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Bist Du bereit für den Beruf „Fotograf“?

Bist Du bereit für den Beruf „Fotograf“?

Fotografen sind keine Sportler. Es gibt keine Ranglisten und keine harten Kennzahlen oder Messkriterien, an denen man abschätzen könnte, ob man ein guter Fotograf ist. Hier ein paar Tipps, wie Du zu einer Selbsteinschätzung kommst, die näher an Deiner Aussenwirkung ist als Dein Ego. Am Ende sage ich dann, wie ich den Zeitpunkt gewählt habe, wirklich in die Selbstständigkeit zu gehen.

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Wohin soll die Reise gehen?

Was nicht funktioniert: Friends and Family

So fangen wir alle an: Wir fotografieren mehr und mehr, kaufen oder leihen uns eine gute Kamera und plötzlich sagen Freunde und Mütter, dass wir Talent zum Fotografieren hätten. Unsere Brust schwillt an, wir fotografieren noch mehr, googlen heimlich nach Stundensätzen und richten uns eine Facebook Seite „Vorname.Nachname.Fotografie“ ein. Na? Erkennst Du Dich wieder?

Das funktioniert nicht. Ich habe zwar auch so angefangen, aber das war 2004 oder 2005. Wenn ich jetzt zurückblicke, würde ich sagen, dass ich erst 2012 angefangen habe hin und wieder „gute“ Fotos zu machen. Die Berufsbezeichnung Fotograf gebe ich mir erst seit Januar 2016. Davor habe ich immer von Hobby-Fotograf gesprochen oder ab 2014 Semi-Professionell. Und das war eher Hochstaplerei als Wirklichkeit. Besser als ein Anfänger zu sein heisst noch nicht, dass man auf Profi-Niveau arbeitet. Per Definition sind die meisten Hobby-Fotografen im Mittelfeld. Niemand sieht sich dort gerne, aber das ist nunmal die Definition. So wie 80% der männlichen Autofahrer denken, dass sie zu den 20% besten Fahrern gehören.

Hol Dir eine externe Meinung

Mich erreichen immer öfter Mails in der Richtung „Ich möchte mich als Fotograf selbstständig machen, kannst Du Dir mal mein Portfolio anschauen, ob ich parat bin?“. Ja, das kann ich und mache ich sehr gerne und auch gut. Aber nur gegen eine faire Bezahlung. Ein Arzt oder Rechtsanwalt gibt Dir doch auch keine kostenlose Beratung. Der offensichtliche Tipp ist: Such Dir einen Fotografen Deines Vertrauens. Einen, der etwas ähnliches macht, wie Du es möchtest. Und bezahl ihn für ein, zwei Tage Einzelcoaching und Portfolio-Bewertung. Und plane ein, danach noch viele Hausaufgaben mitzunehmen.

Wenn Du Dir das nicht leisten kannst, oder willst, dann bist Du auch noch nicht parat. Ernsthaft. Jeder Handwerksberuf braucht eine Ausbildung, Werkzeuge, Investitionen. Jede Geschäftsgründung braucht ein Startkapital. Mach Dich nicht selbstständig, wenn Du ein leeres Konto hast – es sei denn, Du hast ein volles Auftragsbuch, aber dann bist Du auch kein Einsteiger.

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Was machst Du anders als die Besten?

Wer sind die Stars in Deiner Branche? Was machen die für Fotos? Machst Du das Gleiche oder was unterscheidet euch? Stars fotografieren häufig Stars. Wenn Dein Vorbild also überwiegend Schauspieler fotografiert, dann sehen die Bilder evtl. einfach besser aus, weil die Models mehr Routine vor der Kamera haben als Deine Schwester. Versuch das zu abstrahieren und Dir eine objektive Meinung zu bilden. Bist Du fast so gut wie Dein Vorbild? Was genau fehlt? Du musst die Lücke nicht sofort schliessen können. Das wird 10 Jahre dauern. Aber Du musst sie benennen können. Andernfalls bist Du noch nicht auf Profi-Niveau. Ein Profi kann ein Foto anschauen und ziemlich genau sagen, was es gut/schlecht macht und wie es entstanden ist.

Meine Kennzahlen sind „Likes pro Fans“

Likes sind verschrien – meist von Leuten, die sich selbst überschätzen und sauer sind, dass „schlechtere“ Fotografen mehr Likes bekommen. Vergiss Likes! Aber zähle Likes/Anzahl Fans

Ich mache das wirklich so, dass ich regelmässig ein paar Fotografen anschaue, die „erfolgreich“ sind und schaue, wieviele Likes sie auf Instagram und Facebook bekommen, wie oft ihre Videos geschaut und kommentiert werden und wie ihre Facebook Reichweite ist. Regelmässig, nicht zu besonderen Highlight-Phasen. Belüg Dich nicht selbst! Diese Zahlen bringe ich dann in Bezug zur Anzahl Fans.

likes

Natürlich kann man diese Zahlen leicht fälschen. Daher schaue ich bei Fotografen, die ich für seriös halte und wo ich davon ausgehe, dass sie es nicht nötig haben, zu betrügen.  Wenn ich mit 10.000 Instagram Fans regelmässig 1000 Likes für meine Fotos bekomme und jemand anderes mit 50.000 Fans nur 600, dann hat das eine Aussagekraft. Nur für mich. Das gibt mir Kraft. 

Wenn ich sehe, dass Fotograf X mit 100.000 Facebook Fans nur die 2 fache Anzahl Reaktionen hat wie ich mit 15.000 Fans, dann zeigt mir auch das etwas. 

fb

Wichtig auch hier: Regelmässig schauen. Eine Woche Workshops und Photokina, das ist für mich eine „schlechte“ Woche. In vielen Wochen habe ich eine Reichweite von deutlich mehr als 100.000 – mit starken Schwankungen. Und wenn ich nichts mache geht das ganz schnell in Richtung 0.

interaktionen

Bei Youtube werde ich pro View bezahlt, nicht pro „View pro Video“. Ausserdem bilden Firmen mit Erfahrung in diesem Bereich Kennzahlen, die Reaktionen (Kommentare und Daumen) beinhalten. Sprich, wenn Du meine Videos nicht nur schaust, sondern auch kommentierst und Likes vergibst, dann kann ich höhere Sätze mit Partnern aushandeln. Immer wieder lese ich Kommentare wie „normalerweise vergebe ich keine Likes, aber hier mache ich eine Ausnahme“ und dann denke ich: Danke, aber Du schadest mir finanziell mit Deiner Zurückhaltung.

Mit Likes messe ich mich nicht im Sinne von „ich bekomme auf Instagram mehr Likes als XXX, also bin ich ein besserer Fotograf“. Zum professionellen Fotografieren gehört viel mehr, als nur das Fotografieren. Es zeigt mir einfach relativ objektiv, dass ich Fotos mache, die gefallen. Und wenn ich vom Fotografieren leben möchte, dann muss ich Fotos machen… die gefallen. Nicht zwingend solche, die künstlerisch wertvoll sind – aber die niemand versteht.

Versuch Dein Auftreten objektiv zu bewerten

Wie gehst Du mit Deinen Kunden/Auftraggebern/Models um? Kommen sie wieder oder sind es nur Onetime-Aufträge? Wie schnell lieferst Du Deine Fotos ab? Wie schnell/ausführlich/höflich reagierst Du auf Nachfragen? Wirst Du weiter empfohlen?

Die Nummer 1 Beschwerde die ich über andere Fotografen höre ist: „Ich warte seit 4 Wochen auf meine Bilder“. Dafür gibt es nur die eine Ausrede: Der Fotograf liegt im Koma. Alles andere ist in meinen Augen entweder Faulheit oder der Fotograf hat sich Übernommen und kommt nicht nach. Im letztren Fall sollte man dringend Massnahmen ergreifen. Ich liefere in 48 Stunden. Bei Grossaufträgen sind es mal drei, vier Tage, aber dann haben wir das schriftlich vereinbart und ich habe schlaflose Nächte.

Mein Motto ist: Immer Über-Liefern. Wenn wir abgemacht haben, dass ich in 5 Tagen liefere, dann kommen die Bilder nach 2. Wenn wir nur Mitarbeiterfotos vereinbart haben, dann gibts das Teamfoto umsonst oben drauf und wenn die Chefin zwei weitere Fotos haben möchte, dann bekommt sie auch die – gegen eine kleine Gebühr.

Stimmt Dein Cashflow?

Aus meinen BWL-Vorlesungen habe ich nicht viel behalten. Wirklich hängen geblieben ist: Der Cashflow muss positiv sein. Wenn Du langfristig mehr ausgibst, als rein kommt, dann kann Dein Umsatz noch so hoch sein. Irgendwann ist die Kasse leer. Es klingt gut, dass man die Kamera von der Steuer absetzen kann – aber bezahlen muss man sie dennoch. Und wenn nicht genügend Gewinn rein kommt, dann nutzt auch das Absetzen nichts.

Stephan Wiesner Fotograf aus Bern, Schweiz

Stephan Wiesner Fotograf aus Bern, Schweiz

Denke in Opportunitätskosten

Opportunitätskosten sind das Geld, das Du NICHT bekommen hast, weil Du etwas anderes gemacht hast. Das ist genau mein Problem: Mein Stundensatz als Informatiker ist höher als der, den ich als Fotograf bekomme. Für diesen Blog brauche ich drei Stunden – und bekomme vielleicht ein paar Likes. Er kostet mich also Drei Stunden Lohn, das tut recht weh. Wenn Du unbezahlte Überstunden für Kunde A machst, dann bezahlt Dich Kunde B während dieser Zeit nicht. Effizienz ist extrem wichtig für einen funktionierenden Handwerksbetrieb.

So habe ich es gemacht

Mein Weg in die Selbstständigkeit ging über Jahre. Es wäre schneller gegangen, wenn ich nicht einen „anständigen Beruf“ hätte, den ich schätze und aktuell auch nicht ganz aufgeben möchte. Der entscheidende Punkt für mich war jedoch nicht, dass ich konkrete Anfragen für bezahlte Aufträge hatte. Auch nicht, dass ich zu dem Zeitpunkt schon hunderte Bewerbungsfotos und Mitarbeiterfotos gemacht hatte – meist umsonst.

Fun-Selfies im Fotostudio in Bern

Fun-Selfies im Fotostudio in Bern

Meine Entscheidung wirklich vom Hobby-Fotografen zum Berufs-Fotografen zu wechseln kam, als ich der Meinung war, dass ich das Business stemmen kann. Meine Bildqualität war auf dem Niveau, auf dem ich bereit war, dafür Geld zu nehmen. Ich bin nicht der beste Porträtfotograf, der ich sein könnte. Werde ich auch nie sein, weil ich Vielseitigkeit brauche. Aber ich bin objektiv besser als die meisten Fotografen, die davon leben. Ich habe Einnahmen, von denen ich (knapp) leben kann und ich habe meine Buchhaltung (halbwegs) im Griff. Vor allem aber habe ich sehr viel Routine im Umgang mit Nicht-Models vor der Kamera. Leuten, die eigentlich nicht fotografiert werden wollen. Und die allermeisten gehen aus dem Shooting raus und fühlen sich wohl.  Aktuell decke ich den Bereich Porträt- und Outdoor-Fotografie auf einem Niveau ab, dass für mich und meine Preise passt. 

Auch noch ganz wichtig: Ich kenne meine Grenzen. Ich kann auch aufgrund meines Berufs als IT-Berater recht gut abschätzen, wo ich potential habe und was ich machen müsste, um weiter zu kommen. Teilweise fälle ich aktuell bewusst den Entschluss, nicht weiter zu investieren und teilweise arbeite ich daran. Die Erkenntnis, das man Dinge bewusst nicht verbessert ist eine ganz wichtige. Niemand kann in allem der Beste sein. Ein Generalist wie ich ist per Definition in vielen Dingen gut, aber in keinem sehr gut. Deswegen bin ich ein guter Lehrer/Coach. In meinem IT-Beruf ist das meine Stärke, dafür werde ich sehr gut bezahlt. Aber ich brauche dann vielleicht noch einen Datenbank-Spezialisten und einen Unix-Spezialisten und einen Fach-Spezialisten im Team, die mir das Spezialwissen bieten, dass ich nicht habe.

Ich glaube, das unterscheidet mich von vielen Handwerkern: Lebenslanges Lernen ist für mich eine absolute Selbstverständlichkeit. Ich bin nicht glücklich, wenn ich nicht meine Grenzen ständig auslote und erweitere. Hoffentlich noch die nächsten zwanzig, dreissig Jahre…

September 24th, 2016|Categories: Beruf Blogger, Beruf Fotograf, Beruf Youtube, Fotografieren Lernen|

9 Comments

  1. Markus 17. November 2016 at 13:20 - Reply

    Hallo Stephan,

    eigentlich wollte ich mich dieser Frage nicht stellen. Diese Frage ist aber wichtig. Genau. Für mich wichtig. Ich bin SAP-Berater. Und ohne Job in NRW. Zur nachhaltigen Selbstständigkeit gehört viel. Nicht nur die Begeisterung für ein Thema. Nicht nur Geld und Beziehungen. Viele gehen unnötig existentielle Risiken ein, die ihre Kreativität eigentlich verhindern. Die Kreativität ist Ausfluss von Freiheit und Unbekümmertheit. Ein Spiel mit dem Zufall im Koordinaten-system von magischen Schwingungen des Lichtes. Das Produkt ist einmalig. Und macht glücklich. Viele halten das für lächerlich und Du siehst, ich stehe erst am Anfang.

    Liebe Grüsse aus NRW,
    Markus

  2. Christopher Badengoth 27. Oktober 2016 at 15:50 - Reply

    Servus Stephan,

    erst mal: Top Blog! Ich bin treuer Begleiter Deiner Arbeit und habe sehr viel von Dor gelernt (vorallem über YouTube Tutorials)!

    Ein aufrichtiges Dankeschön für so viel Energie hier Dein Wissen an andere weitergeben zu wollen!
    (Habe auch bei Amazon Dein Landschaftsbuch bestellt, damit hier auch mal Knete bei Dir rüber kommt als blos schnöde Dankesbekundungen.)

    Zum Thema:

    Das Thema ‚Profi‘ nervt mich allerdings schon lange in der FotoCommunity und ich finde Du hast hier wieder die Wunde aufgerissen. Was ist ein Profi? Definiere das mal. Profi = Berufsfotograf? Das heisst eigentlich man übt einen Handwerksberuf aus und verkauft ein Produkt.
    Man MUSS verkaufen, ansonsten macht das keinen Sinn. Eigentlich ist man dann doch ne arme Sau, man muss das machen was andere gut finden damit sie einen bezahlen. Will man das per se?
    Also ich nicht. Ganz und gar nicht.
    Nach Deinem Wortlaut ist also nur eine Person die ihr Fotoprodukt erfolgreich verkaufen kann in der Lage objektiv beurteilen zu können ob ein Bild gut ist.
    Definiere gut. Deine Bilder sind z.B technisch top. Alles was ich gelernt habe an Technik habe ich von Dir gelernt und bin dabei nicht mal ansatzweise so gut wie Du es bist. Aber das ist Technik.
    Wann ist ein Bild gut? Ist ein Foto von einer aufgebrezelten Photoshop-Ziege, perfekt freigestellt, mit cremigem Bokeh und goldenem Schnitt ‚gut‘? Technisch ja, aber was gibt mir das Bild persönlich?
    Welchen intellektuellen Anspruch hat das Bild? Werde ich mich nach dem 100 Bild dieser Art noch genau an dieses erinnern? Weil es eine Geschichte erzählt hat die mich berührt über die blosse Ästhetik hinaus? Wohl kaum…
    Fotos werden bei vielen von uns schnell zu Versatzstücken, sie bedeuten nichts, sie erzählen nichts, sie sind hübsch anzuschauen und man blättert weiter zum nächsten Bild…
    Und genau das schmeckt mir an ‚gutem Bild‘ überhaupt nicht.
    Viele von uns kopieren eifrig Berufsfotografen und machen dabei technisch hochwertige und genauso seelenlose Bilder.
    Wenn man über ‚gutes Foto‘ spricht, dann sollte man auch über den inhaltlichen Anspruch navhdenken.
    Fotografie ist per se nicht nur ein Kunsthandwerk, es kann auch Tiefgang haben.

    Gibt es denn Profis die kein Held damit verdienen? Ganz ehrliche Frage – geht das? Gibt es das?

    Ja das gibt es. Ein schweizer Kollege von Dir ist so jemand, Thomas Leuthard z.B.. Der hat lange Zeit kein Geld verdient und ganz grossartige Fotos gemacht …und ist dabei sehr bekannt geworden. Ohne Studio, ohne Photoshop, ohne Vollformat, ohne Blitze…

    Wenn wir also über das sprechen was die oberste Liega ist, dann sollten wir nicht vergessen dass es dabei noch was anderes als betriebswirtschaftlich erfolgreich sein gibt.

    Ich bin sehr happy kein Berufsfotograf sein zu müssen und den Luxus zu haben die Finge fotografieren zu können die ICH gut finde und die mich wirklich bewegen. Darüber sollte man auch mal nachdenkn.

    Liebe Grüsse aus Österreich,

    Christopher

  3. Jürgen 30. September 2016 at 16:47 - Reply

    Wieder einmal ein Text mit sehr sehr viel Tiefgang.
    Dein Ringen mit Dir selbst ist mehr als beeindruckend.
    Es zeigt mir aber auch, dass ich leider nicht der Berufsfotograf bin und auch nicht mehr sein werde. Dafür bin ich nicht zielstrebig genug obwohl ich gerne Dein Niveau erreichen würde.
    Doch man muss tatsächlich Schwerpunkte setzen und dann für sich herausarbeiten, ob das Ziel passt oder nicht.
    Ich gratuliere dir zu Deiner Entscheidung und werde weiterhin Deine Beiträge verfolgen.
    Liebe Grüße aus dem Norden Deutschlands.

  4. Christian 25. September 2016 at 12:42 - Reply

    Moin Stephan.

    Das ist ein echt guter Beitrag. Ich spiele auch mit dem Gedanken mich im Bereich Fotografie selbständig zu machen. Dein Beitrag hat mich allerdings zum Nachdenken gebracht und ich weiß jetzt woran ich auf jedenfall arbeiten muss. 😉

  5. Richard 25. September 2016 at 6:25 - Reply

    Jetzt würde mich ja interessieren welchen Fotografen hast Du Dir denn ausgesucht um Deine Arbeit zu beurteilen?

    • Jörg 26. September 2016 at 14:53 - Reply

      ganz oben der ist wohl Cavin Hollywood 🙂

      • Stephan Wiesner 26. September 2016 at 19:32 - Reply

        Oder ein Amerikaner. Oder Japaner. Think global.

  6. Alexa Gnoß 24. September 2016 at 17:30 - Reply

    Was soll man groß dazu sagen? Wie so oft einer deiner Beiträge, bei denen mir nichts anderes einfällt als „Wow“. Interessant und lehrreich! Und vor allem bist du wohl einer der Wenigen, bei denen man den Ansporn, nicht nur „irgendwas“ abzuliefern, sondern ein durchdachtes „Produkt“, mit jedem Video und jedem Blogbeitrag merkt. Selbst wenn es – wie in diesem Fall – teils thematisch für mich völlig irrelevant ist, weil die Fotografie für mich ein reines Hobby ist und wohl auch bleiben soll, ist es immer wieder eine Freude, deinen Worten zu folgen.

    In dem Sinne: „Hoffentlich auch noch die nächsten zwanzig, dreißig Jahre…“ 🙂

  7. Boris 24. September 2016 at 17:23 - Reply

    Jochen Schweizer sagte mal, dass eines der wichtigsten Dinge das „TUN“ sei. Und genau das machst du Stephan. Respekt!

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