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Testbericht Sony RX100 V – Review

“Schau Dir bitte das Cover sehr genau an, das macht mir noch Sorgen.”, schreibe ich an Susanne, unsere Designerin vom ZIELFOTO-Magazin. Sie hat den Probedruck von der aktuellen Ausgabe von der Druckerei erhalten und das Cover ist mit der Sony RX100 M5 aufgenommen von Richard Puhl. Reicht die kleine schwarze für einen DIN A4 Ausdruck im 80er Raster? Zumal wir es vom Querformat ins Hochformat geschnitten haben, die Datei also deutlich verkleinern mussten.

Erster Check der Proofs: sehr positiv‼ Cover kommt sehr gut‼ Auch die Kartensind gut, hatte befürchtet, dass die einen Magenta-Ton haben, haben sie aber nicht. Morgen schaue ich das Ganze nochmal bei Tageslicht an.

 

 

Für mich seit Jahren die beste Kamera: Die Sony RX100

Die perfekte Reisekamera? Habe ich bereits in der Vergangenheit gefragt und die RX100 genannt. Machen wir uns nichts vor, die meisten Fotos, die wir auf Instagram und Co. sehen, könnten mit dem kleinen Wunderding erstellt worden sein. Sie erlaubt volle manuelle Kontrolle, hat einen sehr praktischen Zoom-Bereich, schnellen Autofokus und mit den Sony Apps kann sie ohne Zubehör einen Timelapse oder eine Langzeitbelichtung erstellen. Ausserdem ist sie eine fast perfekte Film-Kamera. Der einzige wirkliche Nachteil: Die Version V ist deutlich teurer als z. B. eine Sony A6300. Die Version 3 habe ich jahrelang als immer dabei Kamera auf Wanderungen und in den Urlaub genommen und die meisten meiner fotografierenden Freunde haben inzwischen auch eine. Sie bleibt damit auch meine Top-Empfehlung, wenn Geld eine Rolle spielt und Filmen nicht der primäre Grund für den Kauf ist.

Sony RX100 M3 Kamera

Sony RX100 M3 Kamera

 

In diesem Video war ich ausschliesslich mit der Kompaktkamera unterwegs (M3) und sehr zufrieden mit der Leistung (achte auf den kleinen Rucksack, in dem noch die DJI Mavic Pro Drone war).

 

Bildqualität und Dynamikumfang der Sony RX100 M5

Das Foto zeigt die out of camera Version und die nachbearbeitete Variante (Foto by Richard Puhl). Die Dateien bieten sehr viel Luft, um an den Reglern zu ziehen. In den Schattenbereichen kommt es naturgemäss zu Rauschen, wenn man sie zu stark aufhellt, aber ich staune immer wieder, was ich aus den Dateien herauskitzeln kann. Manche “große” Kamera kann da nicht mithalten.

Sony RX100 M5 im Test

Sony RX100 M5 im Test

 

ISO-Rauschen

Der Sensor bietet 20 MP auf nur 1-Zoll Fläche. Dennoch kann man ISO 800 sehr gut verwenden und 1600 zur Not auch noch. Der wesentliche Punkt ist aber: Man braucht nur selten so hohe Werte, weil das Objektiv so lichtstark ist. ISO 500 auf Blende 2.8 entspricht ISO 2000 auf Blende 5,6.

ISO Rauschen

ISO Rauschen ist häufig kein Thema (ISO 500 bei F2.8)

 

 

Video mit der Sony RX100 M5

Die M5 hat einen Phasenautofokus für Videoaufnahmen. Zusammen mit der sehr guten Gesichtserkennung ist sie damit eine sehr gute Kamera zum Filmen. Man kann diverse Profile auswählen, hat Slowmotion (in HD) bzw. 4K (für ein paar Minuten). Der Bildstabilisator ist sehr gut und dank dem hochklappbaren Display wäre sie die perfekte Selfie-Kamera, wenn man ein Mikrofon anschliessen könnte. Leider gibt es keine kleine Kamera, die das erlaubt. Genau dafür habe ich sie gekauft und im letzten Sommer auch mehrere Male eingesetzt, inzwischen nehme ich aber meist die GH5 statt dessen. Nicht wegen einer vermeintlich besseren Bildqualität, sondern wegen der einfacheren Nachbearbeitung vom Sound. Zu mühsam ist es mir, immer mit dem externen Audio-Rekorder (diese Mikrofone verwende ich) zu arbeiten.

 

Autofokus, Apps und Bedienung

Der Autofokus war schon in der RX100 M1 überraschend gut und ist inzwischen im Alltag immer zuverlässig und schnell. Insbesondere die Gesichtserkennung ist sehr gut.

Dank der Sony-Apps kann man z. B. in der Kamera bereits einen Timelapse-Film erstellen (oder optional einen Intervalometer anschliessen), eine Funktion die ich regelmässig nutze. Leider wird der Film nicht in 4K erstellt, so dass ich ihn letztlich manuell erzeugen muss.

Und zum Schluss die Bedienung: Es ist schwer, in einem so kleinen Body eine umfangreiche Bedienung hin zu bekommen. Sony setzt dabei auf das bewährte Drehrad auf der rechten Seite. Dieses ist leider sehr leichtgängig, so dass man häufig Funktionen verstellt, wenn man mit der Kamera arbeitet. Insbesondere mit Handschuhen. Davon abgesehen kann man sehr gut einhändig mit der Kamera arbeiten und der entscheidende Punkt ist doch: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Und die RX100 Kameras passen in die (grosse) Hosentasche. Eine Bedienung mit Touch vermisst man hier leider, das würden Einsteiger sicherlich sehr zu schätzen wissen. Andererseits:  Die Kamera ist so teuer, dass sie wohl nur wenige Einsteiger ansprechen wird.

Urlaub mit der Sony RX100 M5

Ideal für den Urlaub: Sony RX100 M5

 

Timelapse in der Landschaftsfotografie

Timelapse in der Landschaftsfotografie: Sony RX100 V

 

Fazit

Aufgrund des hohen Preises bleibt die Sony RX100 M3 meine Empfehlung gegenüber der M5. Den Fotos kann ich keinen wirklichen Unterschied ansehen, egal was Sony in der Werbung behauptet. Für Filmer hingegen bietet die M5 sehr viel mehr Funktionalität und deswegen habe ich auch das Upgrade durchgeführt. Mein (altes) Review zur M3 auf YouTube:

 

 

 

 

 

Februar 4th, 2018|Kategorien: Fotoausrüstung|Tags: , , |

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