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Wie unterscheiden sich Portraits mit Aufsteckblitz wenn man keinen Wind hat?

Softbox, Durchlichtschirm oder Roundflash? Portraits mit Aufsteckblitz kann man mit vielen Lichtformern erstellen. Der Flyer zeigt einen direkten Vergleich der drei Lichtformer und als Bonus gibt es die Softbox mit und ohne Grid zu sehen. Das Bild kann als PDF zum Ausdrucken in hoher Auflösung heruntergeladen werden. Die Aufnahmen sind entstanden im Rahmen meines neuen E-Books zum Fotografieren lernen mit Aufsteckblitz, dass noch im Februar erscheinen soll und dann hier im Shop verfügbar ist. Alles zum Thema Entfesselt Blitzen hier im Blog Aufgenommen sind die Fotos mit der Sony A6300 und dem 50mm Objektiv bei F5.6. Mit einem Godox 685 Aufsteckblitz (Affiliate) im TTL-Modus. Achte besonders darauf, wie sich der Hintergrund und der Schatten auf meiner linken Wange ändern. Wie immer: Die verschiedenen Lichtformer sind nicht "besser" oder schlechter, man muss einfach wissen, wie sie sich verhalten, damit man sie für den richtigen Zweck einsetzen kann. In meinem Fall sind z.B. die Augen das "schönste" an mir. Eine Softbox [...]

Portraits mit Aufsteckblitz: Schatten durch Licht von oben

Schatten machen Fotos von Menschen häufig interessanter - die Fotografie aber auch schwieriger. In diesem Blogbeitrag erkläre ich, wie man das mit günstigen Aufsteckblitzen realisieren kann. Ein sehr einfaches Standard-Setup ist Licht von Oben und leicht vorne kommen zu lassen. Das Setup verwende ich fast immer, wenn ich Fitness-Sport-Fotos mache und manchmal, wenn ich Portraits oder auch Ganzkörper-Fotos mache, die eher in Richtung Charakter-Portraits gehen. Der Beitrag ist Teil der Artikel-Serie zum entfesselt Blitzen lernen.   Portrait im Sitzen mit 2 Aufsteckblitzen Das Video zeigt, wie ich mit 2 Aufsteckblitzen und 2 günstigen Jinbei Softboxen arbeite. Der Vorteil davon ist, dass ich kaum Schatten auf dem Model habe und es ihrer Haut entsprechend schmeichelt. Der Nachteil ist: Ich habe kaum Schatten (siehe unten). Das Video ist Teil von meinem Schwarzweiss-Portrait Tutorial. Ein genauer Blick in die Augen zeigt die beiden Lichter. Zwar habe ich ein wenig Schatten an ihrem Hals und die Füsse sind dunkler, als die Stirn, aber [...]

E-Book zum Fotografieren lernen: 9 Lektionen, von denen ich mir gewünscht hätte, sie früher zu kennen

9 Lektionen zum Fotografieren lernen, von denen ich mir gewünscht hätte, sie früher zu kennen. Tipps für schärfere Fotos inkl. Schärfen in Lightroom und Export für Facebook. Anregungen für das Fotografieren von Portraits und die Motivation dynamischere Fotos anzustreben. Keine Rezepte, kein "genau das musst Du an der Kamera einstellen", denn das kann nicht funktionieren. Zu allen Themen findest Du weiterführende Informationen hier im Blog und auf meinem Youtube-Kanal.

Januar 8th, 2017|Categories: Buchempfehlung|Tags: , |

Porträtfotografie Fotografieren mit Bokeh: Tipps und die besten Objektive

Unscharfe Lichterkreise im Hintergrund von Portraits: Bokeh. Die besten Einstellungen und Objektive verrate ich in diesem Blog-Artikel. Den Zusammenhang zwischen Blende und Verschlusszeit erkläre ich in einem weiteren Artikel der Serie zur Kamerabedienung. Die Kurzreferenz zum Ausdrucken kann Dir helfen, wenn Du noch Schwierigkeiten hast, Dir zu merken, wann Du welche Blende einstellen solltest. Der Artikel ist Teil der Serie zum Fotografieren lernen: Die Kamerabedienung verstehen. Was ist Bokeh? Bokeh (von jap. 暈け, auch ぼけ oder ボケ geschrieben, boke „unscharf, verschwommen“)[1] ist ein in der Fotografie verwendeter Begriff für die Qualität eines Unschärfebereichs. Unscharfe Gebiete eines Fotos (oder Films) werden von einem Objektiv durch Projektion auf eine Abbildungsebene (heute typischerweise einen Lichtsensor) erzeugt. Sie sind sozusagen „Erfindungen“ des Objektivs; das Auge sieht die Unschärfen nicht oder anders. Bokeh versucht, die meist subjektive, ästhetische Qualität dieser objektivabhängigen Unschärfen zu kennzeichnen; dabei geht es nicht um die Stärke der Unschärfe, sondern darum, wie die Unschärfebereiche aussehen, etwa wie Ringe oder Kreise. (https://de.wikipedia.org/wiki/Bokeh) [...]

Dezember 28th, 2016|Categories: Fotografieren Lernen|Tags: , |

Richtig belichten mit dem Zonensystem von Ansel Adams

Wie hell darf ein Wasserfall sein, ohne auszubrennen? Oder das weisse Kleid einer Braut? Oder weisse Wolken? Wenn diese Dinge wichtige Elemente in Deinem Foto sind, dann sollten sie hell sein, aber auch noch Struktur haben. Das Prinzip vom Zone System ist genau dafür entwickelt worden. Davon gelesen habe ich vor ein paar Jahren in dem empfehlenswerten Buch Digital Landscape Photography: In the Footsteps of Ansel Adams and the Great Masters und es war ein Augenöffner (Affiliate Link). Das Prinzip lässt sich heute sehr einfach umsetzen. Vorausgesetzt man ist komfortabel mit dem Einsatz von Spotbelichtungsmessung und manuellem Modus. Dieser Artikel ist Teil der Serie die Kamerabedienung verstehen.   Yosemite Valley Wasserfall im Herbst   Was ist das wichtigste Element in Deinem Foto? Ein Wasserfall im Yosemite Valley National Park ist der Klassiker, weil er von Ansel Adams so häufig fotografiert wurde. Was ist das wichtigste Element in diesem Foto? Der Titel sagt Herbst, also ist der markante Baum wichtig. Wenn der Wasserfall aber ausgebrannt [...]

Im manuellen Modus fotografieren – Kamerabedienung für Fortgeschrittene Fotografen

"Kannst Du mir mal sagen, welche Einstellungen Du nimmst, um bessere Fotos schon in der Kamera zu erhalten?" Solche Mails bekomme ich hin und wieder. Die Antwort ist einfach - erfordert aber ein wenig Übung in der Umsetzung: Den berüchtigten M-Modus endlich verstehen. Hier im Blog erkläre ich warum - und wie. Lange habe ich selbst mich dagegen gewehrt. "Für meine Art der Fotografie brauche ich das nicht" war die Ausrede Argumentation. Heute benutze ich den manuellen Modus bei der Mehrzahl meiner Fotos. Der Artikel ist Teil der Serie die Kamerabedienung verstehen. Schärfere Fotos: Manueller-Modus mit ISO-Automatik Der erste Schritt für schärfere Fotos, insbesondere von sich bewegenden Dingen wie Menschen und Tieren ist: Die Verschlusszeit möglichst kurz zu halten. Der beste Bildstabilisator nutzt nichts, wenn die Person auf dem Foto nicht still hält. Wenn ich also die Blende fix vorgeben und eine kurze Verschlusszeit erzwingen möchte, dann wähle ich den M-Modus. ISO kann häufig in der Automatik bleiben. Es ist mir egal, [...]

Kamerabedienung: Die Belichtung mit der Spotbelichtungsmessung verstehen

Die Automatik einer modernen Digitalkamera ist in vielen Situationen erstaunlich gut. Bei Gegenlicht, Schnee, extremer Kleidung (Braut im weissen Kleid neben Bräutigam im schwarzen Anzug), Einsatz von Blitz, etc. kommt sie aber schnell an ihre Grenzen. Die Belichtung mit Spotbelichtungsmessung kann helfen sicherzustellen, dass die wichtigen Elemente korrekt belichtet sind. In diesem Artikel erkläre ich, wie das geht. Der Artikel ist Teil der Serie Fotografieren lernen: Die Kamerabedienung. Im Schneesturm am Eisklettern - Sportfotograf Stephan Wiesner aus Bern Schnee und Nebel: Fotografieren wenn Farben oder Helligkeiten sehr dominant sind Die Automatik einer Kamera versucht "grau" zu ermitteln. Das klappt in Standardsituationen sehr gut - aber unsere besten Fotos sind doch keine Standardsituationen, oder? Wenn z.B. Schnee, Nebel, Sand, Asphalt oder sonst ein einheitlich helles Element sehr dominant ist, dann versagt die Automatik häufig. Das gilt sowohl für die Farben, als auch für die Helligkeit. Mit der Spotmessung sagst Du der Kamera, was das Wichtigste ist. Das wird dann stärker [...]

Dezember 20th, 2016|Categories: Fotografieren Lernen|Tags: , |

Landschaftsfotografie lernen: Ein Element in den Vordergrund nehmen

In der Landschaftsfotografie möchte man häufig Weite und Tiefe zeigen. Weite bzw. Grösse lässt sich leicht zeigen, wenn man eine Person in die Landschaft stellt. Tiefe hingegen benötigt ein Element im Vordergrund. Das Beispiel mit Schloss Chillon zeigt es. Eine typische Szene: Sonnenuntergang am Wasser. Hätte ich den Stein vorne nicht mit ins Bild genommen, dann wäre es inhaltlich das gleiche Foto, aber die Tiefen-Wirkung wäre viel schwächer.  Dieser Artikel ist Teil meines Gratis Fotokurs für Fotografie Einsteiger.   Vordergrundelement und Rahmen in der Landschaftsfotografie kombinieren Ein einrahmendes Element in einem Foto kann dessen Wirkung verstärken. Häufig hat man damit dann auch den gewünschten Effekt von Tiefe erzeugt. Das Foto von Zürich zeigt dies deutlich. Die Bäume sind eigentlich nicht wichtig für den Bildinhalt ("Zürich bei Nacht"). Sie geben dem Blick aber einen Rahmen und ziehen den Betrachter stärker ins Bild. Gleichzeitig entsteht dadurch ein Gefühl für Tiefe. Die Lichter am Horizont verschwinden in vielen km Entfernung und der Blick [...]

Dezember 19th, 2016|Categories: Fotografieren Lernen|Tags: , |

Fotografieren lernen: Tipps für Kontrastreiche Fotos und leuchtende Farben

In der Landschaftsfotografie möchte man meist Fotos mit knackigen Farben und hohem Kontrast. Neben der Ausrüstung kann man auch mit den Einstellungen an der Kamera viel bewirken. In diesem Blogbeitrag verrate ich ein paar Tipps und Tricks dazu. Der Artikel ist Teil der Tutorial-Serie Iso, Blende und Verschlusszeit – Die richtige Belichtung Die Richtung des Lichts ist entscheidend "Verflixt, wir müssten am Morgen hier stehen. Jetzt haben wir die Sonne im Bild, dann fehlt uns Kontrast" murmle ich, als Kristina und ich am späten Nachmittag auf einer Klippe im Point Reyes Nationalpark (Reisebericht) ankommen. "Musst Du immer meckern?! Es ist doch schön hier, kannst Du nicht einmal einfach geniessen!?!" braust sie auf. "Ja, ähm, schon, ich meine ja nur..." murmel ich und schau verlegen auf den Boden. "Machen wir trotzdem ein Video dazu? Dann kann ich das gleich erklären." Hoffnungsvoll blinzle ich sie mit grossen Augen an. Wenn ich eins kann, dann den Hundeblick aufsetzen! Im Video spreche ich die [...]

Dezember 16th, 2016|Categories: Fotografieren Lernen, Landschaftsfotografie|Tags: |

Fotografieren lernen: Was ist Dein Foto-Projekt für 2017?

„Und? Was nimmst Du Dir für nächstes Jahr vor?“ Kristina und ich wandern im Berner Oberland und plaudern über dies und das. „Sportportraits“, ist meine kurze Antwort und dann „nicht nur als Portrait, da muss noch mehr dahinter.“ Wir diskutieren das sehr lange und langsam wird aus dem schwammigen „da muss noch mehr dahinter“ eine konkrete Idee. In den vergangenen Jahren habe ich meine Pläne für das kommende Jahr immer ein wenig in der Hinterhand gehalten. Um Dich besser motivieren zu können schreibe ich aktuell eine ganze Reihe kleiner Beiträge mit Denkanstössen und sanften Schubsern. Zeit die Zügel anzuziehen und Dir kräftiger vors Schienbein zu treten? Mit der Umsetzung meines 2017er Projektes habe ich bereits vor einiger Zeit begonnen, hier ein paar Einblicke in meinen Planungsprozess.  Outdoor Portrait Workshop in Emden am Hafen 2015 war das Jahr der Portraits und Mitarbeiterfotos Im Jahr 2015 habe ich sehr viel im Studio gestanden. Bzw. in Sitzungszimmern und Küchen. Volumen generieren. Mein Ziel war: [...]

Adventskalender 05.12.2016: Drei Mail-Coachings zu gewinnen

Nicht jeder kann ein persönliches Coaching von mir erhalten oder zu einem Workshop (das Foto ist vom Workshop in Emden) kommen. Heute gibt es als Trostpflaster dafür 3 Einzel-Coachings per Mail zu gewinnen. Du kannst mir ein Foto (und optional Deine Fragen zu dem Foto) schicken und ich schreibe Dir ein ausführliches Feedback. Foto und Feedback werde ich dann auch hier im Blog veröffentlichen, so dass alle etwas davon haben. Bitte stell sicher, dass Du der Urheber vom Foto bist und die nötigen Rechte hast, um mir das Recht zum Veröffentlichen zu geben. Die Teilnahme ist einfach: Schreib einen Kommentar, was Dein grosses Lernziel für 2017 ist. Präszise. Nicht "ich will besser fotografieren lernen" oder "ich will Landschaftsfotografie" lernen. Ein Ziel muss messbar und terminiert sein. Besser wäre also: "Ich möchte in vier Jahreszeiten den Baggersee im Nachbardorf fotografieren und dabei lernen, wie die Jahreszeit das Licht vom Sonnenaufgang beeinflusst". Denk dran: Der Unterschied zwischen Traum und Ziel ist die Präzisierung! Nur [...]

Komposition in der Fotografie: Landschaftsfotos brauchen einen Rahmen

Landschaftsfotos und vor allem Fotos mit einer Person (oder einem Tier) in einer Landschaft profitieren häufig davon, wenn es eine Art Einrahmung gibt. Das können Bäume sein, Felsen, Gebäude oder ins Bild hängendes Laub. Dieses kleine Detail hat eine überraschend starke Wirkung auf Fotos. Hier ein paar Beispiele. Felsen im Elbsandsteingebirge Das Foto der Bastei wird (dezent) von zwei Felsblöcken eingerahmt. Dadurch hat der Betrachter mehr das Gefühl, wirklich dort zu stehen und diese Szene zu sehen. Bastei: Herbstwald im Elbsandsteingebirge   Der Voyeur-Look Wird eine Person gezeigt, so kann man mit Laub einen "Voyeur-Look" erzeugen. Das folgende Foto einer jungen Frau in einem Bergsee bei Kandersteg zeigt dies. Genau so würde ich die Frau sehen, wenn ich mich im Gebüsch versteckt hätte. Das Foto bekommt damit ein wenig einen Hauch von "Verbotenheit". Oder weckt es einfach Erinnerungen an die Kindheit, als wir uns nachts an den Baggersee und die schönen Nachbarin angeschlichen haben? Wäre das gleiche Foto ohne [...]

Fotos drucken mit ICC-Profil

Um ein Foto für den Druck aufzubereiten kann man ein sogenanntes ICC-Profil verwenden. Damit ist es möglich, die Helligkeit und Darstellung der Farben am Monitor zu simulieren. Dabei können verschiedene Druckarten und Papier wie Hochglanz vs. Matt oder stark strukturiertes Papier simuliert werden. Insbesondere bei Hauttönen und eher düsteren Fotos erlebt man sonst beim Drucken evtl. eine Enttäuschung. Wie das mit Adobe Lightroom funktioniert liest Du in diesem Beitrag. Dieser Artikel ist Teil der Serie: Technik für Fortgeschrittene. Was ist ein ICC Profil? Ein ICC-Profil (synonymer Begriff: Farbprofil) ist ein genormter Datensatz, der den Farbraum eines Farbeingabe- oder Farbwiedergabegeräts, z. B. Monitor, Drucker, Scanner etc. beschreibt. Ziel eines konsequent eingesetzten Farbmanagements ist, dass eine Vorlage, die mit einem beliebigen Eingabegerät erfasst wurde, an anderen Ausgabegeräten möglichst ähnlich wiedergegeben wird. (https://de.wikipedia.org/wiki/ICC-Profil) Wikipedia bringt es auf den Punkt: Das ICC-Profil soll es ermöglichen, eine Bildbearbeitung für ein Ziel-Medium durchzuführen. Diese ICC Profile bekommt man teilweise von Herstellern von Spezialpapieren oder vom Druckerhersteller. Wichtig [...]

Dezember 1st, 2016|Categories: Beruf Fotograf, Fotografieren Lernen|Tags: , |

Fotografieren lernen: 5 Dinge, die ich 2016 gelernt habe

"Are you professionals?" fragt uns der Amerikaner an der Klippe am Point Reyes Seashore Park als ich mein Stativ aufstelle. Kristina und ich schauen uns kurz an und schmunzeln. "Yes, he is. And you?", antwortet sie. "Well, I try to become one" kommt die Antwort. Und dann die Frage, die immer kommt: "Sooo, which settings are you using for the sunset?" Ich sollte mir vielleicht ein Schild drucken und pauschal an mein Stativ hängen. Denn die Antwort ist (fast) immer gleich. Was ich dieses Jahr wirklich gelernt habe, liest Du in diesem Blog-Beitrag. Meine Lieblings-Fotografie-Ausrüstung 2016 habe ich gestern vorgestellt. Fotografieren lernen: Die Milchstrasse fotografieren und filmen Diesen Frühling habe ich zum ersten Mal die Milchstrasse wirklich bewusst gesehen - und fotografiert. Hier im Blog gibt es eine Reihe von Tutorial Artikeln dazu, wie man das macht. Selbst gelernt habe ich es aus dem sehr empfehlenswerten Buch: Collier's Guide to Night Photography in the Great Outdoors (Affiliate Link). Fotograf-Matterhorn-Schweiz-Fotografieren Dabei [...]

Führende Linien in der Landschaftsfotografie

Als Fotograf möchte ich den Blick des Betrachters lenken. Das Hauptmotiv und die Message des Fotos sollen möglichst klar erkennbar sein. Neben Helligkeit, Kontrast, Farbe und Schärfe ist der Einsatz von führenden Linien eine einfache und effektive Möglichkeit das zu erreichen. Der Artikel ist Teil der Serie Best Practices in der Bildkomposition. Führende Linien müssen irgendwo hin führen Es heisst "führende Linie" und nicht "Linie ins Nichts". Das Foto vom Steg in Kalifornien lenkt den Blick des Betrachters durch den Einsatz der Balken als Rahmen und dem Steg, der als führende Linie funktionieren könnte. Nur ist am Ende des Stegs nichts. Das muss nicht schlimm sein. Dieses Foto wirkt durch Farben und weil es zum Träumen anregt - aber nicht, weil eine Linie zum Hauptmotiv führt. Hier könnte man ein Segelschiff am Horizont haben, einen Angler auf der Brücke, einen grossen Vogel, etc. Sonnenuntergang am Meer - Keine führenden Linien Die Linie in den Horizont Der Klassiker aus dem USA-Urlaub: Ein [...]