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Weissabgleich-Vergleich Sony, Canon, Nikon

Direkt-Vergleich: Weissabgleich Sony A7 vs. Canon 6D vs. Nikon D750 im Studio. Mit 2 Aufsteckblitzen erstelltes Portrait. Die Frage kam von Dieter aus Berlin: “Warum machst Du nie Portraits mit Deiner Nikon D750?”

Die Frage beantworte ich… mit einem Foto. Bzw. drei. Bei den Aufnahmen für mein Buchprojekt haben wir unter anderem mit verschiedenen Kameras gearbeitet. Hier daher kurz Vergleichsbilder der drei Kameras. Das Lichtsetup ist dabei bei den Bildern 2+3 identisch: 1 Aufsteckblitz in einer Softbox. Beim ersten sind zwei Blitze in Durchlichtschirmen im Einsatz. Ich zeige hier die drei Fotos direkt out of camera. Einmal mit Weissabgleich = Blitz und einmal mit Klick auf die Graukarte. Einstellung bei allen drei Fotos: F8 bei 1/125 und ISO200.

Portrait in Bern mit einer Softbox

Portrait in Bern mit einer Softbox

An diesen Vergleichen wird auch deutlich, warum ich Canon als Hauptkamera verwende und mit Sony mische – aber die Nikon nicht für Portraits verwende. So sehr ich die Nikons für Landschaftsfotografie schätze – so wenig mag ich die Hauttöne. Das ist natürlich persönliche Präferenz. Wer ausschliesslich mit einer Nikon Kamera arbeitet, ist sich dem evtl. gar nicht bewusst – wie ich immer wieder aus Leserbriefen entnehme. Auf Rückfrage hat Nikon selbst geschrieben, dass ihre Farben “korrekter” seien. Das mag stimmen, ändert aber nichts an meinem Bauchgefühl diesbezüglich.

Weissabgleich mit Graukarte

Weissabgleich mit Graukarte

 

Weissabgleich Blitz

Weissabgleich auf “Blitz” gestellt

Bei Fotos in RAW kann der Weissabgleich von Hand beliebig eingestellt werden. Das klingt allerdings einfacher, als es ist. Mir ist es bislang nicht gelungen, direkt in Lightroom Nikon Portraits wie Canon Portraits aussehen zu lassen. In Photoshop gehts dann mit einem Farbfilter zumindest für Outdoor Portraits. Da Effizienz für mich aber extrem wichtig ist, mache ich das nicht.

 

 

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