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Die neue Fotograf in Bern Homepage ist Online

Meine neue Fotograf-in-Bern-Homepage ist heute Online gegangen (und hat noch ein paar kleine Kinderkrankheiten). In diesem Blogbeitrag beschreibe ich, warum ich sie komplett neu gestaltet habe und was ich dabei beachtet habe. Eine Grundlage dafür ist, dass ich mit Personas arbeite. Mit dieser Kreativitätstechnik versuche ich mich in die Köpfe meiner Zielkunden zu versetzen und meine Webseite mit ihren Augen zu sehen.   Brauchst Du eine Homepage? Eine Firmen-Homepage ist ein Fass ohne Boden. Ich habe beruflich viel damit zu tun, die Qualitätssicherung von grossen Webseiten durchzuführen. Man ist nie fertig und es verbleiben immer Fehler und es gibt immer Punkte, über die sich die Stakeholder nicht einig werden können. Der Designer möchte immer noch bunter werden, der Chef kein Geld ausgeben und der Tester mault über die schwache Usability auf einem exotischen Smartphone, dass nur noch er verwendet. Sprich: Es wird teuer (in Geld und Zeit). Für die meisten Hobby-Fotografen wird daher eine Foto-Präsentationsseite wie Flickr, 500px, etc. die [...]

Januar 29th, 2017|Categories: Beruf Fotograf|Tags: , |

Nach der Auszeit zurück ins Büro – Reue oder Glück?

Ausgerechnet der kälteste Januar seit dreissig Jahren ist mein erster Arbeitsmonat nach dem halben Jahr Auszeit. Nachdem ich 6 Monate mein eigener Chef war, sitze ich jetzt wieder 34 Stunden im Grossraumbüro und beschäftige mich mit dem Testen von Software für Behörden hier in Bern. "Und? Bereust Du es zurückgekommen zu sein?", werde ich von Kollegen gefragt. Die Antwort... könnte zum Nachdenken anregen. Fotograf Stephan Wiesner aus Bern (Foto by Klaus Reinders)   Der Tag hat 17 Stunden Sport Fotograf im Fotostudio Das Wichtigste vorweg: Nur weil ich wieder 80% in einer normalen Festanstellung bin, heisst das ja nicht, dass ich nicht mehr fotografieren kann. So habe ich vor zwei Wochen einen Dienstagsurlaubstag genommen, um zu Calvin Hollywood nach Mannheim zu fahren  - und am Freitag der gleichen Woche bin ich schon wieder dort vorbei gefahren, auf dem Weg zum Workshop in Traben Trarbach. Was sich klar geändert hat: Der Tag ist wieder mehr durchorganisiert. Die letzten [...]

Januar 26th, 2017|Categories: Beruf Blogger, Beruf Fotograf, Beruf Youtube|Tags: |

Marketing für Fotografen: Persona / Avatar

Deine Angebote werden nicht ausreichend gewürdigt? Du möchtest mehr Aufträge erhalten? Du schreibst tolle Blog-Beiträge und kaum jemand liest sie? Dann probier doch mal dein Einsatz von Avatar / Persona zur zielgerichteteren Arbeit. In der IT benutzen wir das Persona-Prinzip um Anforderungen an Software zu ermitteln, für das Marketing und ich nutze es im Software Test. In user-centered design and marketing, personas are fictional characters created to represent the different user types that might use a site, brand, or product in a similar way.[1] Marketers may use personas together with market segmentation, where the qualitative personas are constructed to be representative of specific segments. (https://en.wikipedia.org/wiki/Persona_(user_experience)) Marketing für Fotografen - Facebook und Social Media   Geheimnis Marketing: Tief statt Breit Angenommen Du bietest Sportfotografie an und erstellst Dir eine Facebook-Seite, Homepage und Instagram Profil und stellst Deine besten Sportfotos online. Der Torschuss vom letzten Fussballspiel 2015, der Handballer bei Dir im Studio, das Teamfoto vom Vorstand des Tennis Clubs. Dann [...]

Selbstständig als Fotograf in der Schweiz – Interview einem Treuhänder

Das Hobby zum Beruf machen: Die Selbstständigkeit als Fotograf wagen klingt verlockend. Schliesslich könnte man dann die teure Kamera-Ausrüstung von der Steuer abziehen, Rechnungen stellen, etc. Im Interview mit Daniel Kancz gibt es ein paar Informationen zum Thema Steuern, der Wahl der Unternehmensform und der wichtigen Frage: Muss ich die 200 CHF versteuern, die mir Tante Emma für die Familienfotos zugesteckt hat?   Beruf Fotograf:  Interview mit Treuhänder Daniel Kancz 1. Beschreib doch bitte kurz was ein Treuhänder ist - wie unterscheidet sich das von dem, was ich in Deutschland als Steuerberater kenne? Die Tiefe und Breite des Tätigkeitsgebiets eines Deutschen Steuerberaters ist mir nicht vertraut, ich kann Dir daher nur sagen, wie ich meine Aufgaben als Treuhänder hier in der Schweiz sehe und lebe: Wie bei den Fotografen, ist jedoch auch die Bandbreite bei den Treuhändern sehr breit…. Ich sehe meine Aufgabe als umfassenden Partner meiner Kunden, der den Begriff «Treuhänder» als «zu treuen Händen» sehr ernst nimmt. [...]

Januar 13th, 2017|Categories: Beruf Fotograf, Fotografieren Lernen|Tags: |

Fehlschläge und Motivation – Gestärkt aus der Krise

Das Thema Fehlschläge und Motivation geht uns alle an.  "Think BIG" und "Wenn Du es doll genug willst, dann kriegst Du es auch". Motivationstrainer und die entsprechenden Bücher haben leicht reden. Die Wirklichkeit ist doch: Unser Alltag ist voller kleiner Hindernisse, wiederholter Misserfolge und Ausreden. Wie ich damit umgehe, wenn es mal nicht so läuft wie geplant liest Du in diesem Beitrag. Als Fotograf erlebe ich ständig Fehlschläge Die meisten Privatpersonen, die ich frage, ob sie fotografiert werden wollen - wollen nicht. Selbst wenn ich es umsonst mache. Heute ist das einfacher für mich, als vor drei Jahren, aber ich erhalte immer noch viele Absagen, wenn ich Sportler anschreibe. Die meisten Firmen, die ich wegen Sponsoring anschreibe - antworten nicht mal oder lehnen 6 Wochen später ab. Von meinem Tagessatz könnte ich gut leben - nur habe ich häufig Tage ohne Auftrag. Meine Blog-Artikel werden tausende male aufgerufen und auch gelesen, aber viel zu wenig geteilt. So wird mein Blog nie [...]

Fotografen und kreative Schaffenspausen

"Unter Druck kann man nicht schneller denken!", dieser Satz eines Professors aus meinem Studium ist mir über die letzten 15 Jahre immer präsent geblieben. Er stimmt nur bedingt, ich kann mich unter Druck kurzfristig besser konzentrieren und schneller Arbeiten, daher entsteht der Eindruck, ich würde schneller denken. Gemeint ist aber, dass Menschen, die mit dem Gehirn arbeiten anders behandelt werden müssen, als Arbeiter am Fliessband. Zu meiner Studienzeit waren aber viele Grundlagen der BWL immer noch basierend auf Studien an Fliessbandarbeitern (Stichwort Taylor). Als Taylorismus bezeichnet man das von dem US-Amerikaner Frederick Winslow Taylor (1856–1915) begründete Prinzip einer Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen, die von einem auf Arbeitsstudien gestützten und arbeitsvorbereitenden Management detailliert vorgeschrieben werden und für die der Begriff Scientific Management geprägt wurde. (https://de.wikipedia.org/wiki/Taylorismus) Tee trinken und die Seele baumeln lassen Der Fehler an dem Tee-Wasser-Foto ist (typisch Stephan): Die Uhr im Hintergrund zeigt 04:57 an. Unbestritten ist (für mich), dass ich nicht kreativ bin, wenn ich unter starkem Druck stehe. [...]

Fotografieren lernen Newsletter mit Tipps, Tricks und Goodies

Dir sind meine täglichen Blogbeiträge zu viel? Auf Youtube verpasst Du manchmal Beiträge und genügend Weihnachtsgrusskarten hast Du auch noch nicht? Dann trag Dich in den Newsletter (siehe unten) ein. Diesen verschicke ich 1-2 mal im Monat und setze die beliebtesten Beiträge hier im Blog, auf Youtube und meine besten Fotos des Monats ein. Ausserdem gibt es jedesmal einen kleinen Insider Gratis-Tipp oder sonstige Goodies, die es nur im Newsletter und sonst nirgends gibt!   Archive der Newsletter   In den Newsletter eintragen: Um unseren Newsletter für Sie interessant zu gestalten, erfassen wir statistisch welche Links die Nutzer in dem Newsletter geklickt haben. Mit der Anmeldung erklären Sie sich mit dieser statistischen Erfassung einverstanden.     Warum jetzt noch einen Newsletter? Meinen ersten Newsletter habe ich noch selbst programmiert. Ca. 1999 als Student. Seit dem habe ich verschiedene Newsletter in diversen Projekten eingesetzt. Hier im Blog nutzen bereits rund 2000 von euch die Mail-Benachrichtigung eines neuen Beitrags. [...]

Fotografieren lernen: Was ist Dein Foto-Projekt für 2017?

„Und? Was nimmst Du Dir für nächstes Jahr vor?“ Kristina und ich wandern im Berner Oberland und plaudern über dies und das. „Sportportraits“, ist meine kurze Antwort und dann „nicht nur als Portrait, da muss noch mehr dahinter.“ Wir diskutieren das sehr lange und langsam wird aus dem schwammigen „da muss noch mehr dahinter“ eine konkrete Idee. In den vergangenen Jahren habe ich meine Pläne für das kommende Jahr immer ein wenig in der Hinterhand gehalten. Um Dich besser motivieren zu können schreibe ich aktuell eine ganze Reihe kleiner Beiträge mit Denkanstössen und sanften Schubsern. Zeit die Zügel anzuziehen und Dir kräftiger vors Schienbein zu treten? Mit der Umsetzung meines 2017er Projektes habe ich bereits vor einiger Zeit begonnen, hier ein paar Einblicke in meinen Planungsprozess.  Outdoor Portrait Workshop in Emden am Hafen 2015 war das Jahr der Portraits und Mitarbeiterfotos Im Jahr 2015 habe ich sehr viel im Studio gestanden. Bzw. in Sitzungszimmern und Küchen. Volumen generieren. Mein Ziel war: [...]

Ziele erreichen – Meilenstein November: Der Rückblick

Ziele erreichen statt träumen, oder wie ich das gerne sage: "Einfach mal machen!". Wie ich meine Ziele finde, setze und erreiche thematisiere ich hier im Blog in mehreren Beiträgen. Heute aktuell: Der Meilenstein 1.Advent. Zum Jahresende möchte ich meine gesetzten Ziele abgehakt haben. Entsprechend prüfe ich ein paar Wochen vorher, ob noch was offen ist und bereite die Jahresplanung für 2017 vor. Die eigentliche 2017 Planung mache ich dann in Ruhe über die Weihnachtstage. Ein Blick zurück: Ziele 2016 Der Facebook Chat mit Thomas trifft ein wenig den Ton der Zeit: Wir arbeiten zu viel und schlafen zu wenig. Thomas ist jung, der steckt das weg. Ich brauche Super Foods (Artikel zu meinen Trick-Foods), um mit den jungen Leuten mitzuhalten :-) Facebook Chat mit einem Freund Ich schreibe mir seit vielen Jahren Ziele auf. Das sind keine Excel-Listen, sondern ausformulierte Sätze zu meiner aktuellen oder der gewünschten Ziel-Situation - gefolgt von Listen konkreter Massnahmen. Hier ein Beispiel aus dem Dezember [...]

Erfolgreich im Beruf: Produktiv durch Fokussierung

Bei der letzten Mitarbeiterbesprechung hat mein Chef mich gefragt, wie ich das nur schaffen würde, so viel zu arbeiten und dann so viel zu fotografieren. Ich hoffe er liest diesen Beitrag nicht mit, denn statt der vielen Überstunden, die er hier vermutet, arbeite ich nur noch sehr selten mehr als meine Regelarbeitszeit - und schaffe dennoch mehr als viele andere. Wenn ich sage, dass ich in zwei Monaten zwei Bestseller geschrieben habe, dann glauben mir das nur Leute, die mich kennen. Wie ich das geschafft habe - und wie ich zwei Fulltimejobs über Jahre parallel gestemmt habe liest Du in diesem Beitrag. Der grosse Irrtum: Wer mehr Arbeitet schafft nicht mehr In meinen 13 Jahren als IT-Berater habe ich ein paar Lektionen gelernt. Eine der wichtigsten ist: Jeder hat eine individuelle Maximal-Arbeistzeit, in der er maximale Produktivität bringt. Niemand kann über einen langen Zeitraum 90 Stunden Wochen schieben und 90 Stunden geistige Hochleistung bringen. In Projekten habe ich das immer wieder [...]

Buchempfehlung für Fotografen: Turning Pro

Was unterscheidet einen Hobby-Fotografen von einem Profi? Nicht die Ausrüstung, ein Profi kann auch mit einfacher Ausrüstung arbeiten und ein Anfänger mit teurer Ausrüstung nicht viel anfangen. Wissen ist sicherlich ein Thema, aber der Pro ist nicht mit dem Wissen geboren worden. Talent? Vielleicht, aber eher zufällig. Fotograf aus Bern - Stephan Wiesner Der wirkliche Unterschied ist das Mindset! Ein Profi denkt . . . wie ein Profi. Und DESWEGEN weiss er mehr, deswegen arbeitet er anders, tritt anders auf. Genau darum geht es in dem kleinen Büchlein Turning Pro von Steven Pressfield. Der Titel sagt eigentlich schon alles, dennoch lohnt sich die Lektüre. Denn, wie so oft im Leben gilt: zu wissen, dass man etwas machen sollte - und es dann auch zu machen, ist nicht zwingend das Gleiche :-) Was habe ich aus dem Buch gelernt? Sachbücher lese ich nicht (ausschliesslich) zur Unterhaltung. Das Buch liest sich zügig und locker, das ist gut. Entscheidend ist aber die [...]

Beruf Fotograf – Turning your passion into a profession

Fotografieren ist mein Hobby, meine Leidenschaft, mein Beruf - noch immer meine Leidenschaft? Oder etwas, dass ich machen muss? Ist der “Traumberuf” Fotograf nur solange ein Traumberuf, wie er ein Traum ist? Oder wie schafft man es, die Passion am Leben zu halten? Triathlon: Frau rennt bei Abendsonne aus einem See bei Bern, Schweiz. Neoprenanzug und Schwimmbrille Beruf Fotograf - Buchhaltung statt fotografieren Angefangen mit Fotografieren habe ich 2004, als ich die Berge kennen gelernt habe. Aus dem Hobby wurde eine Leidenschaft und inzwischen auch ein Beruf, der meine Miete zahlen muss. Sobald man Geld damit verdient, ändert sich jedoch viel. Das Fotografieren ist nur noch ein kleiner Teil der Arbeit. Marketing, Buchhaltung, Kunden hinterher telefonieren, die Steuererklärung, die Sorgen, wo die nächsten Aufträge herkommen, etc. Laptop und Akten auf Schreibtisch, Mann im Hemd mit Brille an der Buchhaltung in der Nacht Dazu kommt in meinem Fall, dass ich ein Mensch bin, der Herausforderungen sucht und [...]