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Tausche Stadtwohnung gegen den Traum vom Haus auf dem Land

„Damn!“, frustriert versetze ich dem auf dem Boden liegenden Zelt einen Tritt. Schon wieder bin ich im Dunkeln auf dem Weg zum Schreibtisch darüber gestolpert. Ich stelle die Kaffeetasse ab und schalte die Lampe neben meinem Monitor an. Eingeengt fühle ich mich, als ich mich umblicke. Das 10qm Zimmer ist vollgestellt mit IKEA-Regalen. Berg- und Fotoausrüstung, Sachbücher, mein Schreibtisch mit zwei grossen Monitoren und der Backup-Station. Viel Platz zum Atmen habe ich nicht.

In meinen Videos sieht man unseren grossen, hellen Wohnbereich. Aber unsere Vierzimmer-Wohnung ist viel zu klein für zwei Homeoffice-Büros, zumal wenn ich so viel Ausrüstung für meinen Job benötige. Folgerichtig suchen wir schon länger eine neue Bleibe. Warum wir zurück in unsere Heimat ziehen und ein Haus auf dem Lande in der Lüneburger Heide bauen habe ich in dieser Notiz auf Facebook bereits beschrieben. Hier möchte ich erzählen, wie wir unser „Traumhaus“ gefunden haben.

Traumhaus von HBB in Müden

Traumhaus von HBB in Müden

 

„Wünschst Du Dir nicht manchmal auch, zurück nach Lüneburg zu ziehen?“ Kristina blickt mich fragend an. Wir sitzen beim Abendbrot und reden über dies und das. Bedächtig nehme ich noch einen Schluck Wein, bevor ich antworte: „Nein, für mich ist klar, dass ich hier bleibe. Ich bin so lange heimatlos umhergereist. Hier bin ich und hier bleibe ich.“ Einen Moment schweigen wir. „Mir geht es ja nicht anders. Aber möchtest Du hier in Bern ins Altenheim gehen?“

Es ist nicht das erste Mal, dass wir dieses Gespräch führen und immer läuft es darauf hinaus: Ja, wir fühlen uns in Bern sehr wohl, haben uns hier viel aufgebaut. Aber wir sind und bleiben Ausländer und möchten in der Heimat alt werden. Und wir möchten nicht mit 65 noch mal neu anfangen.

Möchtest Du hier in Bern ins Altenheim gehen?

Also hole ich meinen Laptop hervor, nachdem wir das Geschirr vom Tisch geräumt haben. „Hier, ich habe mal bei Immoscout gesucht. So ein altes Bauernhaus südlich von Lüneburg, das wäre was. In der Scheune könnte ich mein Fotostudio einrichten und unsere Katze hätte auf dem Dachboden sicherlich genug Mäuse zu finden.“ Mit einem Leuchten in den Augen zeige ich ihr eine Anzeige. Den Rest des Abends und viele weitere verbringen wir mit dem Blättern von Anzeigen. Über Monate finden wir interessante Häuser, aber eben nicht genau das, was wir wollen. Oder wenn, dann ist es unerschwinglich für uns. „Eine Million für das Anwesen in St. Dionys? Die Spinnen doch!“

Je länger wir suchen, desto klarer wird: Kaufen ist nicht günstiger als bauen und auch nicht schneller. Die Baubranche boomt und wer in Deutschland Ausbauen oder Renovieren will, der braucht viel Geld und Geduld. Wir sind zu wenig Handwerker, um das selbst in die Hand zu nehmen.

Schliesslich schwenken wir um auf Bauen.

 

 

Ein Fertighaus bauen?

Zunächst klappern wir Musterhaus-Zentren ab. Langsam festigt sich dabei eine Liste Eigenschaften, die wir unbedingt haben wollen. „Ich habe vier Jahre in einem 12qm Zimmer gewohnt. Mit zwei Rädern und meiner Outdoor-Ausrüstung.“ Betone ich immer wieder. „Ich will viel Platz haben! Grosser Wohnbereich und viel Licht!“, da sind wir uns einig.

Wir wollen zwingend eine hohe Decke im Erdgeschoss. 2.8m wären super. Und viele Fenster. Ausserdem ein Büro für mich mit mindestens 40qm und ein Büro für sie.

Das Erdgeschoss muss altengerecht sein, falls einer von uns mal nicht mehr die Treppe hoch kommt. Ein Gästezimmer zum Wohlfühlen und ein schönes Bad mit Sauna. Die Wunschliste wächst so schnell wie der Preis. Schnell zeigt sich auch, dass die Fertighausanbieter uns nur ihre Standard-Häuser leicht anpassen können. Unsere Vorstellungen passen da nicht hinein und wir fühlen uns auch nicht sonderlich ernst genommen. Wir wären nur einer von 400 Bauherren, die jährlich abgefertigt werden. Baubeginn erst im nächsten Jahr. Für so einen teuren Traum möchten wir nicht ständig hören „das kann man nicht umsetzen“.

Sonnenuntergang in der Lüneburger Heide

Sonnenuntergang in der Lüneburger Heide

 

Hermannsburg

„Riechst Du das?“, fragt Kristina als wir aus dem Auto steigen. „So riecht es nur hier.“ Nach Kiefern riecht es und nach Sand. Sauber ist die Luft und ich höre nichts ausser dem Wind in den Bäumen.

Waren wir zunächst offen für ein Haus „irgendwo im 50km Umkreis um Lüneburg“, so haben wir uns schliesslich auf Hermannsburg geeinigt. Kristina ist dort aufgewachsen und ich habe den Ort bereits bei meinem ersten Besuch ins Herz geschlossen. Hier grüsst man sich noch. Die einzige Ampel wird um 18 Uhr abgestellt. Und dennoch hat man, ausser einem Krankenhaus, alles was man braucht. Da wir beide von zu Hause aus arbeiten, können wir uns den Luxus frischer Landluft leisten.

 

 

Ein Architektenhaus für unser Traumhaus

Schliesslich wenden wir uns an Kristinas Bruder. Er ist Architekt und hilft uns gerne. So entsteht schrittweise unser individuelles Traumhaus. Das Grundstück dafür ist schnell gefunden: 1660qm in einem ruhigen Wohnquartier. „Wir müssen zwei einheimische Bäume auf unserem Grundstück pflanzen.“, liest Kristina lachend die Bauvorschrift vor. Auch Farbe und Steilheit des Daches sind vorgeschrieben, genau wie die Traufhöhe.

Unser Architekt sieht das aber nicht als Hindernis. Und wirklich, er kommt auf Ideen, wie wir das kreativ ausnutzen können. Lichtschächte in mehreren Zimmern werden dafür sorgen, dass wir im Wohnzimmer „wie draussen sitzen, nur ohne Wind“. Zwei grosse Gauben sorgen für gerade Wände im oberen Stockwerk. Das Haus ist als KfW40 Plus konzipiert, also mit extrem niedrigen Energieverbrauch.

Mein Büro bekommt drei grosse bodentiefe Fenster – ideale Voraussetzungen für Available Light Fotografie oder die Aufnahme von Videos und genügend Platz für eine Leinwand ist auch.

„Der verdammte Flur kostet uns 30.000 EUR!“, es liegt Verzweiflung in meiner Stimme. Seit Tagen schieben wir Wände auf dem Plan hin und her. „Ja, das wäre sehr schön so, aber es liegt finanziell einfach nicht drin! Wenn wir das ganze Haus 1m kürzen, dann ist die Photovoltaik-Anlage bezahlt. Aber dann ist mein Büro ein nur schmaler Schlauch.“

Viele sehr teure Entscheidungen waren zu treffen die letzte Wochen. Lauter Dinge, von denen wir keine Ahnung haben, die man später aber kaum noch ändern kann. Wir versuchen das nicht zum Stress werden zu lassen, aber es zehrt an den Nerven.

 

Schafstall in der Lüneburger Heide

Schafstall in der Lüneburger Heide

 

HBB aus Müden – Das Bauunternehmen des Vertrauens finden

Sobald man sich mit dem Bauen beschäftigt, erzählt einem jeder Horror-Geschichten eigener Erfahrungen. Da wir nicht vor Ort sind, um jeden Schritt zu überwachen brauchen wir einen Bauleiter und ein Bauunternehmen, denen wir vertrauen können. Das hat die Auswahl nicht einfach gemacht. Uns ging es dabei nicht um „das billigste“ Angebot, sondern einen fairen Preis. Ich komme aus einer Handwerker-Familie und weiss, dass „Geiz ist Geil“ und Qualität nicht zusammenpassen.

Es geht ja nicht nur um die Angst vor dem berüchtigten „Pfusch am Bau“, sondern auch um Dinge die wir falsch entschieden haben oder noch ändern werden. Bei „schlüsselfertigen Angeboten“ sind viele Dinge enthalten, die wir so nicht übernehmen werden. Von der Haustür bis zur Badewanne. „Rechnet da mal noch 50.000 EUR drauf!“ warnt uns Kristinas grosser Bruder. Das sind dann aber genau die 50.000, die uns fehlen werden.

Plant euer Traumhaus und sucht euch dann ein Unternehmen, mit dem ihr das realisieren könnt.

Dieser Ratschlag gefällt uns besser und so kommt am Ende ein Grundriss raus, von dem wir in der Tat überzeugt sind.

Von HBB aus Müden haben wir von Bekannten gehört, die zufrieden mit der Zusammenarbeit waren. Also haben wir erste Gespräche aufgenommen und hatten ein gutes Bauchgefühl. Ein bodenständiges Norddeutsches Unternehmen, bei dem wir ernst genommen werden. So unser bisheriger Eindruck.

 

Wo du weg willst wenn du älter wirst und zurück willst wenn du alt bist, das ist „Heimat“

Mit der Unterschrift unter dem Kaufvertrag des Grundstücks und der Beauftragung von HBB geht die Arbeit erst richtig los. Die nächsten Monate werden noch viele teure Entscheidungen zu treffen sein. Immer überschattet auch von der Sorge, wie es werden wird in der neuen, alten Heimat zu leben und zu arbeiten.

Klar ist aber: Wir freuen uns sehr aufs eigene Heim. Auf das hoffentlich letzte „Ankommen“. Auf Heimat eben.

Unser Grundstück in Hermannsburg

Unser Grundstück in Hermannsburg

 

Oktober 4th, 2017|Categories: Beruf Fotograf|Tags: , |

39 Comments

  1. Martin 13. Oktober 2017 at 16:13 - Reply

    Hallo Stephan,

    erstmal möchte ich dir sagen, dass dein Blog mich sehr begeistert und das nicht nur wegen dem reinen, hochwertigen know how der Fotografie!
    Deine Art zu gestalten, Themen auszuwählen, zu wissen, dass du weitgehendst neutral an Marken und Ausrüstung ran gehst,
    machen dich für mich zu den Top 3 meiner Lieblings_Fotografie_Blogs. (und ich habe mich durch sehr, sehr viele Blogs durchgearbeitet)
    DANKE erstmal hierfür! (möchte mein altes Hobby, die Fotografie wieder aufleben lassen….deswegen)

    Deinen / Euren Schritt „back to the roots“, kann ich sehr gut nachvollziehen. Mit 52, nach 18 Jahren auf Korsika kommen mir immer öfter Zweifel, ob ich hier auch alt werden möchte… ich glaube, nein….
    Als Bergführer habe / hatte ich eine tolle Zeit hier und werde den Bergen auch immer treu bleiben (ohne Berge geht es für mich nicht) dennoch zieht es auch mich wieder in meine Heimatkultur (Bayern) zurück. (das Bier ist einfach schrecklich hier:)

    Euch wünsche ich einen guten Wechsel und die Kraft die dazu gehört!

    Gruß von der Insel
    Martin

    (der zum ersten mal einen Newsletter abonniert hat (deinen), statt sie ständig angenervt löschen zu müssen 🙂

    PS:
    falls nach deinem Umzug allerdings gar keine Bergfotos mehr kommen,
    schicke dir so viele super schlechte Bergfotos, dass du sofort kopfschüttelnd wieder den Rucksack packst und uns wieder mit tollen Bergfotos begeisterst 🙂

    • Stephan Wiesner 13. Oktober 2017 at 20:04 - Reply

      🙂 Keine Sorge Martin, vielleicht komme ich künftig öfter nach Bayern oder Tirol. Kenne ich viel zu wenig.

  2. Volker Hauck 8. Oktober 2017 at 12:47 - Reply

    …..hab gerade in den blog geschaut…..die alte BMW bei der Tankstelle in Weinstadt….gut schaut sie aus und gut fotografiert…! Im neuen Haus solllte mann/frau in der Badewanne sitzend rausschauen können….wenn es überhaupt eine gibt…. und pro Geschoss ein durchgehender Bodenbelag, das bringt Ruhe und Weite.. und keine Sockelleisten…….Schöne Grüße Volker

  3. Hubertus Kamp 7. Oktober 2017 at 12:30 - Reply

    Hallo Stephan, eine tolle, ehrliche + realistische Situationsbeschreibung 😀

  4. Josef Töller 7. Oktober 2017 at 11:01 - Reply

    Toi, toi, toi Euch Beiden!

  5. Thomas Kimmerle 5. Oktober 2017 at 15:05 - Reply

    Herzlichen Glückwunsch zur mutigen Entscheidung. Mit der Heimat kann ich verstehen, erst recht, wenn ggf. Nachwuchs eine Rolle spielt.
    Haben das vor 10 Jahren auch gewagt und gebaut und haben es nicht bereut. Zu Hause ist doch anders.
    Mein Tipp: Überlegt es Euch mit dem Wohnen in Bern und Bauen zu Hause. Die Erfahrung zeigt, man muß vor Ort sein, damit alles klappt und es so wird, wie ihr es wollt. Dabei spielt die Bauüberwachung eine nicht unbedeutende Rolle. Also lieber was kleines vor Ort übergangsweise mieten, wenn darstellbar oder mit Freunden/Verwandten was abklären. Ihr spart Euch ne Menge Enttäuschung aber auch Ärger.
    Viel Erfolg und unterwegs wenns mal herausfordernd wird an das Ziel denken: Wohnen zu Hause im eigenen Heim.

    • Stephan Wiesner 5. Oktober 2017 at 15:33 - Reply

      🙂 Und wer arbeitet für uns in Bern?

      • Matthias 13. Oktober 2017 at 14:51 - Reply

        Du schreibst doch, dass ihr beide vom Homeoffice aus arbeitet.

  6. Björn Rosenbrock 5. Oktober 2017 at 12:11 - Reply

    Wilkommen in meiner Heimat!!
    Es war die richtige Wahl!

  7. Jörg 5. Oktober 2017 at 10:07 - Reply

    Hallo Stephan, viel Glück und Erfolg beim Hausbau, einer der letzten Abenteuer in Deutschland 😁. Ich kenn das. Auch das Gefühl in der Heimat alt werden zu wollen, kann ich gut verstehen. Ich wünsche Euch viel Kraft, damit Du weiterhin so tolle Artikel und Bücher schreiben kannst. LG Jörg

  8. Lucas Lietz 5. Oktober 2017 at 9:54 - Reply

    Wir bauen auch gerade ein Haus.
    Willkommen zurück in der Heimat. 😉

  9. Tobias Barz 5. Oktober 2017 at 8:39 - Reply

    Kristina und Dir, lieber Stephan, wünsche ich alles Gute für die kommende spannende Zeit. Die Heide ist so schön und ich war noch nie da… Vielleicht ergibt sich ja dann mal für mich die Möglichkeit einen Workshop in der Heide zu besuchen. Vom mir im Harz ist es nur gute Stunde…
    Alles Gute!

  10. Christoph Feldhaus 4. Oktober 2017 at 22:50 - Reply

    Tolles, holografisches Foto …das von dem Schafstall selbstverständlich. Das andere auch! 😉

  11. Felix Kopp 4. Oktober 2017 at 22:39 - Reply

    Freu mich riesig für euch! Sau gut 🙂 Bin glaube ich jetzt schon neidisch auf deine großen Bürofenster 😛

  12. Ghostina 4. Oktober 2017 at 22:35 - Reply

    Haben den gleichen Schritt vor kurzem mit meiner Frau gewagt. Haus vor den Toren Münchens Richtung Tegernsee.
    Viel Spass beim planen. Küchen und Bäder machen viel Spass!

  13. Peter 4. Oktober 2017 at 22:21 - Reply

    Viel Erfolg bei diesem großen Projekt, Stephan. Ich beneide dich jetzt schon für das Ergebnis und hoffe, dass sich euer Stress in Grenzen halten wird 😉

  14. Henry biker 4. Oktober 2017 at 21:37 - Reply

    Menschen deines Schlages kann unser Land gut gebrauchen ! Kommt doch bitte heim.

  15. Futzipelz 4. Oktober 2017 at 20:59 - Reply

    Das sind ja großartige Neuigkeiten. Ich wünsche euch viel Spaß beim Hausbau und im eure neuen alten Heimat.

    Beste Grüße
    Futzipelz

  16. Hartmut S. 4. Oktober 2017 at 20:53 - Reply

    Cooler Bericht, viel Erfolg – bin gespannt auf weitere Meldungen. Bei Eurer fotografischen Qualität könnte nebenbei ein ganz besonderes Bau-Tagebuch herauskommen 😉

    Aber was mich beschäftigt: die Lüneburger Heide ist ein klein wenig flacher als die Alpen oder die Dolomiten. Wie verkraftet ihr die Mutation vom Bergfex zum Flachland-Tiroler..? LG

    • Stephan Wiesner 4. Oktober 2017 at 21:19 - Reply

      #Heimat ist am schönsten.

  17. Florian Radke 4. Oktober 2017 at 20:42 - Reply

    Groß genug ist euer Grundstück ja schon mal 😀
    Hört sich nach einer guten Entscheidung an.
    Ich hoffe für euch das mit dem Bau alles glatt läuft und ihr euch wohl fühlen werdet.

  18. Jonas 4. Oktober 2017 at 20:41 - Reply

    Abend Stephan,
    ein wirklich spannendes Projekt. Meine Frau und ich überlegen zur Zeit auch, wie und wo wir leben möchten.
    Entweder mein Elternhaus modernisieren, oder aber doch neu bauen. Ist wirklich eine schwere Entscheidung.
    Ich hoffe ihr denkt auch an solche Themen wie eine großzügige Netzwerkverkabelung und ein KNX Bussystem um das Gebäude intelligent zu machen. Zu oft habe ich in meinem alten Job Neubauten gesehen, bei denen die schlechte Haustechnik das neue Haus zum Altbau machte…
    Aber als ITler denkst du bestimmt auch an solche Sachen.

    Ich hoffe, dass alles so wird, wie ihr das wollt.

    Grüße Jonas

    • Stephan Wiesner 4. Oktober 2017 at 21:20 - Reply

      🙂 Nein, Smart Home ist nicht geplant. Nenn mich altmodisch, aber ich kriege es hin, mein Licht per Schalter auszumachen.

      • Christoph 5. Oktober 2017 at 16:18 - Reply

        Hallo Stephan,

        ich glaube dem Jonas geht es gar nicht um das sich in aller amunde befindenden SmartHome sondern viel mehr um den grundsätzlichen Einsatz eines Bussystems. Auf diese Weiße lässt sich halt ganz einfach z.B. ein weiterer Lichtschalter integrieren, die Steckdose in der Ecke schalten oder was man auch sonst noch so in Jahrzenten in ein und dem selben Haus gerne anpassen möchte, auf ganz einfache Weise realisieren.

        Beste Grüße von einem Student, der am liebesten jetzt schon mit dem Hausbau beginnen würde

        Christoph

        • Jonas 6. Oktober 2017 at 21:22 - Reply

          Stimmt, Christoph. Einfache Erweiterbarkeit, aber auch eine zentrale Steuerung sind die großen Pluspunkte bei so einem System.
          Das Smarthome, das uns immer im TV gezeigt wird, ist ja eigentlich eh ein schlechter Witz.
          Was bringt es mir das Licht per Smartphone schalten zu können? (außer ich bin schlecht mobil, dann ist das schon eine feine Sache, da sollte man auch schon mal ans höhere Alter denken.)

          Richtig smart wird es erst, wenn das Haus aufgrund von Sensordaten selbstständig das Licht schaltet oder die Rollos verfährt. Oder einen mit gedimmter Beleuchtung nachts den Weg zur Toilette weist. Oder nach dem drücken eines Panikschalters am Bett, die komplette Außenbeleuchtung aktiviert. Diese Liste kann man nahezu beliebig erweitern…
          Ich würde so etwas definitiv haben wollen. 😉

          Aber diese Entscheidung muss natürlich jeder für sich fällen.

          Denkt aber vielleicht nochmal drüber nach. Die Chance habt ihr nur jetzt. Ein neues Bad oder eine neue Küche kann man schnell installieren, aber mal eben die Wände aufreißen um neue Kabel zu legen, macht man eher nicht.

          LG

  19. Oliver 4. Oktober 2017 at 20:19 - Reply

    Hallo Stephan,
    Darf man denn fragen was das Ganze so in etwa kosten soll?
    VG Oliver

    • Stephan Wiesner 4. Oktober 2017 at 21:20 - Reply

      Nein

    • Jonas 6. Oktober 2017 at 21:26 - Reply

      Ich denke mal etwas zwischen 450.000 und 550.000… kommt ja auch immer sehr auf die Ausstattung an.

  20. Tobias 4. Oktober 2017 at 20:18 - Reply

    Hallo Stephan,
    ich freue mich, nicht ganz uneigennützig, dass ihr bald ganz in meiner Nähe (Hamburg) wohnen werdet. Ich vermisse hier im Norden allerdings immer die Berge und finde es krass, dass ihr ins flache Land ziehen wollt. Vielleicht gibt es dann ja mal Gelegenheit für ein Meet and Greet oder eine Fototour durch die Heide. Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurem Vorhaben!
    Alles Gute,
    Tobias

  21. Chris 4. Oktober 2017 at 20:12 - Reply

    Toll, ich bin ein wenig Neidisch, dass Du von daheim aus arebeiten können wirst aber das sportnt mich nur an ggf. doch mehr in mein Hobby zu investieren um dies auch machen zu können. Das mit dem Bauen wird schon klappen, das haben wir auch geschafft. Alles, alles Gute in der alten und neuen Heimat!

  22. Michael 4. Oktober 2017 at 20:09 - Reply

    Alles Gute für die Zukunft!
    Ich kenne Hermannsburg noch aus meiner Kindheit, wir haben da oft in Schlüpke Urlaub gemacht, am Lutterbach gespielt, auf der Örtze gepaddelt, in der Heide gewandert…meine Eltern fahren immer noch jedes Jahr dorthin…da zu wohnen muss toll sein, gute Entscheidung!
    Liebe Grüße

    • Stephan Wiesner 4. Oktober 2017 at 21:21 - Reply

      Genau. Wohnen wo andere Urlaub machen 🙂

  23. Felix 4. Oktober 2017 at 19:56 - Reply

    Mensch, nur ein Tag auf dem Rad von Göttingen entfernt. Da kann ich euch ja mal besuchen. 😀
    Sehr mutig, diese Entscheidung. Ein Haus zu bauen bindet sehr stark. Ich werde die Berge in deinen Videos vermissen. Aber der Norden hat auch viel zu bieten. Wir ziehen auch gerade um und eine hohe Decke und große Fenster waren auch Pflicht. 😉

  24. Matthias 4. Oktober 2017 at 19:22 - Reply

    Ich wünsche euch viel Erfolg und vor allem starke Nerven beim Bau eures neuen Hauses in eurer neuen alten Heimat. So ein Bau bringt jede Menge Entscheidungen mit sich an die man vorher nie gedacht hätte.
    Ich bin gespannt welche spannende Geschichten uns um den Bau noch erwarten werden. Die ersten Bilder, Videos vom Bau und Einzug! Liebe Grüße aus BERLIN 😉

    • Stephan Wiesner 4. Oktober 2017 at 19:24 - Reply

      Wir auch 🙂

  25. Felix 4. Oktober 2017 at 19:21 - Reply

    Viel Erfolg mit dem Hausbau!
    Ich bin zwischen Eurer Heimat und dem Harz aufgewachsen (Kreis Peine). Inzwischen lebe ich direkt am Harz (Nähe Goslar) und schätze die Natur. Ortsrandlage in einem Dorf ist für mich deutlich angenehmer als eine Wohnung in der Stadt. Eure Entscheidung kann ich nachvollziehen und finde es gut, dass Ihr zukunftsorientiert baut.

  26. Daniel Hertrich 4. Oktober 2017 at 19:06 - Reply

    Schön. 🙂 Ich freu mich sehr für euch, dass das nun alles seinen Gang geht. Aber lass mich eine Frage stellen: Ist das nicht für dich, Stephan, ein Risiko, den Lebensmittelpunkt so krass zu ändern, nachdem du dich komplett selbständig gemacht hast und ja auch vermutlich einen regionalen Kundenstamm und regionale wertvolle Kontakte in und um Bern hast? Wie gehst du mit diesem Risiko um?

    • Stephan Wiesner 4. Oktober 2017 at 19:12 - Reply

      Ja, natürlich ist das ein Risiko. Ich gehe damit um, wie Männer das halt machen: Ich arbeite noch mehr 🙂

      • Daniel Hertrich 4. Oktober 2017 at 19:15 - Reply

        Oh je. 😀 Dann denkt aber auch an genug Platz für Kristina, vielleicht einen Pool, einen hauseigenen Indoor-Spielplatz… dass sie sich dann mit euren Kindern gut beschäftigen kann, wenn du die ganze Zeit arbeitest 😉

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