cropfaktor nutzen. Brauche keine 12, 14 oder noch mehr Bilder pro Sekunde um dann von einer Szene nicht mehr 5 Bilder sonder 7 oder 8 zu löschen. Die Hersteller sollten eher endlich was für eine bessere ISO-Performance an den Cropkameras tun.

    • Ursula P 28. Dezember 2017 um 11:06 Uhr - Antworten

      Jeppp…seh ich 100% auch so, jedoch zusätzlich zu einem tollen Objektiv von 10-20mm f 2./durchgehend!!
      Für alle APS-C Kameras

  28. Marius Schäfer 27. Dezember 2017 um 20:05 Uhr - Antworten

    Wenn Canon 2018 endlich eine vernünftige Vollformat-DSLM herausbringt, dann befürchte ich werde ich leider viel Geld ausgeben müssen…
    Würde ja gerne auf den DSLM-Markt aufspringen, aber ich bin einfach nicht bereit auf Sony mit deren Preispolitik bei Objektiven und bekannten Problematiken (Überhitzung, Akku usw) umzusteigen.

  29. Hans-Peter Schwarz 27. Dezember 2017 um 19:42 Uhr - Antworten

    Bin ein fauler und bequemer Mensch, der ganz selten Objektive wechseln will, sich trotzdem aber die Möglichkeit dies zu tun offen halten will. Bisher war das Problem, dass Reisezooms insbesonders gegen Festbrennweiten qualitativ extrem abfallen.

    Seit ich von einem Arbeitskollegen mal dessen Olympus mit dem 12-100 f4 benutzen durfte, hat sich meine Welt was Reisezooms betrifft revolutioniert.

    Die A6300 ist für guten Preis verkauft, das 16-70/50 f1,8 und 55-200 geht auch in die Bucht und ich wechsle nächstes Jahr auf MFT.

    Ob dieses System besser, schlechter oder was auch immer gegenüber APS-C oder Vollformat ist, ist mir komplett egal, da ich nach den von mir priorisierten Vorteilen Größe,Gewicht Preis/Leistungsverhältnis auswähle. Die Apothekenpreise insbesonders der zugegebenermassen guten Sony Optiken man und will ich ihr als 3-Fächer Familienvater nicht leisten.

    • Andreas Balko 27. Dezember 2017 um 20:14 Uhr - Antworten

      Das 12-100 f4 habe ich auch.
      Damit bin ich auf Wanderungen bestens ausgerüstet und brauche kein weiteres Objektiv mitschleppen.
      Mit der E-M 1II und dem dem Objektiv schaffe ich es bis 2 Sec. scharfe Aufnahmen zu machen.
      Eine halbe Sec. ist selbst bei 300 mm kein Problem.
      Das erspart mir auch das Stativ bei Wanderungen.
      Bei MFT muss ich auch nicht abblenden, um scharfe Aufnahmen zu bekommen.
      Mein 12-40 mm f2,8 ist bereits bei 2,8 knackscharf.
      Und ich habe bei 2,8 die Schärfentiefe von 5,6 bei Vollformat.
      Bei meinen Reportagen für die Lokalzeitung ist das Ideal.
      Da will ich eher nicht freistellen.
      Poster mache ich kaum welche.
      So viele Wände habe ich gar nicht.
      Für A3 Plakate, Fotobücher und Bildershows bin ich mit der Bildqualität von MFT vollauf zufrieden.
      Gruß
      Andreas

    • Ursula P 28. Dezember 2017 um 11:11 Uhr - Antworten

      Olympus E-M1 habe ich aks Zweitkamera angeschafft u bin mit über die Bilder die sie bringt begeistert .
      Vorerst habe ich nur das 25mm jedoch konnte ich auch das 12-40mm ausprobieren.
      Kann nur sagen: fantastisch.
      Und zudem -ultraleicht-

      Meine CA 7Dmkii wird zusehens eingemottet ….

  30. Andreas Balko 27. Dezember 2017 um 18:45 Uhr - Antworten

    Ich bin bekennender Fan von MFT, obwohl ich eigentlich von Nikon APS (D300) herkomme.
    Aber jedes mal, wenn ein Freund von mir mit seinen klobigen Vollformatobjektiven unterwegs ist, weiß ich, warum ich meine Olympus EM-1 II liebe.
    Halte mal ein 24-70 von Nikon gegen ein 12-40 von Olympus.
    Nenn mich Warmduscher, aber so was will ich nicht mehr auf Wanderungen rumschleppen 😉

  31. Robert Sperling 27. Dezember 2017 um 18:08 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan,

    was die Canon 6D MK II angeht, hast Du völlig recht. Ich habe auch lange auf den Refresh der alten 6D gewartet und auf etwas mehr Dynamikumfang gehofft. Neidisch habe ich schon auf Sony geschielt… Nun habe ich mit der 5D MK4 meine ideale Begleiterin gefunden. Zuverlässig wie die 6D, höherer Dynamikumfang und 4K-Video mit V-Log. “Gratis” gab es dann noch mehr Kreuzsensoren und Dual-Pixel-AF dazu. Für mich, der viel Canon-Glas hat, die ideale Lösung. Vielleicht sollte Canon Dir diese Kamera mal zur Verfügung stellen 😉 Ich drücke die Daumen.

    LG,
    Robert

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