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Kauftipps für Ultraweitwinkel-Objektive

Als Landschaftsfotograf ist das Weitwinkel-Objektiv sicherlich das wichtigste Werkzeug – und häufig eine grössere Investition. Worauf man beim Kauf achten sollte und was überhaupt ein gutes Weitwinkel-Objektiv ausmacht, das erkläre ich in diesem Beitrag. Mehr Tipps für den Einsatz von Objektiven gibt es hier im Blog.

Samyang 12 mm Objektiv an Sony A6300

Samyang 12 mm Objektiv an Sony A6300

 

Das Weitwinkel-Objektiv: Lichtstark oder leicht?

Objektive gibt es häufig in zwei Stufen der Lichtstärke. Bei Weitwinkeln meist eine F4-Version und eine mit F2.8. Das F2.8 kostet deutlich mehr und ist viel grösser und schwerer. Der Preis sagt dabei nicht zwingend etwas über die Qualität aus. Das Canon 16-35 F4 hat z.B. bei F4.0 deutlich sichtbar schärfere Ränder als die F2.8 Version. In der Landschaftsfotografie braucht man die F2.8 (oder F4) fast nie. Lediglich wenn man Astrofotografie betreiben möchte, dann wird das ein Thema. Aber sobald der Mond ein paar Prozent Größe hat, ist genügend Licht für eine Langzeitbelichtung bei F5.6 aufwärts. Dazu kommt, dass ein Objektiv bei der maximalen Blende meist deutlich weniger scharf ist, als bei geschlossener Blende.

In den meisten Fällen wird man daher besser dran sein, sich die F2.8 Version auszuleihen für die zwei Male im Jahr wo man die Lichtstärke braucht. Eine interessante Alternative ist die Anschaffung einer lichtstarken Festbrennweite, z.B. das 20 mm Sigma. Man kann schließlich immer noch ein Panorama damit machen, falls das nicht weit genug ist. Die Festbrennweiten sind optimiert für diese Brennweite und können daher leichter, günstiger und lichtstärker sein. Musterbeispiel ist hier sicherlich das Samyang 12 mm F2.0. Ab Blende 2.8 ist es bis zum Rand scharf und ideal auch für die Fotografie der Milchstrasse.

Anders sieht es aus, wenn man das Objektiv auch für andere Dinge verwenden möchte. Als Hochzeitsfotograf z.B. braucht man etwas lichtstarkes für die Kirche und das Standesamt, wo man häufig nur wenig Licht und Platz hat.

 

Ein Weitwinkel verstärkt Höhe

Ein Weitwinkel verstärkt den Eindruck von Höhe – Die Punkte auf dem Eis sind Menschen und Zelte

 

Der Autofokus ist unwichtig

Ein Weitwinkel-Objektiv hat sehr viel Schärfentiefe. Bereits ab kurzer Entfernung wird alles im Fokus sein. Daher muss der Autofokus weder schnell – noch überhaupt vorhanden sein. Wieder möchte ich das 12 mm Samyang erwähnen, das keinen Autofokus hat und daher sehr günstig ist. Aktuell (2018) bringt Samyang eine Reihe Objektive neu auf den Markt. Diese haben Autofokus und kosten ähnlich viel wie auch die von Sigma.

In der Sportfotografie setze ich Ultraweitwinkel sehr gerne ein und auch hier benötigt man keinen Autofokus. Es ist in den meisten Fällen sehr einfach Vorzufokussieren. Es gibt natürlich Ausnahmen. Wer z.B. Ballsportarten fotografieren möchte und mit dem Weitwinkel am Volleyballnetz steht, der wird einen schnellen Autofokus schätzen. In der Landschaftsfotografie hingegen spielt er überhaupt keine Rolle und ich fokussiere prinzipiell manuell.

Trailrunning bei Zermatt

Trailrunning bei Zermatt

 

 

Flare: In die Sonne Fotografieren

Moderne Objektive sind beschichtet und entspiegelt. Ähnlich wie bei einer Brille ist es störend, wenn Licht zu Reflexionen führt, dem sogenannten Flare. Je weiter die Brennweite, desto häufiger wird man die Sonne mit im Bild haben. Auch Straßenlaternen oder Blitze können zu Flare führen. Je nach Qualität des Objektivs kann der Flare verschiedene Formen annehmen und unterschiedlich störend oder sogar attraktiv sein.

 

 

 

 

Schärfe in den Rändern und Vignette

Für mich das wichtigste Kriterium ist die Schärfe in den Rändern. Ein 14 mm Objektiv nutzt mir nichts, wenn ich es derart zuschneiden muss, dass es zu einem 18 mm wird. Zugegeben: In vielen Situationen fällt der Rand allerdings nicht störend auf. Insbesondere wenn man “Mensch in Landschaft” Fotos macht, möchte man ja meist einen unscharfen Rand und eine Vignette haben.

Da ich viel in den Bergen unterwegs bin, habe ich häufig Situationen, wo man am Rand Fels und Eis sieht. In den Strukturen fällt es deutlich auf, wenn diese verschwimmen. Daher bin ich in diesem Punkt vielleicht empfindlicher als andere. Das erste was ich mit einem neuen Objektiv mache ist daher: Mein Bücherregal fotografieren und mir die Ränder anschauen. Auf der Schrift der Buchrücken kann man die Schärfe schön beurteilen.

Vignette ist leicht in der Nachbearbeitung zu beheben – führt aber zu mehr Rauschen in den häufig eh schon dunklen Bildstellen am Rand (Bäume, Felsen, Wasser, etc.). Wenn ein Objektiv zwei Stufen Vignettierung hat, dann sieht man schnell ein deutliches Rauschen.

Milchstrasse in Thun am Thunersee in der Schweiz

Milchstrasse in Thun am Thunersee in der Schweiz

 

 

Kaufempfehlung Weitwinkel-Objektive

Meine Favoriten im Weitwinkelbereich sind das Samyang 12 mm (Testbericht) und das Tamron 15-30 mm Objektiv (Testbericht). Das Tamron ist sichtbar schärfer in den Rändern (minimal), erzeugt deutlich schönere Lichtsterne und kann zoomen. Dafür ist es viel größer, teurer und Filter-Fans müssen ein teures Spezialsystem zum Anbringen von Filtern kaufen. Canon hat das günstige 10-18 für APS-C Kameras. Im Video gibt es dazu einen Testbericht.

Für Nikon gibt es noch das legendäre, aber schon etwas ältere 14-24, das aber auch einen legendären Preis hat. Sehr viel attraktiver finde ich da das leichte 20mm Objektiv von Nikon. Für Sony habe ich das 16 mm Sigma im Einsatz. Man hat zwar umgerechnet “nur” 24 mm, aber dank Lichtstärke 1.4 kreative Möglichkeiten.

Sigma 16mm Objektiv an Sony A6300 fotografiert die Nikon D850 mit dem 20mm

Sigma 16mm Objektiv an Sony A6300 fotografiert die Nikon D850 mit dem 20mm

 

Letzter Tipp für die Kaufentscheidung:

Achte beim Studieren von Testberichten auf Fotos mit der Sonne im Bild (Flare und Sonnensterne), auf die Ränder bei offenblendigen Fotos und die Vignette.

 

Mehr Informationen zu Objektiven findest Du hier im Blog.

 

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Januar 7th, 2018|Kategorien: Fotoausrüstung, Testbericht|Tags: , |

36 Comments

  1. Stefanie Beckers 23. Oktober 2018 um 21:04 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan! Ich interessiere mich sehr für das samyang 12mm für Landschaftsfotografie und die Milchstraße. Was hälst du von dem 10mm samyang? Das wären immerhin 2mm mehr und f2.8 würde ja auch noch reichen. Nun habe ich gelesen, dass man zB bei dem Sigma 16mm die Fotos viel besser zu einem Panorama zusammenfügen kann… Was kannst du mir denn empfehlen wenn ich mit der a6500 auch Sonnenuntergänge am Meer fotografieren möchte?

  2. Hannes 18. Juli 2018 um 22:35 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan,
    ich beobachte seit einiger Zeit das Tamron 15-30mm un du lobst es ja sehr! Auch andere Testberichte zeigen, dass das Tamron einen super Job macht. Allerdings hat Sigma jetzt einen neuen Player mit dem 14-24mm f2.8 Art rausgebracht, welches in ein zwei tests deutlich besser als das Tamron schien. Vorallem die Schärfe in den Randbereichen.
    Hast du das Sigma schon in der Hand gehabt, bzw. kommt da ggf. bald was von dir? Aktuell bin ich etwas hin und her gerissen und hoffe, dass der gelesene Bericht ein “gutes” Sigma und ein “schlechtes” Tamron verglichen hat.
    Danke!
    vg Hannes

    • Stephan Wiesner 21. Juli 2018 um 7:40 Uhr - Antworten

      Ich habe das Tamron verkauft und kein Interesse an dem Sigma. Zu gross für mich, habe das Tamron zu selten genutzt. Ein f4 Objektiv ist mir aktuell lieber, auch wenns technisch schlechter ist.

  3. Pascal 4. Februar 2018 um 10:58 Uhr - Antworten

    Sehr interessanter Eintrag! Ich suche zur Zeit ein Weitwinkel für meine A6300 und kann mich nicht wirklich zwischen dem Samyang und dem 10-18mm von Sony entscheiden. Hast du mit dem Sony irgendwelche Erfahrungen?

  4. Roman 28. Januar 2018 um 11:13 Uhr - Antworten

    Hallo Stephan Danke für diesen super Blogeintrag! Ich bin recht neu in der Fotographie und mich noch am einlesen in allen Bereichen. Was ich mich Frage lohnt sich ein Weitwinkelobjektiv wenn man bereits ein Nikon 16-80mm mit Blende 2.8-4 besitzt? Den das einzige was ich irgendwie in einem Bezahlbaren Rahmen gefunden habe war das Samyang 16mm f/2 ED AS UMC CS – Nikon F für meine D5600. Oder hast du da noch andere Empfehlungen, welche in dieser Preisklasse liegen und nicht gleich in den 4 stelligen Bereich sind. Danke für eine Antwort!

    • Hans Willisch 28. Januar 2018 um 19:24 Uhr - Antworten

      Hallo Roman. Ich denke, es lohnt sich nicht, ein weiteres 16mm zu kaufen. Du hast schon die 16mm in deinem teuren Nikkor (auch wenn das bei 16mm nicht viel taugt = starke Verzeichnung, starke Vignette…). Aber zum einen hast du an deiner D5600 bei 16mm nur den Blickwinkel eines 24mm-Objektives für Vollformat (ist z.B. für Sternfotografie so an der Grenze) und zum anderen hat das Samyang keinen Autofokus – für Anfänger nicht zu vernachlässigen. Ich würde etwas sparen, bis es für ein 10-ca.24mm reicht (z.B. Tamron 10-24mm f/3.5-4 oder Tokina 11-20mm f/2.8)

      • Roman 29. Januar 2018 um 10:47 Uhr - Antworten

        Hallo Hans Dankenfür deine Antwort. Hatee es mkr auch gedacht word sich warscheinlich nicht lohnen. Ja die ganz Weitwinkel haben ihren Preis. Werde wol ein wenig auf die Seite legen für ein solches. Danke nochmals

  5. Alex 21. Januar 2018 um 14:37 Uhr - Antworten

    Danke für den tollen Artikel.
    Hat jemand Erfahrungen mit dem Nikon 16-35 f4 an einer D750? Ist preislich halt nicht so heftig wie das 14-24 und kann vor allem ohne Spezialfilterhalter verwendet werden..

  6. Marco Schilde 11. Januar 2018 um 7:26 Uhr - Antworten

    Auch von mir ein Danke für den Artikel. Er ist wie gewohnt sehr informativ und deshalb auch interesant.
    Ich hatte aber ehrlich gesagt gehofft, dass Du etwas mehr auf Dein neues 16-35er f4 von Sony-Zeiss eingehst. Ich möchte mir für meine A7II ein Weitwinkel zulegen und schwanke im Moment zwischen dem oben genannten f4 und dem sauteurem Sony G-Master f2.8. Normalerweise siegt ja der Verunftmensch in mir und ich greife dann zum besseren Preis-Leistungsverhältnis. Seit ich gesehen hab, dass Du Dir das f4 gekauft hast, warte ich gespannt auf einen Bericht von Dir, der mir meine Kaufentscheidung vielleicht leichter macht. Wann kann ich denn mit einem Review rechnen? Sony-Cashback gibt es nur noch für Käufe bis zum 31.01. 😉 Das obligatorische Bild vom Bücherregal sollte doch schon lange im Kasten sein. Oder? 😉

    • Stephan Wiesner 11. Januar 2018 um 14:16 Uhr - Antworten

      🙂 Das wird ein paar Wochen dauern, nicht drängeln. Wie soll ich fundiert etwas sagen, wenn ich es neu habe 🙂

  7. Christian 10. Januar 2018 um 9:46 Uhr - Antworten

    4 Jahre habe ich ausschließlich mit dem 50er Art an der 6d geschossen. Die Motive waren immer auffällig scharf, kontrastreich und nahezu frei von Chroma.

    Mein Chef hatte mir für eine Weile ein Distagon 35/2 geliehen. Die Schärfe war zwar nicht wie beim Art, allerdings empfand ich, das dieses Objektiv komplexere Formen räumlicher darstellen konnte und generell einen (meiner Meinung nach) wärmeren freundlicheren Look hatte.

    Das Sigma (hat meiner Meinung) nach eine Schärfe welche scharfgezeichnet wirkt. Das merkt man bei feiner strukturieren Objekten wie z.B. Gras, Fell, Büschen und Bäumen sehr gut. Beim Gras kann man zwar die einzelnen Grashalme zählen aber man erkennt die Gruppierung als Büschel nicht mehr. Es ist als würde die Schärfe dem Bild mehr Schaden als nützen.

  8. Jürgen Steilner 9. Januar 2018 um 9:36 Uhr - Antworten

    Was hältst du vom Irix 15mm?

    • Stephan Wiesner 9. Januar 2018 um 9:48 Uhr - Antworten

      Keine Erfahrung mit

  9. mkasu 9. Januar 2018 um 8:58 Uhr - Antworten

    Danke fuer den Artikel! Ich nutze mit meiner D750 zur Zeit hauptsaechlich das Sigma 35mm f/1.4 und ab und zu das Lenskit 24-120mm f/4. Ich moechte eher selten Zoomen, also reicht mir das Lenskit fuer Entfernung allemale, aber ein weiterer Winkel wuerde mir schon oefters mal zusagen. Ich denke zur Zeit ueber das Tamron 15-30mm f/2.8 nach, also passt der Artikel vom Timing super.

  10. Benny 8. Januar 2018 um 16:03 Uhr - Antworten

    Guter Artikel! Für meine D750 verwende ich das erwähnte AF-S 20mm 1.8 (kann ich nur empfehlen!!!)!
    Bei Wanderung kommt auf meine A7RIII das kleine Voigtländer 15mm 4.5 (wunderschöne Blendensterne und leicht angeblendet auch keine Probleme mit Randschärfe und Vignette)!
    Prinzipiell bin ich ein Fan von Festbrenner und die Möglichkeit Schraubfilter anbringen zu können, ob mit oder ohne Autofokus stimme ich zu, dass dieser nicht unbedingt notwendig ist bei UWW-Linsen!
    Lg und alles Gute 2018

    • Stephan Wiesner 8. Januar 2018 um 16:05 Uhr - Antworten

      Du musst ein F4.5 Objektiv abblenden? Mhm, Sachen gibt es.

      • Benny 9. Januar 2018 um 8:38 Uhr - Antworten

        Müssen nicht, mache ich jedoch um 1. schöne Blendensterne zu bekommen, 2. die max. Randschärfe zu erreichen, 3. bei schwachem Licht auf einen ND-Filter verzichten zu können, wenn ich längere Verschlusszeiten will oder 4. die Vignette bereits bei der Aufnahme entfernen zu können

  11. Robert 8. Januar 2018 um 14:33 Uhr - Antworten

    Wieder ein sehr interessanter Beitrag.
    Was das tamron 15-30mm angeht kann ich dir nur zustimmen.
    Ich habe mir diese Linse vor wenigen Tagen für meine Canon EOS 1ds mk3 gegönnt und bin immer wieder aufs neue begeistert. Es ist die beste Weitwinkel Linse in diesem bereich die ich bisher an der Kamera hatte.
    Sehr scharf auch an den Rändern schon bei f2.8. Und der stabi ist noch das tüpfelchen auf dem i auch wenn man diesen eher seltener braucht.
    Auch oder gerade Gegenlicht macht sehr viel Spaß aufgrund der von dir schon erwähnten Lichtsterne. Flares halten sich auch in extremen Situationen zurück.
    Ich hatte vorher das Canon 16-35mm L und bereuhe den Wechsel nicht. Das tamron ist nochmal eine ganz andere Liga.

  12. Ursula P 8. Januar 2018 um 2:32 Uhr - Antworten

    Interessant zu hören, dass du @Flo begeistert bist, vom 11-20mm Tokina.

    Ich wollte es vor 10 Tg.auch kaufen aber brachte es 1 Std.nach Erhalt postwendend zurück. Die Mitte war tatsächlich matschig.

    Wir kontrollierten es beim Händler zusätzlich.
    Es lag nicht an meinen Fotokünsten ;-))

    Nun entschied ich mich für das ältere, bewährte 11-16mm und bin sehr angetan davon. Total klar. Perfekt.

  13. Alexander Kring 7. Januar 2018 um 22:42 Uhr - Antworten

    Wie immer ein toller Artikel, danke Stephan !

    Ich habe an E-Mount APS-C auch lange das 12mm Samyang benutzt, für den Preis eine tolle Linse.
    Irgendwann hab ich dann auf das Zeiss Touit 12mm geupdatet, das hat AF (den brauchts nicht zwingend und beim Filmen ist er etwas laut, daher nur für Filmer die das Mikro am Rig und nicht direkt auf er Kamera befestigen), es hat das deutlich bessere Gegenlichtverhalten, die bessere Eckenperformance, die schöneren Sonnensterne und die besseren Mikrokontraste. Auch der Farbstich fällt weg. Alles in allem eine Empfehlung an alle die nicht vorhaben auf Vollformat umzusteigen und etwas Budget haben.

    Am Vollformat kann ich das Zeiss Loxia 21mm und das Zeiss Batis 18mm empfehlen.

    Gruß
    Alexander

  14. Tom Pohorski 7. Januar 2018 um 21:14 Uhr - Antworten

    Das Walimex 12mm hat mir den Weg zur Landschaftsfotografie geebnet. Ein tolles Objektiv, auch mit den bekannten Schwächen, die allerdings bei dem Preis verschmerzbar sind. Ein Immerdrauf-Objektiv für meine Sony A6000. Mittlerweile kommen auch neue interessante Objektive wie das Laowa 12 mm (für Vollformat) auf den Markt, die allerdings auch ihren Preis haben.
    Für meine Sony A7R III habe ich das Sony 16-35 F 2.8 GM. Die Randschärfe ist auch bei Offenblende ein Traum, Schraubfilter passen auch, die Leistung bei der Astrofotografie wird im Frühjahr getestet.

  15. Matthias 7. Januar 2018 um 18:27 Uhr - Antworten

    Hi Stephan! Ein guter Artikel und er fasst so ein bisschen, das zusammen, was ich die letzte Zeit an Infos gesammelt habe. Mir fehlt nur die praktische Erfahrung … “was macht Sinn” …, und da liegst du mit deinen Beiträgen immer genau auf meiner Wellenlänge 😉
    Kannst du schon was zum 16-35 sagen, der Neuerwerbung, die du im A7R III YouTube-Video erwähnt hast? Wird es dazu ein Review geben? 2.8 oder 4.0? Letzteres möchte ich mir vielleicht noch kaufen. In Deutschland gibt es gerade ein Cashback-Aktion von Sony. Ich habe die A7 II und schwanke zwischen dem Zoom und einer günstigeren, manuellen Festbrennweite.

  16. Christian Lebinger 7. Januar 2018 um 16:42 Uhr - Antworten

    Wie immer sehr guter Artikel. Ich verwende das 16-35er IS f4 von Canon und bin sehr zufrieden damit. Ausschlaggebend Punkt gegen das Tamron war für mich das Gewicht und die Filterproblematik. Durch den IS und Iso kann ich die Lichtstärke ein bißchen kompensieren und dass reicht für mich. Der Sonnenstern ist sehr schön beim Canon und die Flares gehören ab und an per EBV leicht korrigiert😁. Aber wenn Canon 2018 im Bereich “Vollformat Spiegellos” nichts auf den Markt bringt steht im Herbst 2018 definitiv ein Systemwechsel an.

  17. Retkowietz Marcus 7. Januar 2018 um 16:00 Uhr - Antworten

    Ich habe für meine Sony A7r das 18mm Zeiss Batis. Das Objektiv ist sehr gut und sehr leicht. Allerdings auch nicht gerade ein Schnäppchen.

  18. Ghostina 7. Januar 2018 um 15:43 Uhr - Antworten

    SUPER… Artikel aber schau dir echt mal die Voigtländer für E-Mount an (gerade mit dem Pixelmonster a7riii) ich besitze 15mm und 10mm beide; sensationell auf ihre Art und dazu klein, leicht und robust wie sonst noch was … glaub mir ich weiß wovon ich Berichte… Ich sach nur 1,80m Fall auf Felsen… 😉 … Alles gut 😎

    Vielleicht schickt dir ja Voigtländer Deutschland was zum testen zu?!

    • Stephan Wiesner 7. Januar 2018 um 15:45 Uhr - Antworten

      🙂 Bin ich nicht der einzige, der seine Sachen fallen lässt. Gut zu hören.

      • Ghostina 7. Januar 2018 um 16:57 Uhr - Antworten

        Ach du frag mal … mein Frau schüttelt nur noch mit dem Kopf… aber dies weisst du ja schon… 😉

  19. Richard Puhl 7. Januar 2018 um 15:36 Uhr - Antworten

    Ich habe mich vor einiger Zeit auch sehr intensiv mit UWW für Canon APSC auseinandergesetzt und mich letztendlich bewusst für die Low-Budget Lösung entschieden, dem oben erwähnten 10-18mm IS STM von Canon. Das sehr gute Preis/Leistungsverhältnis lässt mich bei meiner Landschaftsfotografie die unscharfen Ränder und die mäßige Lichtstärke verschmerzen.

  20. Maximilian 7. Januar 2018 um 14:48 Uhr - Antworten

    Was gibt es für Empfehlungen für Nikon APSC Kameras?

    • Stephan Wiesner 7. Januar 2018 um 14:49 Uhr - Antworten

      Tja, das ist die Frage auf die ich keine Antwort habe.

    • Hans Willisch 7. Januar 2018 um 19:01 Uhr - Antworten

      Habe für meine Nikon D5500 das Tamron 10-24mm f3.5-4.5 Di II VC HLD (= B023) und bin (erst recht nach etwas Justage mit der Tap-in Konsole) sehr zufrieden. Macht tolle scharfe Fotos und geradezu ideal im Verhalten gegen Sonnenlicht mit ausgeprägten schönen Sonnensternen!

    • Maik Wieczorek 7. Januar 2018 um 20:59 Uhr - Antworten

      Ich besitze das Nikkor 12-24 DX f4 und bin damit zufrieden. Es gibt auf dem Nikkor DX Markt auch nicht wirklich viel gutes im Super WW BEreich. Es gibt Alternativen von Tokina und Tamron aber sämtliche technischen Reviews waren schlecht, ganz egal ob Randschärfen, Flare-Resistenz oder Vignettierung.

    • Joerg 10. Januar 2018 um 14:18 Uhr - Antworten

      Nutze das 12- 24 f4 von Nikon und bin sehr zufrieden. Bei bestimmten Lichtsituation kommt es aber zu auffälligen Flares.

    • Winfried 12. Oktober 2018 um 21:37 Uhr - Antworten

      Ich habe für meine D7500 das Tokina 11-16 im Einsatz. Zum Vergleich konnte ich auch das Tamron 10-24 testen. Geblieben ist für die Landschaftsfotografie das Tokina. Heißt jetzt aber leider nicht, dass ich damit überglücklich bin. Auch hier fehlt es an der Randschärfe, hat aber trotzdem eine bessere Schärfe für mich als das Tamron.
      Leider bin ich für APS-C nicht anderweitig fündig geworden. Wenn ihr einen Tipp für mich habt, wäre ich sehr glücklich darüber. 😉

  21. Flo 7. Januar 2018 um 14:35 Uhr - Antworten

    Danke für den spannenden Artikel.Habe mich dieses Jahr lange nach einem UWW für Nikon APSC umgeschaut. Dein Artikel hätte mirdabei sicher geholfen.
    Geworden ists das Tokina 11-20 2.8, bis jetz bin ich begeistert!

    • Stephan Wiesner 7. Januar 2018 um 14:48 Uhr - Antworten

      gute Wahl nach allem was ich so darüber lese 🙂

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